Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller e.V.

AöL e.V.

Die AöL ist ein Zusammenschluss von über 100 Lebensmittelherstellern in Europa, die einen besonderen Schwerpunkt in der Produktion ökologischer, gesunder und nachhaltig produzierter Lebensmittelprodukte haben.

Lobbying Activity

Response to Organics production rules

26 Nov 2019

Ionenaustauscher Nach dem vorliegenden Vorschlag soll die Technik für bestimmte Produktkategorien (Babynahrung) zugelassen werden und für andere nicht (hauptsächlich Stärkeverzuckerung, Fruchtsaftkonzentrate, Balsamico-Essig, ...). Die Anwendung dieser Technologien wurde wegen unklarer europäischer Vorschriften in einer Reihe von Mitgliedstaaten für die Bio-Verarbeitung genehmigt. Auf der Grundlage von Genehmigungen haben Unternehmen diese Techniken bei der Herstellung der Produkte über Jahrzehnte eingesetzt. Auf der Grundlage des freien Warenverkehrs für Produkte in Europa werden Erzeugnisse aus diesen Produktionen in vielen ökologischen Produkten z.B. als Süßungsmittel verwendet. Diese Situation ist nicht von den Unternehmen zu verantworten. Eine kurzfristiges Verbot von Ionenaustauschern ab 2021 hätte massive wirtschaftliche Folgen für die Unternehmen, die diese die Technologien jahrelang mit Zustimmung der zuständigen nationalen Behörden eingesetzt haben. Die Folge wäre eine komplizierte Umstellung der Prozesse, der Rezepturen und der Kennzeichnung vieler Produkte, die auf der Grundlage dieser Erzeugnisse hergestellt werden. Es ist wichtig, alle relevanten Anwendungen sorgfältig zu evaluieren und ihre Konformität mit den ökologischen Prinzipien zu prüfen. Dies ist bisher noch nicht erfolgt. Darüber hinaus müssen die wirtschaftlichen Auswirkungen sehr sorgfältig geprüft und bei der Entscheidung berücksichtigt werden. Für diese Umstellung, aber auch für die Evaluation der relevanten Anwendungen muss genügend Zeit eingeräumt werden. Eine Übergangszeit von fünf Jahren ist dringend notwendig.
Read full response

Response to Amendment of products and substances allowed in organic production

14 Aug 2019

To VO (EG) 889/2008 Annex VIII, Section B - Processing aids and other products: The authorization for activated carbon as a processing aid for the processing of food of plant origin should be extended to food of animal origin with the addition: "for the standardization of vitamin B-2 levels in milk raw materials in infant and toddler food". A dossier had already been submitted by AöL in June 2017 and has not been evaluated by EGTOP. Justification: Activated carbon is used primarily as an adsorbent to remove unwanted colorants, flavors and odors from gases, vapors and liquids. By using activated carbon as the adsorbent, the vitamin B2 content can be standardized in the production of milk raw materials such as e.g. lactose by filtering out vitamin B2 during the production process from liquid organic whey. Thus the vitamin B2 content of lactose is reproducible within certain limits. At present, vitamin B2 supplementation to infant formula is still necessary in order to reach the contents required by baby food legislation. Due to the low availability of GM-free vitamin B2, much attention should be given to reducing or even eliminating the supplement. A standardization of the vitamin B2 content in the raw materials could be an important step to lower the dependency on biotechnically produced vitamin B2. AöL e.V, DE-97769 Bad Brückenau
Read full response