Fachverband der Gas- und Wärmeversorgungsunternehmungen

FGW

Der Fachverband der Gas- und Wärmeversorgungsunternehmungen (FGW) ist die unabhängige gesetzliche Interessenvertretung der österreichischen Gas- und Wärmewirtschaft.

Lobbying Activity

Response to Revision of Alternative Fuels Infrastructure Directive

17 Nov 2021

Der Fachverband Gas Wärme bedankt sich für die Möglichkeit der Stellungnahme, ersucht um Berücksichtigung unserer Anregungen in der Anlange.
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Response to Revision of the Energy Tax Directive

17 Nov 2021

Die österreichische Gas- und Fernwärmewirtschaft unterstützt das Ziel der Treibhausgasneutralität bis 2050 und sieht den Zeitraum bis 2030 als wichtigen Zwischenschritt. Die EU-Energiebesteuerungsrichtlinie (ETD) kann in diesem Zusammenhang ein wirksames, marktbasiertes Instrument sein, um entsprechende Preissignale an Energieverbraucher zu geben und damit eine zielorientierte Änderung des Verbrauchsverhaltens im Sinne der Klimaziele zu erreichen. Die Überarbeitung der ETD sieht vor, eine neue Struktur für Steuersätze einzuführen, die auf dem Energiegehalt und der Umweltverträglichkeit der Kraft- und Brennstoffe und des elektrischen Stroms beruht. Während wir es begrüßen, dass Energie nach ihrem Energiegehalt besteuert wird, sehen wir eine Lenkungswirkung im Sinne der Klimaneutralität verfehlt. Die Energiebesteuerung dient nach dem vorgelegten Vorschlag nur der Verbrauchsbesteuerung und der Generierung von Fiskaleinnahmen: es kommt daher zu einer weiteren Verteuerung der Energie für die Verbraucher zusätzlich zu den Belastungen durch die anderen Regulierungen des Green Deals (insb. neues ETS-System, EED, etc.). Insbesondere für die Sektoren Verkehr und Gebäude verfehlt die ETD eine Lenkungswirkung stattdessen wird ein zusätzliches ETS-System vorgeschlagen. Dieses bringt nicht nur neue administrative Belastungen mit sich, sondern lässt auch keine Differenzierungen zwischen den sehr unterschiedlichen regionalen und sozialen Anforderungen der Mitgliedstaaten zu. Ebenso ist unklar, in welcher Höhe die CO2-Bepreisung für diese Sektoren europaweit ausfallen und wie diese Preisbildung erfolgen wird.
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Response to Review of Directive 2012/27/EU on energy efficiency

17 Nov 2021

Der FGW bekennt sich dazu, dass die effiziente Nutzung von Energie auch mit zunehmendem Anteil Erneuerbarer Energien von größter Bedeutung ist. Energieeffizienz sollte allerdings nicht ausschließlich als absolutes Einsparziel gesehen werden, sondern beispielsweise auch den erhöhten Flexibilitätsbedarf aufgrund eines immer höheren Anteils Erneuerbarer Energien berücksichtigen. Es ist zu beachten, dass künftig mehr Energie – insbesondere mehr Strom - benötigt werden wird, etwa für die Klimatisierung von Gebäuden oder die fortschreitende Digitalisierung. Es erscheint daher sinnvoller, den Energiebedarf (einschließlich erneuerbarer Energien) möglichst effizient zu decken, als den gesamten Endenergieverbrauch künstlich zu beschränken. Ein Widerspruch besteht auch darin, dass die Kommission einerseits die Effizienz-Ziele immer weiter verschärfen will, andererseits aber wesentliche Einsparmöglichkeiten für die nationalen Beiträge der Mitgliedstaaten nicht mehr anrechnen möchte. Ohne Verbrauchsreduktion bei fossilen Energieträgern durch anrechenbare Energieeffizienz-maßnahmen können Energieeffizienzziele und das übergeordnete EU-Ziel der Minderung der CO2-Emissionen nicht erreicht werden.
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Response to Revision of the Renewable Energy Directive (EU) 2018/2001

17 Nov 2021

Der Fachverband Gas Wärme bedankt sich für die Möglichkeit eine Rückmeldung zum Kommissionsvorschlag einer überarbeiteten Richtlinie zur Förderung von Energie aus erneuerbaren Quellen abgeben zu dürfen. Anbei übermitteln wir unsere Kommentare . Hervorzuheben ist hierbei vor allem, dass sich für die Branche die Analyse des REDIII Entwurfs vor allem im Hinblick auf die Bewertung einer vollumfänglich notwendigen Einbindung von Grünem Gas und Wasserstoff als schwierig erweist, da aktuell das Gaspaket noch ausständig ist. Beide Rechtsgrundlagen müssen für eine schnelle und effiziente Energiewende dringend ineinandergreifen, um so die für die Branche notwendige Rechtsicherheit zu schaffen. Zusammengefasst sehen wir in folgenden Themengebieten wesentlichen Nachbesserungsbedarf im aktuellen Richtlinienentwurf zur REDIII: • Technologieoffenheit: Ambitionierte Ziele können nur dann kurzfristig erreicht werden, wenn erprobte, effiziente und sparsame Technologien gleichberechtigt zugelassen werden; • Definitionen: Der Hochlauf des Wasserstoffmarktes erfordert klare Definitionen und eindeutige Vorgaben zur Zertifizierung der unterschiedlichen Formen der Wasserstoffproduktion; Ebenso die Definition der Abwärme; • Ausbau notwendiger Infrastruktur: Die produzierte Energie muss kostengünstig und zuverlässig zum Endverbraucher gebracht werden. Wesentliche Rahmenbedingungen für den Ausbau notwendiger Infrastruktur fehlen jedoch; • Importe/Zertifizierung und Herkunftsnachweise: Europa wird mittel- bis langfristig auch auf grüne Energie aus Drittstaaten angewiesen sein. Dafür muss sichergestellt werden, dass ein einheitliches Herkunfts- und Zertifizierungssystem für alle erneuerbaren und klimaneutralen Gase zu Grunde liegt. • Die erneuerbaren Anforderungen und das Thema Versorgungssicherheit stehen momentan auch im Widerspruch, da derzeit für Back-up Systeme (egal ob in reinen Biomasse Fernwärme Netzen ein Gaskessel als Back-up – oder Gas KWK Anlagen als Back-up oder Gas KWK Anlagen als Leistungsreserve für Re-Dispatch oder auch nur als Back-up in der Fernwärme Aufbringung) kaum erneuerbare Energieträger oder auch Technologien vorhanden sind.
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Response to Proposal for a legislative act on methane leakage in the energy sector

25 Jan 2021

The Austrian gas industry has been making a significant contribution to methane emission reduction for decades. In principle, a uniform "monitoring and reporting" system is positively recognized. However, it must be ensured that no blanket measures are taken, e.g. a general reduction of methane emissions by a fixed percentage without taking the initial situation into account. It is important that the focus for reduction is placed where relevant savings can be achieved, so-called "big emitters" or "super emitters" should be the focus. It must be analysed where the greatest improvements can be achieved in the simplest and most efficient way. The European gas infrastructure is a highly complex construct with many different components. In some countries such as Austria, a significant amount of money has already been invested to improve the gas infrastructure, both in terms of safety, efficiency and emission reduction. Innovation, development, improvement, and implementation of expedient and appropriately targeted technologies and practices to improve MRV and reduce emissions must therefore be accelerated. Methane mitigation instruments should be flexible so that technologies can be deployed that provide the highest emission reductions at the lowest cost and in the shortest time. A cost- benefits ratio must also be considered. The Commission will also consider a legislation on eliminating routine venting and flaring in the energy sector covering the full supply chain, up to the point of production. In Austria, companies in the gas industry have already implemented mandatory as well as voluntary measures and projects to stop or minimize routine blowdown or flaring.
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Response to Climate change mitigation and adaptation taxonomy

18 Dec 2020

Following the adoption of the taxonomy regulation, we believe fit for purpose Technical Screening Criteria in the delegated act (DA) will be crucial, in particular for enabling and transitional activities which would facilitate a swift and decisive decarbonisation effort towards 2050, while ensuring an overall adequacy of the energy system, affordable energy and a secure energy system. We welcome the fact that the proposed delegated act recognises, in line with Art. 19(1), point (h), of the Taxonomy Regulation, that technical screening criteria should “take into account the nature and the scale of the economic activity, including: (i) whether it is an enabling activity as referred to in Article 16; or (ii) whether it is a transitional activity as referred to in Article 10(2);”. We share in particular the view that the technical screening criteria for these activities will have to include quantitative elements (i.e. threshold or minimum requirement) in an effective and balanced way. We also believe in the need for, as a relative improvement, qualitative elements related to performance, process or practice-based requirements, taking into account the economic activity itself. We welcome the principles embraced by the proposed delegated act recognising notably the fact that the technical screening criteria referring to greenhouse gas emissions should signal the decarbonisation pathway for enabling and transitional activities. However, considering that emission thresholds alone would not fully capture the benefits of these activities, there is a need to further assess and review the relevant technical screening criteria. This is especially true for transitional and enabling activities that facilitate the long-term decarbonisation where the nature of the activity and the use of best available technologies become crucial. We believe that the activities related to gaseous fuels fully respond to these characteristics and should be included in this approach in light of the contribution they bring to the overall security, resilience and sustainability of an integrated energy system, in particular: Thanks to the contribution offered by the gas value chains to the energy system in terms of security of supply, storability and flexibility, particularly as a low-carbon alternative to solid fossil fuels and in support to an additional deployment of renewable energy and as an alternative fuel in transport; Thanks to the gradual replacement of natural gas by renewable, decarbonised and low-carbon gas in the mid/long-term, while in the short term a fuel switching from coal towards gas can ensure substantial emission reductions in the energy sector, as demonstrated by the latest EU carbon market report . We also welcome the inclusion of thermal storage. Thermal storages, specifically connected to the latest generation of District Heating Networks, enable the decoupling of supply and demand of heat and will play a key role in the operation of smart thermal grids by allowing the integration of both intermittent renewables and stable, baseload-renewable thermal sources. Thermal storage will enable smart sector integration, by integrating more intermittent renewable electricity into the market. We underline, to avoid any unwarranted and negative spill over, that the specific technical screening criteria in the proposed Annexes to the delegated acts should better reflect these principles. Therefore: 1. A dedicated section for “transitional” and “enabling activities” is required 2. Equal treatment of green activities 3. Transitional role assigned to activities structural for a net-zero economy 4. Technology – neutrality 5. Waste-to-Energy (WtE) must be considered as sustainable economic activity within the Taxonomy Regulation
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Response to Revision of the CO2 emission standards for cars and vans

26 Nov 2020

The recent publication of the 2030 Climate Plan by the European Commission increased the overall GHG emissions reduction target for 2030 from -40% up to -55% (vs 1990 level). The long-term reduction goal for 2050 remains unchanged, but the new plan asks for an acceleration across multiple sectors in the next decade. This acceleration will be also reflected in the revision of the CO2 emissions standard for cars and vans regulation (2019/631. This represents the timely opportunity to introduce a new paradigm in the regulation structure. Today, this regulation not only misses the technology neutrality principle, but instead forces the switch towards “zero” and “low-emission” vehicles, through the measurement of tailpipe emissions only. If fighting climate change phenomena is the objective, CO2 tailpipe emissions represent only a part of the reality, ignoring the critical contribution that sustainable biofuels can provide to that. As a consequence, today a battery electric vehicle powered with the current EU electricity mix relies on close to 50% contribution from fossil energy sources , but nevertheless is considered “zero” emissions. On the other hand, a vehicle fuelled with bioCNG is considered fully fossil, despite providing in some cases even a negative GHG emissions balance . This is the result of an obsolete regulation that has been developed at the time when the market was entirely based on thermal engines and conventional/alternative fossil fuels. In light of this, some specific considerations: A) Risk not to include the fuel dimension in the CO2 average OEMs’ fleet calculation Maintaining a silos approach between fuels and mobility legislation (i.e. RED II/FQD from one side and CO2 emissions standard regulation on the other one) is not and will not stimulate the vehicle industry to further invest in cost-effective and available solutions like CNG/LNG that, thanks to biomethane, can concretely contribute towards mobility decarbonization. Instead of accelerating the process, whose take off is particularly critical in the next decade due to the huge investments are needed to support the switch towards electrification, and this might take decade before reaching a critical level. Breaking those silos is necessary to fill the gap and make sure that Europe will be able to achieve its environmental targets. Moreover, by betting on a single solution, Europe risks to rapidly lose competitiveness and jobs in one of the sectors where we are recognized as worldwide leaders. B) Needs for the revision of the CO2 emissions standard regulation Despite being a valid scientific argument, we recognise the difficulty of introducing a full Well-to-Wheel approach in this revision of the regulation. Nevertheless, a complementary legislative tool (methodology) is needed to recognise the climate benefit linked to bio and synthetic fuel, as already mentioned in art.15 of the 2019/631 regulation. The CO2 credit generated by the advanced renewable fuel consumed by the vehicle should be available to OEMs to demonstrate that investments in certain technologies, such as CNG and LNG dedicated vehicles, are contributing beyond the simple tailpipe benefit. This acknowledgement must lead to a “net-zero” emission vehicle labelling, equivalent to the current “zero” level recognized only to full electric solutions. It is also important to recall the cross sectorial role that renewable fuels, such as biomethane, can play in creating a virtuous circle between agricultural and waste sectors, energy production and its use in transport. This revision can create the long awaited conditions, to further invest in easy mobility technology that can bring enormous benefits to our environment and our society.
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Response to Review of Directive 2012/27/EU on energy efficiency

21 Sept 2020

Die wichtigen Themen Energieeffizienz und Ausbau erneuerbarer Energien müssen grundsätzlich getrennt betrachtet werden. Der Grundsatz „Energy efficiency first“ darf nicht zu einer Überspannung der Energieeffizienz-Ziele führen, um damit die Klimaziele zu erreichen. Ebenso sollte klar auf die aktuelle wirtschaftliche Situation und die dadurch bedingten Unsicherheiten Rücksicht genommen werden, da zusätzliche Belastungen der Wirtschaft nicht verkraftbar sind. Zudem haben die Mitgliedstaaten aufgrund der Covid-19-Krise enorme finanzielle Belastungen zur bewältigen. Und weiters muss bedacht werden, dass die weltweite Konkurrenzfähigkeit von Europa nicht gefährdet wird. Daher schlagen wir vor, dass es zu keiner (verschärfenden) Änderung der EED kommt (Option 1): Die EED wurde erst kürzlich im Rahmen des Clean Energy Package überarbeitet und befindet sich gerade einmal am Beginn der nationalen Umsetzung. Dies gilt insb. für den neuen Zielwert von 32,5% bis 2030, der - ohne die konkreten Auswirkungen der Umsetzung festzustellen - nicht gleich wieder am Beginn der neuen Energieeffizienzperiode in Richtung Klimaziel verschärft werden darf. Dies würde die zur Zielerreichung dringend notwendige Planungssicherheit für Effizienzmaßnahmen wesentlich gefährden. Die EED 2018/2002 beinhaltet ohnehin für 2024 eine Revisionsklausel zur Anpassung der Zielvorgaben. Die Auswirkungen zusätzlicher politischer Maßnahmen (insb. 2030-Zielerhöhung der EED) müssen einer vorangehenden Tiefenprüfung hinsichtlich negativer Auswirkungen für die internationale Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft unterzogen und auch mit den betroffenen Sektoren (einschließlich Industrie und Energiewirtschaft) abgestimmt werden. Unterstützungsmaßnahmen und Förderungen (Option 2) sind im Sinne der Zielerreichung der EED ebenfalls zu befürworten. Grundsätzlich sollten aber von der Union finanzielle Mittel zur Unterstützung bereitgestellt werden bzw. der Zugang zu bestehenden Förderregimen bürokratisch erleichtert werden. Eine Revision der EED (Option 3) hingegen wäre mit weiteren Belastungen und unter den aktuellen Bedingungen mit mehr Risiken verbunden und wird daher von uns nicht befürwortet. Zur allfälligen Evaluierung von Verbesserungen möchten wir insb. auf folgenden Punkt hinweisen: Gemäß der geltenden EED können weiterwirkende Einsparungen aus der aktuellen Verpflichtungsperiode (Art 7 EED) nicht in die nächste Periode (2021 – 2030) übertragen werden. Diese Beschränkung sollte überprüft und möglichst erleichtert werden, weil sie Unternehmen davon abhält langfristige Maßnahmen zu setzen, insbesondere am Ende einer Verpflichtungsperiode. Daher werden diese sehr effektiven (aber mit höheren Kosten verbundenen) Maßnahmen erst zu einem späteren Zeitpunkt gesetzt und gehen somit erhebliche Einsparungen verloren. Abschließend regen wir eine Klarstellung der Kommission an, dass im Sinne der in der EED verankerten „Technologie-Neutralität“ bei allen Energieträgern Energieeffizienzmaßnahmen gesetzt und entsprechend anerkannt werden sollen. Keinesfalls sollen Mitgliedstaaten bei fossilen Energieträgern/Technologien die Anerkennung von Energieeffizienzmaßnahmen – schon gar nicht im Fall eines Verpflichtungssystems für Energieunternehmen gemäß Art 7a EED – ausschließen können, wie es jedoch derzeit in Österreich für die nationale Umsetzung der EED II geplant ist. Um die Energieeffizienz-Ziele erreichen zu können, werden alle Energieeffizienzmaßnahmen benötigt - ohne technologische Einschränkungen auch bei fossilen Energieträgern. Andernfalls würden ältere Geräte mit einem hohen Energieverbrauch bis zum Ende ihrer tatsächlichen Lebensdauer weiter betrieben werden. Somit werden wesentliche Energieeinsparungen verhindert und die Zielerreichung behindert.
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Response to Revision of the Renewable Energy Directive (EU) 2018/2001

21 Sept 2020

Option 4: Es braucht in der künftigen RED einen stärkeren Fokus auch auf erneuerbare Gase in Form von Biomethan, Grünen Wasserstoff oder Synthetischem Gas . Sie verbinden die Sektoren, integrieren und speichern Erneuerbare Energie durch Power-to-Gas und Distribution in alle Sektoren (Raumwärme, Mobilität, Strom). Gerade im Raumwärmemarkt bieten grüne Gase eine rasche und vergleichsweise günstige Substitutionsmöglichkeit für fossiles Gas. Bedarf nach Klarstellung in der Richtlinie: Die Rolle erneuerbarer und dekarb. Gase sowie die Nutzung bestehender Gas-Infrastruktur im Rahmen des Wiederaufbaus der Wirtschaft nach COVID und zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der EU berücksichtigt werden Verankerung eines Unterstützungssystems zur Erhöhung des Anteils an erneuerbaren und dekarb. Gasen im Gasnetz. Dabei ist möglichst auf eine EU-weit einheitliche Ausgestaltung zu achten, um Rechtssicherheit und einen europ. Markt zu schaffen; Schaffung eines einheitl. EU-weiten Rahmens für HKN und Zertifikate (GoO) für erneuerbare Gase. Kein Ablaufdatum bei der Speicherung dieser Gase Explizit zu begrüßen sind daher die Pläne der EK zur Etablierung einer umfassenden Terminologie und eines robusten Zertifizierungssystems einschl. zugehöriger THG und Nachhaltigkeitskriterien, die auf einem robusten Lebenszyklusansatz und Rückverfolgbarkeitssystem basieren; "Blending: EU-weite Standards und Mindestschwellenwerte für die Einspeisung und graduelle Beimengung von H2 ins Gasnetz sind zu forcieren, ebenso die Umsetzung notwendiger Anpassungen an den Übergabepunkten. Dadurch soll eine Marktfragmentierung verhindert und grenzüberschreitenden Handel mit erneuerbarem und dekarb. Gas ermöglicht werden. Der für 2021 vorgesehene EK-Vorschlag für eine etwaige Überarbeitung sollte gleich von Beginn an Anreize schaffen, damit technisch-wirtschaftliche Potenziale umgesetzt und Forschungsmaßnahmen unterstützt werden können, um auf diese Weise den Anteil Erneuerbarer im Wärme- und Kältesektor zu erhöhen. Vorhersehbarkeit und Klarheit der Vorschriften zur Erhöhung der Sicherheit für die Anleger notwendig, keine sich überlappenden oder widersprüchlichen Elementen in der RED. Technologieneutralität! Art. 2 Z 9 : Hier ist Abwärme aus jeglichen Quellen zu berücksichtigen und in der gesamten RED mit Erneuerbaren Energien gleich zu setzen: Abwärme aus Rechenzentren; direkte Verwendung des Kondensatorkühlstroms von Kraftwerken (z. B. Wärme für Heizung von Gewächshäusern); Wärme, die am selben Standort rückgewonnen wird, z.B. Kühlkreisläufe von Prozessen, welche bisher extern abgeführt bzw. gekühlt wurden; Wärme aus Müllverbrennungsanlagen; Abwärme aus Sektorkopplungsanlagen; dir. oder indir. Verwendung von Rauchgaswärmen, z.B. aus Biomasse, Müll, GUD-Kraftwerken; Ölabwärme von Turbinen, Kühlwasser auch von Kraftwerken; Lüftungsabwärme von Kesselhäusern Art 19. Herkunftsnachweise: Dabei wird übersehen, dass erneuerbare Gase – im Unterschied zu anderen erneuerbaren Energieträgern – in großer Menge und auf längere Zeit in (unterirdischen) Gasspeichern gelagert werden können. Durch Gasspeicher können die unterjährigen Schwankungen zwischen Gasversorgung und Bedarf ausgeglichen werden, insbesondere zur Deckung der höheren Nachfrage in den Wintermonaten (zu Heizzwecken wird Gas nur im Winter benötigt). Um daher zu verhindern, dass die HKN für dieses eingespeicherte erneuerbare Gasmengen aufgrund der kurzen Geltungsdauer verfallen, sollte die oben genannte Frist erst mit der Einspeisung in das öffentliche Gasnetz (und nicht ab der Produktion) zu laufen beginnen. Andernfalls würden bedeutende Mengen an erneuerbaren Gasen mangels Nachweisbarkeit verloren gehen und daher der Anreiz zu deren Produktion sinken. Gerade im Raumwärmebereich ist der Einsatz erneuerbarer Gase zur Verringerung von CO2-Emissionen von zentraler Bedeutung. Eine diesbezügliche Klarheit/Möglichkeit sollte daher bei einer allfälligen Überarbeitung der RED geschaffen werden.
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Meeting with Miguel Arias Cañete (Commissioner) and

23 Mar 2017 · CAN GAS SPUR THE ENERGY TRANSITION IN CENTRAL AND EASTERN EUROPE?