Deutscher Weinbauverband e.V.

DWV

The German Winegrowers' Association represents the professional interests of German vintners to national and international institutions.

Lobbying Activity

German Winegrowers Urge EU to Distinguish Moderate Consumption

16 Sept 2025
Message — The association requests an explicit distinction between moderate and excessive consumption. They urge the Commission to recognize wine as a cultural asset with health benefits.12
Why — This would protect the industry from restrictive regulations and maintain market credibility.34
Impact — Health advocates proposing a zero-tolerance approach to alcohol consumption would lose ground.5

German winegrowers urge long-term EU support for young farmers

14 Jul 2025
Message — The association calls for targeted instruments to strengthen land leasing and support active farm handovers. They demand a stable agricultural budget with longer cycles to match the 30-year investment periods in viticulture. Additionally, they seek better support for equity building and access to practical innovation.123
Why — These measures would provide financial stability and lower the entry barrier for new winemakers.45
Impact — Non-agricultural investors and developers would face restrictions on land acquisition and repurposing.6

Response to Wine package: Implementation of the recommendations of the High-Level Group on wine policy

2 Jun 2025

Wir begrüßen die kurzfristige Umsetzung der Ergebnisse der High-Level-Group (HLG) und fordern, dass diese zur Stützung der Branche zeitnah um-gesetzt werden. Wesentliche Elemente des Entwurfs sind daher zu begrü-ßen, wenn auch jedoch noch nicht ausreichend. Insbesondere sind, neben der beigefügten Stellungnahme, unbedingt zwei weitere Änderungen aufzunehmen: 1. Die aus unserer Sicht wichtigste Forderung der HLG ist jedoch nicht im Entwurf der EU-Kommission enthalten. Wir fordern hier die Aufnahme einer Möglichkeit die Mittel des Weinsektorenprogramms innerhalb dieser sektorspezifischen Maßnahmen aufzunehmen. Eine entsprechende Re-gelung könnte so lauten: By way of derogation from the point 2 of the Article 12 of the Financial Regulation1a, unused budgetary allocations for sectoral interventions in the wine sector in a given financial year may be carried over for exclusive use for the measures referred to in points a) to m) in Article 58(1) Regulation (EU) 2021/2115 in the same sector during the following financial year. 2. Darüber hinaus fordern wir zur echten Entbürokratisierung die Anpas-sung des Weinwirtschaftsjahres in Art. 6 VO (EU) 1308/2013 für die Weinbranche auf den 30.06
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Meeting with Christine Singer (Member of the European Parliament)

14 May 2025 · Thema Weinbau

Meeting with Martin Häusling (Member of the European Parliament) and ECOVIN Bundesverband ökologischer Weinbau e.V.

13 May 2025 · Veranstaltung: Phosphonate im Bioweinbau

Meeting with Joachim Streit (Member of the European Parliament)

19 Mar 2025 · EU wine sector

Response to Update of rules on oenological practices - transposition into EU law of international recommendations (OIV)

23 Jul 2024

Vielen Dank für die Möglichkeit der Stellungnahme. Aus Sicht des Deutschen Weinbauverbandes sind folgende Aspekte des Entwurfs zu beachten bzw. abzuändern: Allgemein ist anzumerken, dass eine Angleichung der Begrifflichkeiten der Verordnung (EU) 2019/934, im Konkreten des Anhang I Teil A Tabelle 2, mit der EU-Lebensmittelinformationsverordnung (Verordnung (EU)1169/2011) äußerst sinnvoll wäre. Als Beispiel sei die Formulierung der Kategorie Antioxidantien (Anhang I Teil A Tabelle 2 Spalte 1 Verordnung (EU) 2019/934) im Vergleich zum Begriff Antioxidationsmittel (Anhang VII Teil C der LMIV) genannt. Diesen Unterschied gibt es nur in der deutschen Sprachfassung, in der englischen, französischen, spanischen und italienischen Sprachfassung sind die Begriffe in beiden Verordnungen identisch. Dies wirkt sich für Verbrauchende, Winzer:innen und Lebensmittelhersteller negativ aus, da für Weine gemäß Art. 48a Abs. 3 Verordnung (EU) 2019/33 die Begriffe der Verordnung (EU) 2019/934 zu verwenden sind und bei Verwendung des bekannten Begriffs des allgemeinen Lebensmittelrechts eine Beanstandung durch die Kontrollbehörden droht. Es ist zu begrüßen, dass bei Färbemitteln den wissenschaftlichen Empfehlungen der EFSA gefolgt wird. Krebserregende Stoffe sollten nicht in gefährdenden Mengen eingesetzt werden. Aus unserer Sicht wäre es am sinnvollsten, mit einem allgemeinen fixen Grenzwert für L-Ascorbinsäure zu arbeiten und daher in der Verordnung den neuen Grenzwert von 300 mg/l zu nennen.
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Meeting with Martin Häusling (Member of the European Parliament)

24 Apr 2024 · Austausch über die Zulassung von Kaliumphosphonat im Ökoweinbau

German winegrowers urge longer transition for BPA restrictions

5 Mar 2024
Message — The association welcomes transition phases but warns that grandfathering rules are too short. They demand wine production is not restricted by a lack of affordable alternatives.12
Why — This would allow winegrowers to avoid high costs by using price-comparable alternatives.3

Meeting with Engin Eroglu (Member of the European Parliament)

12 Dec 2023 · Auswirkungen von SUR auf den deutschen Weinbau

Meeting with Karsten Lucke (Member of the European Parliament)

7 Nov 2023 · SUR

Meeting with Karsten Lucke (Member of the European Parliament)

18 Sept 2023 · SUR

Meeting with Sylvia Limmer (Member of the European Parliament, Shadow rapporteur) and Vestaron Corporation

29 Mar 2023 · Pflanzenschutzmittelverordnung (SUR)

Meeting with Karsten Lucke (Member of the European Parliament, Shadow rapporteur for opinion)

27 Mar 2023 · Pestizide

Meeting with Christine Schneider (Member of the European Parliament)

21 Mar 2023 · SUR

Response to Indication of wine ingredients and adaptation of the rules for geographical indications in the wine sector

23 Feb 2023

STELLUNGNAHME DES DEUTSCHEN WEINBAUVERBANDES E.V. Der veröffentlichte Entwurf der Kommission zum delegierten Rechtsakt wirft derzeit noch viele Fragen auf und stellt die Erzeuger angesichts des zeitnahen Inkrafttretens der obligatorischen Angabepflicht für Zutaten- und Nährstoffverzeichnisse auf Weinerzeugnissen ab dem 08.12.2023 vor große Herausforderungen. Fehlende Übergangsvorschrift Größtes Defizit an dem derzeitigen Entwurf dürfte das vollständige Fehlen einer angemessenen Übergangsvorschrift darstellen. Während in einem früheren Entwurf für den Rechtsakt aus Oktober 2022 noch eine Übergangsvorschrift und Abverkaufsregelung enthalten waren, sind diese im aktuellen Entwurf ersatzlos entfallen und es findet lediglich die in Art. 5 Abs. 8 VO (EU) 2021/2117 vorgesehene Abverkaufsfrist Anwendung. Diese beinhaltet durch die Formulierung gekennzeichnet und hergestellt ein rechtlich unzureichend bestimmbares Kriterium, dass die Praxis vor erhebliche Schwierigkeiten stellen wird. Der DWV fordert daher eine praxistaugliche Übergangsvorschrift. Verwendung von E-Nummern Die Verwendung von E-Nummern stellt eine vereinfachte, dem Verbraucher bekannte und daher praxistaugliche Möglichkeit dar, die einzelnen Zutaten und Inhaltsstoffe übersichtlich in einem Verzeichnis darzustellen. Dies ist insbesondere für den Verbraucher wünschenswert, da sie die Bezeichnung von langen, kaum verständlichen chemischen Begriffen ersetzen. So wird es auch bereits bei anderen Lebensmitteln und Produkten gehandhabt. Daher spricht sich der DWV aus Gründen der Einheitlichkeit und Praktikabilität für die Zulässigkeit der Verwendung von E-Nummern im Zutatenverzeichnis von Weinen aus. Bezeichnung von Sulfiten im Zutatenverzeichnis Des Weiteren enthält die mit dem Entwurf veröffentlichte Neufassung des neu eingefügten Art. 48a zur VO (EU) 2019/33 aus unserer Sicht keine klare Regelung hinsichtlich der Angabe und Bezeichnung von Sulfiten. Wie begrüßen die in den einleitenden Erwägungen zum beabsichtigte Rechtsakt unter Ziff. (14) angeführte Idee, dass es bei der bisher verwendeten Bezeichnung Sulfite aus Gründen der Bestän-digkeit und Bekanntheit bei den Verbrauchern verbleiben soll. Abschließende Liste der önologischen Stoffe. Im ersten Entwurf aus Oktober 2022 sah der neu formulierte Art. 48a (3) noch vor, dass die in Anhang I, Teil A, Tabelle 2, Spalte 5 der VO 2019/934 aufgeführte Liste der als Zutaten und Verarbeitungshilfsstoffe verwendeten önologischen Stoffe als solche abschließend sein soll. Der jetzige Entwurf sieht eine solche abschließende Regelung indes nicht mehr vor. Vor diesem Hintergrund spricht sich der DWV für die Wiederaufnahme der abschließenden Regelung in Art. 48a entsprechend dem Ent-wurf aus Oktober 2022 zu Gunsten der Erzeugerinnen und Erzeuger aus. Zeitnahe Guide-Lines Die Europäische Kommission hatte im Zuge der geplanten Änderungen das Zurverfügungstellen sogenannter Guide-Lines angekündigt. Wir fordern eine schnelle und zeitnahe Veröffentlichung der angekündigten Guide-Lines durch die Kommission, um so auch einen raschen und ordentlichen Übergang zur obligatorischen Zutaten- und Nährstoffliste ab dem 08.12.2023 gewährleisten zu können. Unerlässlich ist diesem Zusammenhang, dass die Guide-Lines eindeutig und klar formuliert sind, damit die Erzeugerinnen und Erzeuger, die sie neu treffenden Pflichten unkompliziert und gesetzeskonform umsetzen können.
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Meeting with Martin Häusling (Member of the European Parliament) and ECOVIN Bundesverband ökologischer Weinbau e.V.

7 Dec 2022 · Austausch zum Thema Öko-Weinbau in Europa

German winegrowers warn pesticide ban threatens vineyard survival

13 Sept 2022
Message — The association rejects the 50% reduction target and the ban on pesticides in sensitive areas. They call for regional compromises and funding programs to maintain traditional wine cultivation. Use of pesticides must remain possible to secure harvests based on specific site requirements.123
Why — Winegrowers avoid forced abandonment of vineyards and preserve their economic livelihood.4
Impact — Environmental groups lose intended protections against chemical risks in sensitive areas.5

Meeting with Martin Häusling (Member of the European Parliament) and European Federation of Origin Wines

5 Jul 2022 · Teilnahme am Empfang zur gemeinsamen EFOW/DWV-Veranstaltung zur Reform des Geoschutzes und zum Thema Nachhaltigkeit in den geschützten Herkunftsbezeichnungen

Meeting with Norbert Lins (Member of the European Parliament, Committee chair)

13 Apr 2022 · European Green Deal

Response to Amendment of the uniform principles for evaluation and authorisation of plant protection products

23 Nov 2021

Der Grundgedanke des Rechtstextes, Mensch und Tiere zu schützen und dabei Zulassungsverfahren zu harmonisieren, ist zu begrüßen. Wir möchten darauf hinweisen, dass bei Produkten, die beispielsweise aus sogenannten effektiven Mikroorganismen (EM) bestehen und sehr komplex zusammengesetzt sind, der Aufwand zur Zulassung als Pflanzenschutzmittel wohl deutlich erhöht werden wird. Der Gesetzgeber sollte aus unserer Sicht darauf hinwirken, dass Zulassungen trotzdem im Sinne der Anwender:innen zeitnah und ohne zusätzliche Kosten für die Anwender:innen vollzogen werden. Laut Anhang sollen beispielsweise Langzeiteffekte auf Nützlinge ausgeschlossen werden. Deren Häufigkeit und Biodiversität soll nicht negativ beeinflusst werden und weitere Umweltaspekte müssen berücksichtigt werden. Wir gehen davon aus, dass entsprechende Studien vorgelegt werden müssen und sich der Aufwand im Zulassungsverfahren deutlich erhöhen wird. Ob dies das K.O. für manche Produkte bedeutet, ist schwer abzusehen. Wir bitten, dies mit einer Folgenabschätzung vorab zu erörtern. Die wirksamen Bestandteile der Produkte werden als Mikroorganismen angesprochen, nicht pauschal als BCAs (Biocontrol agents). Wir gehen daher davon aus, dass nur lebende Organismen gemeint sind. Entomopathogene Viren (z.B. Granuloseviren zur Bekämpfung des Apfelwicklers) sind ebenso ausgeschlossen wie PSM, die nur Bestandteile von MOs enthalten, wie zum Beispiel Bt-Präparate (z.B. gegen Traubenwicklerarten). Wir schlussfolgern, dass die Zulassung von biologischen Präparaten, genauer Präparaten mit lebenden MOs, wohl deutlich mehr Sicherheit bringen wird, sowohl was die Nebeneffekte als auch die Wirksamkeit betrifft. Dies wird aber mit einem Mehraufwand bei der Zulassung verbunden sein. Als Winzerinnen und Winzer sind wir auf schlagkräftige Optionen zur Gesunderhaltung der Reben angewiesen. Daher sehen wir es als notwendig an, die Zulassung von vielversprechenden Optionen zu fast-tracken und das Verfahren so schlank wie möglich zu halten.
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Response to Revision of Food Information to Consumers for what concerns labelling rules on alcoholic beverages

22 Jul 2021

The German Winegrowers' Association agrees with the Commission's objectives for the desired contributions of 1. raising consumer awareness of the content and nutritional composition of alcoholic beverages and 2. creating a level playing field for market players by supporting labelling requirements for alcoholic beverages at EU level. Regarding the 3 options presented in the Initial Impact Assessment, we strongly support option 1. We consider that it is not purposeful for the wine sector to maintain the exemption of Article 16(4) of Regulation (EU) No 1169/2011, which exempts beverages with an alcoholic strength by volume higher than 1.2% from the obligation to indicate the list of ingredients and the nutrition declaration. For reasons of necessary consumer information, labelling regulations should be adopted in this area. In particular, the calorific value is an important and useful piece of information for consumers in the nutrition declaration, informing them how many calories the alcoholic beverage consumed has. In its 2017 report to the European Parliament and the Council on the mandatory labelling of alcoholic beverages with the list of ingredients and the nutrition declaration, the Commission pointed out that the World Health Organisation considers that the calorific value is the most important nutritional information to be labelled. However, for the wine sector, in line with the decisions of the CAP reform amending Regulation (EU) No 1308/2013, we are strongly in favour of making the mandatory ingredient list and nutrition declaration within the framework of wine-specific regulations. It is therefore appropriate to refrain from regulating the wine sector in Regulation (EU) No 1169/2011. It should be recognised that both the Council and the European Parliament have agreed in the course of the CAP discussions to anchor these new obligatory indications in the course of wine-specific regulations in Regulation (EU) No 1308/2013. In detail, we envisage the following regulations: Mandatory nutrition labelling for wine products is prescribed on the label, which can be limited to the indication of the calorific value. The calorific value should be determined by a simple method on the basis of the alcohol content present and the residual sugar, whereby tolerance values should be set when indicating the calories. It should be possible to express the calorific value in words and/or symbols such as the letter E (for energy) and it should be easy for the consumer to understand. The indication of a list of ingredients can be provided in electronic form (off-label), provided that identification can be made via the label or packaging.
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Meeting with Günther Oettinger (Commissioner)

29 Nov 2017 · Future of CAP

Meeting with Cristina Rueda Catry (Cabinet of Commissioner Phil Hogan)

29 Nov 2017 · Reform of the CAP

Meeting with Günther Oettinger (Commissioner) and ECOVIN Bundesverband ökologischer Weinbau e.V. and

25 Oct 2016 · Organic viticulture