Bundesverband der Zigarrenindustrie e.V.

BdZ

Defend the interests of it`s members and provide informations.

Lobbying Activity

Meeting with Verena Mertens (Member of the European Parliament)

26 Nov 2025 · Tabaksteuerrichtlinie

Meeting with Joachim Streit (Member of the European Parliament)

26 Nov 2025 · EU cigar production

Meeting with Andreas Glück (Member of the European Parliament)

26 Nov 2025 · Tabaksteuerrichtlinie

Meeting with Markus Ferber (Member of the European Parliament)

25 Nov 2025 · Tobacco Taxation Directive

Meeting with Christian Doleschal (Member of the European Parliament)

14 Nov 2025 · Verbraucherschutz und aktuelle wirtschaftspolitische Situation

Meeting with Verena Mertens (Member of the European Parliament)

11 Dec 2024 · Introductory Meeting

Response to Tobacco taxation – revision of EU rules

5 Jan 2021

Der Bundesverband der Zigarrenindustrie (BdZ) möchte sich für die Möglichkeit bedanken, eine Stellungnahme zur ersten Folgenabschätzung zur Überarbeitung der Richtlinie 2011/64/EU über die Struktur und die Sätze der Verbrauchsteuern auf Tabakwaren abgeben zu können. Der BdZ vertritt die Interessen der Hersteller, Importeure und Vertreiber von Zigarren und Zigarillos in Deutschland, bei den Mitgliedern handelt es sich überwiegend um familiengeführte mittelständische Unternehmen. Grundsätzlich kann festgestellt werden, dass im gesamten europäischen Tabakmarkt Zigarren/Zigarillos ein typisches Nischenprodukt darstellen, welches nur geringfügig zur Rauchprävalenz in der EU beiträgt. Dies wird durch den letzten Eurobarometer belegt, denn demnach raucht nur 1% der Raucher täglich Zigarillos oder Zigarren. Außerdem werden Zigarren und Zigarillos auch eher gelegentlich geraucht oder nur ein- oder zweimal probiert und sprechen typischerweise ältere Konsumenten an, die tendenziell über ein höheres Einkommen und eine bessere Bildung verfügen und sich somit auch der mit dem Rauchen verbundenen Gesundheitsrisiken bewusst sind. In Anbetracht der obigen Ausführungen sind Zigarren/Zigarillos daher weder attraktiv noch besteht ein Problem mit dem Jugendschutz. Darüber hinaus sind Zigarren/Zigarillos aufgrund ihres Preises, der deutlich über dem von Zigaretten liegt, und aufgrund ihrer typischen Produkteigenschaften kein wirkliches Substitut für Zigaretten. Folglich ist der BdZ der Meinung, dass eine Erhöhung der EU-Mindeststeuersätze für Zigarren/Zigarillos nicht notwendig ist. Sollte die Kommission eine Anhebung der Mindestsätze für Zigarren/Zigarillos allerdings in Erwägung ziehen, muss diese, so wie der Rat bereits betont hat, „schrittweise und verhältnismäßig erfolgen“, insbesondere um zu vermeiden, dass kleine und mittlere europäische Unternehmen, wie sie typisch in der Zigarrenindustrie sind, von etwaigen regulatorischen Änderungen unverhältnismäßig stark betroffen werden. Außerdem möchte der BdZ darauf hinweisen, dass Zigarren/Zigarillos, wie in den unterstützenden Studien der Kommission bestätigt, im Vergleich zu Tabakprodukten für den Massenkonsum wie Zigaretten ein "sehr geringes Risiko und ein begrenztes Ausmaß" des illegalen Handels bzw. des legalen grenzüberschreitenden Einkaufs aufweisen. Zuletzt möchte der BdZ betonen, dass die Aufnahme von Rohtabak in den Anwendungsbereich der verbrauchsteuerpflichtigen Waren unverhältnismäßig wäre.
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