ENFIT e.V. Internationaler Verband - Supply Chain Safety

ENFIT

Erarbeitung von Europäischen und internationalen Standards für die Lebensmittel-, Futtermittel- und Chemikaliensicherheit in der Supply Chain.

Lobbying Activity

Response to Farm to Fork Strategy

18 Feb 2020

From the perspective of our association ENFIT e.V. International Association Supply Chain Safety - the overall supply chain F2F), the safe transport of raw materials and food is missing. Around 250,000 tons of raw materials and food are transported unpacked in food transport containers in the EU every day. Cross-contamination with salmonella, mold, prions, chemical pollutants, allergens or foreign bodies such as plastic granules, glass, wood or metal repeatedly lead to health problems for consumers. The reason is that the producers exert enormous cost pressure on the transport companies. With this price pressure, transport companies try to avoid or reduce costs for the cleaning and disinfection of transport containers to such an extent that the hygiene of the transport containers cannot be guaranteed. Transport containers that are exclusively dedicated to the transport of food according to EU law 178-2002 (marked with the label: FOOD STUFF ONLY) are "labeled" variable and illegal. This means that not only food is transported in these containers, but also chemicals or feed raw materials (often contaminated with Salmonella). These correlations are an important point to consider when speaking of the F2F strategy and consumer protection. Since 2018, our association has been developing the first guideline Food Saftey in the supply chain, in which all questions regarding loading, unloading, transport, suitability of the transport container, cleaning, disinfection, food defense and traceability are answered. This guideline should be integrated into the project. Our association developed the first blockchain project to trace back all different steps in the supply chain. For Example: Raw milk transport from the farm to the dairy. The transport of whey concentrate to the whey powder producer. The powder transport to a food producer. Produced food to the super market. High risks in each step.
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Response to Evaluation of Food Contact Materials (FCM)

29 Nov 2017

Aus unserer Sicht besteht eine dringender Klärungsbedarf bei der Frage, ob Silofahrzeuge, die zum Transport von Schüttgütern in Pulver- oder Granulatform beim Lebensmitteltransport für z.B.: Zucker, Milchpulver, Mehl, Gries, Getreide, etc., eingesetzt werden, diese aus Aluminium sein dürfen. Derzeit sind mindestens 99,5% aller Silo-Transportbehälter aus Aluminium gefertigt. (Tankwagen, ISO-Container und IBC's im Bereich des Transportes flüssiger Lebensmittel sind in der Regel aus Edelstahl gefertigt). Aluminium wurde bereits vor Jahren in der Lebensmittelproduktion- und verarbeitung weitestgehend durch Edelstäle ersetzt. Grund dafür war und ist die hohe Aluminium-Migration in das Lebensmittel. Eine hohe Migration tritt dann auf, wenn das Kontaktmaterial sauer oder alkalisch ist (bei Flüssigkeiten). Nun könnte man vermuten, dass Schüttgüter, Pulver und Granulate ph-neutral währen und somit keine Gefahr beim Transport von Schüttgütern gegeben ist. Das muss man deutlich verneinen. Denn, Lebensmittel-Transportbehälter, zu denen auch die Silo-Transportbehälter gehören, werden mehr oder weniger regelmäßig gereinigt und desinfiziert. Reinigungsanlagen verfügen bisher nicht über das erforderliche Know how zu wissen, dass Aluminium-Silo-Transportbehälter besonders empfindlich auf saure oder alkalische Reinigungsmittel reagieren. Daher werden diese Transportbehälter oftmals falsch bei der Reinigung behandelt. Beim Einsatz von üblichen Reinigungs- und Desinfektionsmitteln wird die Oberfläche des Aluminiumbehälters angegriffen (man kann den Alu-Abrieb leicht mit einem Tuch abwischen). Das bedeutet, dass besonders nach einer ungeeigneten Reinigungsprozedur ein besonders hoher Aluminium-Übertrag in das nächste Ladegut stattfindet. Dies gilt besonders für Transporte von Milchpulver das für die Herstellung von Babynahrung eingesetzt wird. Nach unserer Erkenntnis machen sich bereits einige große Lebensmittelproduzenten darüber Gedanken, wo die hohe Kontamination mit Aluminium in deren Rohstoffen herkommen könnte. Das die Ursachen durch den Transport in einem Aluminiumbehälter herrühren könnten, ist bisher kaum jemanden bekannt. Die meisten Unternehmen gehen davon aus, dass Silo-Transportbehälter, wie beim Transport von Flüssigkeiten, ebenfalls aus Edelstahl wären. Als Verband, der sich besonders auch mit dem Thema Lebensmittelsicherheit in der Supply Chain beschäftigt, ist es uns ein Anliegen, diesen Sachverhalt aufzuklären und Lösungen zu finden, die die hohe Aluminium-Migration verhindern können (Andere Behältermaterialien, Beschichtungen, etc.)
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