Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tierzüchter e. V.

ADT

Die ADT vertritt die Interessen der organisierten deutschen Tierzucht.

Lobbying Activity

Meeting with Martin Häusling (Member of the European Parliament)

1 Oct 2025 · Parlamentarischer Abend der ADT

Meeting with Annette Hurrelmann (Head of Unit Agriculture and Rural Development)

1 Oct 2025 · Presentation of MFF proposals.

Meeting with Benoit Cassart (Member of the European Parliament, Shadow rapporteur)

17 Jul 2025 · Animal Transport

Response to Modernisation of the EU legislation for on-farm animal welfare for certain animals

16 Jul 2025

Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tierzüchter (ADT) unterstützt grundsätzlich die Initiative zur Überarbeitung der EU-Tierschutzvorschriften. Wir begrüßen die Absicht, einheitliche Standards in allen Mitgliedstaaten einzuführen, sehen dieses Ziel aber durch ein zunehmendes gold-plating in den Mitgliedstaaten gefährdet. In dem Konsultationsdokument werden viele wünschenswerte Ziele formuliert, wobei wir aber bezweifeln, dass diese mit den dargestellten Optionen erreichbar sind. Vor allen Dingen haben wir die Sorge, dass Maßnahmen zur Verbesserung des Tierwohls so ausgestaltet werden, dass sie negative Auswirkungen in anderen Regelungsbereichen haben. Das gilt z. B. für die Tiergesundheit, die in einem engen Zusammenhang mit dem Tierwohl steht. Es gibt viele Beispiele für Produktionsweisen und Maßnahmen, die zur Verbesserung der Lebensmittelhygiene oder zum Schutz vor ansteckenden Tierkrankheiten entwickelt wurden und damit der Tiergesundheit förderlich sind, aber wegen Tierwohlbedenken in der Kritik stehen (z. B. das Schwanzkupieren, mit dem die schmerzhaften Folgen von Schwanzbeißen verhindert werden, die Haltung von Tieren in geschlossenen Ställen, um sie vor Pathogenen zu schützen oder um Emissionen besser kontrollieren zu können oder die Kälberiglus, mit denen gute Erfahrungen gemacht wurden, was die Verhinderung der Übertragung von Krankheiten angeht, die bei jungen Kälbern häufig auftreten (Durchfall, Atemwegsinfektionen etc.). Eine kontinuierliche Verbesserung des Tierschutzes sollte das übergeordnete und gemeinsame Ziel sein, allerdings zeigt sich in der Praxis, dass weder die Verarbeitungsbetriebe noch die Verbraucher (und schon gar nicht die Exporteure) ausschließlich Produkte kaufen, die den höchsten Standards entsprechen.Aus Sicht der ADT müssen die Tierwohlmaßnahmen praktikabel und umsetzbar und mit allen Säulen der Nachhaltigkeit vereinbar sein, Die Landwirte brauchen Rechts- und Planungssicherheit. Die EU-weite Harmonisierung der Tierschutznormen ist von entscheidender Bedeutung, um ein gemeinsames Verständnis der Ziele und ein starkes Engagement in der gesamten Union zu gewährleisten. Es sollte dennoch eine gewisse Flexibilität eingeräumt werden, um den unterschiedlichen Agrarsrutkturen und spezifischen geografischen Bedingungen Rechnung zu tragen. Das Ziel eines hohen Tierschutzniveaus kann nur erreicht werden, wenn es auf erreichbaren Anforderungen beruht und auch das Wohlergehen der Landwirte und ihrer Familien respektiert. EU-weit verbindliche Kriterien sollten auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen, und es sollte darauf geachtet werden, dass alle relevanten wissenschaftlichen Bereiche einbezogen werden (z. B. reicht es in diesem Zusammenhang nicht aus, nur EFSA-Gutachten zu verwenden, da sich das Mandat der Behörde nicht auf die Bewertung der ökologischen, wirtschaftlichen oder sozialen Auswirkungen erstreckt). Ein weiterer, wichtiger Aspekt ist die stärkere Berücksichtigung von Tierschutzanforderungen bei importierten tierischen Erzeugnissen. Die Bürger und Verbraucher erwarten, dass tierische Erzeugnisse aus Drittländern sowohl in Bezug auf Gesundheit und Tierschutz die gleichen Garantien bieten wie europäische Erzeugnisse. Auch die Tierhalter beklagen zurecht den Wettbewerbsnachteil, wenn wegen niedrigerer Tierwohlvorgaben billigere Ware aus dem Ausland auf den Binnenmarkt drängt. Gleichzeitig muss darauf geachtet werden, dass unser Agrarsektdie Vorteile von globalen Wertschöpfungsketten nicht verliert. Schließlich haben wir auch Exportinteressen, denn die effiziente EU-Landwirtschaft garantiert in einigen Bereichen Selbstversorgungsgrade von 100 % und es lassen sich auch nicht alle Schlachtkörperteilstücke im Inland vermarkten. Daher ist es wichtig, dass Einfuhrbedingungen auf einer tragfähigen wissenschaftlichen Grundlage stehen oder sich an internationalen Standards orientieren (ähnlich wie das im Bereich der Tiergesundheit mit dem Gesundheitskodex für Landtiere der WOAH der Fall ist).
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Meeting with Kerstin Rosenow (Head of Unit Agriculture and Rural Development)

25 Jun 2025 · Exchange of views on the Communication from the EC “A Vision for Agriculture and Food” released the 19 of February and notably the next steps of the related “Livestock workstream”

Meeting with Jan-Christoph Oetjen (Member of the European Parliament)

24 Jun 2025 · Exchange on Animal Welfare and outlook of European legislation

Meeting with Norbert Lins (Member of the European Parliament)

19 Mar 2025 · Vision für Landwirtschaft und Ernährung

Meeting with Antonella Rossetti (Cabinet of Commissioner Christophe Hansen), Esther De Lange (Cabinet of Commissioner Christophe Hansen)

19 Mar 2025 · Exchange of views on contributions of modern animal breeding and effective animal health management to the long-term goals of the Vison of Agriculture and Food

Meeting with Peter Liese (Member of the European Parliament)

11 Jul 2024 · Austausch

Meeting with Daniel Buda (Member of the European Parliament, Rapporteur)

10 Jul 2024 · Animal welfare during transport

Meeting with Maria Noichl (Member of the European Parliament)

14 Nov 2023 · Tierschutz

Meeting with Norbert Lins (Member of the European Parliament)

13 Nov 2023 · Antibiotikaresistenzen, Farm to Fork, IED

Meeting with Martin Häusling (Member of the European Parliament)

23 Oct 2023 · Veranstaltung Maßnahmen zur Eindämmung von Resistenzen gegen antimikrobielle Mittel

Meeting with Norbert Lins (Member of the European Parliament, Committee chair)

5 Sept 2022 · Taxonomie

Response to Farm to Fork Strategy

17 Mar 2020

Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tierzüchter (ADT) hat einige grundsätzliche Anmerkungen zum Fahrplan der Kommission (siehe angehängte Datei).
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