Bundesarbeitsgemeinschaft zur Förderung der Versicherungsmakler

BFV

Die Bundesarbeitsgemeinschaft zur Förderung der Versicherungsmakler (BFV) setzt sich seit 2014 für den Berufsstand der Versicherungsmakler ein.

Lobbying Activity

Response to Revision of EU rules on sustainable finance disclosure

22 May 2025

Die Bundesarbeitsgemeinschaft zur Förderung der Versicherungsmakler (BFV: https://www.bfv-versicherungsmakler.de/) hat bereits im Mai 2022 in ihrer Stellungnahme an EIOPA (https://www.bfv-versicherungsmakler.de/wp-content/uploads/2022/05/2022_05_13_BFV-Stellungnahme-EIOPA-Konsultation-Nachhaltigkeitspraeferenzen.pdf) das Abfrageprozedere bei der Nachhaltigkeitspräferenzabfrage-Pflicht (Versicherungsvermittler) als praxisfremd und missionarisch kritisiert, eine ablehnende Haltung und den Abbruch von Beratungsgesprächen prognostiziert, mit der Folge, dass damit der politische Wille zu mehr nachhaltigen Investments konterkariert wird. Zudem hat die BFV bereits 2022 vor der Disparität im ESG-Gesamtszenario gewarnt: Nach wie vor besteht das Problem, dass die Nachhaltigkeitsdefinition der SFDR keine bzw. wenig Kompatibilität zu den ESG-Industriestandards aufweist. In der gesamten SFDR fehlt eine nachhaltige also überdauernde Definition von Nachhaltigkeit. Gerade die aktuellen politischen Debatten zu Gentechnik, Atomkraft, Erdgas und Rüstungstechnik zeigen, dass Nachhaltigkeit in einigen Bereichen nur eine flüchtige subjektive Wahrnehmung ist. Aus diesem Grund ist es auch extrem kurzlebigen Schwankungen unterworfen, welche Anlageprodukte (von Kunden) als nachhaltig wahrgenommen werden. Dieses Änderungsrisiko darf nicht zu einer Haftungsgefahr für Anbieter und Vermittler werden. Daher hat die BFV bereits 2022 gefordert, das Inkrafttreten zu verschieben, und konstruktive Vorschläge unterbreitet. Die Realität hat die damalige Prognose, dass diese Regelungen für den Green Deal kontraproduktiv sind, bestätigt. Die BFV spricht sich nun in Bezug auf die Nachhaltigkeitspräferenzabfrage dafür aus, dass in einem ersten Schritt die Pflicht umgehend ausgesetzt wird und in einem zweiten Schritt ein ideologiefreies, sachgerechtes und praxisnahes Abfrageprozedere entwickelt wird. Weiteres in der beigefügten Stellungnahme.
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