Deutsche Feuerfest-Industrie e. V.
DFFI
Zweck des Verbandes ist die Wahrung und Förderung der gemeinsamen fachwirtschaftlichen Belange seiner Mitglieder.
ID: 826302127859-94
Lobbying Activity
Response to Technical updates of the Emissions Trading Scheme (ETS) State aid guidelines
5 Sept 2025
Die Deutsche Feuerfest-Industrie begrüßt ausdrücklich die geplante Überarbeitung der Leitlinien für staatliche Beihilfen im Rahmen des EU-ETS! Feuerfeste Produkte sind unverzichtbare Werkstoffe für die Dekarbonisierung der energieintensiven Industrien, deren Prozesse ohne feuerfeste Produkte nicht durchgeführt werden können. Feuerfeste Produkte sind immer für die jeweiligen Produktionsprozesse der Anwenderindustrie maßgeschneidert und optimiert und tragen in nicht unerheblichem Maße zur Energieeffizienz der energieintensiven Industrien bei. Strom ist neben Wasserstoff die Zukunftsenergie zur Dekarbonisierung. Die Umstellung der Produktionsprozesse in der Feuerfest-Industrie von fossilen Energieträgern auf Strom zur Dekarbonisierung ist nur möglich, wenn Strom kontinuierlich zu wettbewerbsfähigen Preisen zur Verfügung steht. Mit der Umstellung der Produktionsprozesse auf Strom steigt die Stromintensität und somit auch die Belastung durch indirekte CO2-Kosten. Die Deutsche Feuerfest-Industrie fordert die Europäische Kommission nachdrücklich auf, alle Keramiksektoren, insbesondere den Feuerfestsektor, in Anhang 1 der ETS-Leitlinien für staatliche Beihilfen aufzunehmen! Begründung: Sektoren, die gemäß Artikel 10b der ETS-Richtlinie Anspruch auf Schutz vor Carbon Leakage für direkte CO2-Kosten haben, sollten auch Anspruch auf Ausgleich für indirekte Kosten haben, ohne dass sie zusätzliche Kriterien erfüllen müssen. Dadurch würde die Berechtigung zum Ausgleich indirekter Kosten auf alle Keramiksektoren und andere energieintensive Industrien ausgeweitet, die dem Risiko der Verlagerung von CO2-Emissionen ausgesetzt sind. Weitere Ausführungen und eine detaillierte Analyse finden Sie im beigefügten Dokument.
Read full responseResponse to Trade measure addressing the negative trade-related effects of global excess capacity on the EU steel sector
12 Aug 2025
Die europäische Stahlindustrie und die nachgelagerten Abnehmer sind von wichtiger strategischer Bedeutung und müssen im Zuge der immensen europäischen Transmissionskosten vor Wettbewerb geschützt werden, der diese Kosten (z.B. Umwelt und Energie) nicht tragen muss. Um einen fairen Wettbewerb zu gewährleisten und die geopolitische Widerstandsfähigkeit der europäischen Stahlindustrie zu wahren, ist es von entscheidender Bedeutung, ein ausgewogenes und sicheres Marktumfeld in der EU zu schaffen. Die Stahleinfuhren müssen auf ein verträgliches Maß begrenzt werden, damit die Stahlunternehmen in Deutschland und der EU rentabel arbeiten können. Nur so schaffen wir es, die gesamtwirtschaftliche Resilienz zu stärken und unsere Wertschöpfungsketten zu erhalten. Gleiches gilt für eine politische Marktvorbereitung und EU-Ausschreibungen, die besonderen Wert auf vergleichbare Umwelt- und CO2-Level legen muss.
Read full responseMeeting with Ralf Seekatz (Member of the European Parliament)
18 Mar 2025 · IED 2.0
Response to Ecodesign for Sustainable Products - Product priorities
12 May 2023
Please find enclosed the feedback from the German refractories association (DFFI).
Read full responseResponse to Carbon Border Adjustment Mechanism
1 Apr 2020
The Verband der Deutschen Feuerfest-Industrie e. V. (German Refractories Association) supports the position of Cerame-Unie.
The impact assessment should also include the aspect of how the mechanism can preserve the competitiveness of EU products on export markets and should also address the fact that for sectors like the refractory industry the Carbon Border Adjustments do not appear to be neither feasible nor efficient in strengthening carbon leakage measures. We strongly support the need to maintain the existing system of free allocations for best performers, potentially combined with other complementary policy instruments.
Read full responseResponse to A new Circular Economy Action Plan
20 Jan 2020
Der Verband der Deutschen Feuerfest-Industrie e. V. begrüßt den Circular Economy Action Plan der Europäischen Kommission. Die Feuerfest-Industrie arbeitet kontinuierlich an Verbesserungen in der Produktion sowie am Produktdesign. So konnte z. B. durch innovative feuerfeste Produkte der Feuerfestverbrauch in unseren Abnehmerbranchen um bis zu 75% reduziert werden und die interne Wiederverwendung von Produktionsrückständen wie Massereste ist Stand der Technik.
Die Feuerfest-Industrie würde sehr gerne mehr Recyclingrohstoffe für die Produktion von Feuerfesten Produkten einsetzen. Leider müssen wir immer wieder feststellen, dass dieses Vorhaben durch rechtliche Hindernisse behindert wird.
Die Voraussetzung für eine funktionierende Circular Economy ist eine einheitliche Definition von Nebenprodukten sowie der End-of-Waste-Kriterien innerhalb der Europäischen Union. Die aktuelle Situation, dass jeder Mitgliedstaat ein eigenes Verständnis hat, behindert das Recycling sowie die Verwendung von Recyclingrohstoffen maßgeblich. Des Weiteren werden einheitliche Vorschriften zur Sammlung und zum Transport von Abfällen innerhalb der Europäischen Union benötigt. Die nationalen Regelungen sind sehr unterschiedlich und die Beförderung von Abfällen zwischen den Mitgliedsstaaten ist ein komplexer Prozess und mit einem sehr hohen bürokratischen Aufwand verbunden.
Daher bittet der Verband der Deutschen Feuerfest-Industrie e. V. die Europäische Kommission Lösungen zu finden, um diese uneinheitlichen Rechtsvorschriften zu beseitigen und die Wiederverwendung und das Recycling von Produkten in Europa zu fördern.
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