Hauptverband der Deutschen Holzindustrie und Kunststoffe verarbeitenden Industrie und verwandter Industrie- und Wirtschaftszweige

HDH

Der Hauptverband der Deutschen Holzindustrie (HDH) vertritt als Branchendachverband auf nationaler und europäischer Ebene die wirtschaftlichen, politischen und technischen Interessen der deutschen Holzindustrie, die mit 2.300 Unternehmen und 200.000 Beschäftigten einem Gesamtumsatz von 47 Milliarden Euro generiert.

Lobbying Activity

Response to Union framework for the calculation of life-cycle Global Warming Potential for new buildings

31 Oct 2025

Der Hauptverband der Deutschen Holzindustrie und Kunststoffe verarbeitenden Industrie und verwandter Industrie- und Wirtschaftszweige e.V. (HDH) bedankt sich für die Möglichkeit zur Beteiligung an dem Vorgang und begrüßt das Ziel der Europäischen Kommission, gemäß Artikel 7 Absatz 3 der überarbeiteten Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (EPBD) einen einheitlichen EU-Rahmen für die Berechnung des Treibhauspotenzials (GWP) von Gebäuden über deren gesamten Lebenszyklus zu schaffen. Dieses Vorhaben stellt einen wichtigen Schritt dar, um die Klimawirkungen von Neubauten transparent zu erfassen und nationale Berechnungsansätze miteinander vergleichbar zu machen. Gleichzeitig ist es entscheidend, dass dieser Rahmen auf im Bauwesen etablierten europäischen Normen basiert, methodische Konsistenz gewährleistet und die besonderen Beiträge nachhaltiger Baustoffe, insbesondere von Holz, zur Minderung der Treibhausgasemissionen sachgerecht abbildet. Nur so kann das Ziel einer verlässlichen, wissenschaftlich fundierten und praxisgerechten Lebenszyklusbewertung von Gebäuden erreicht werden. Die komplette Stellungnahme entnehmen Sie bitte dem Anhang.
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Response to Carbon removals, carbon farming and carbon storage - certification methodologies for permanent carbon removals

22 Sept 2025

Der Hauptverband der Deutschen Holzindustrie und Kunststoffe verarbeitenden Industrie und verwandter Industrie- und Wirtschaftszweige e.V. (HDH) begrüßt die Schaffung eines verlässlichen Rahmens für Carbon-Removal-Maßnahmen durch den CRCF, warnt jedoch vor Regelungen, die die Kaskadennutzung von Holz gefährden und Fehlanreize für die Nutzung hochwertiger Biomasse schaffen. Besonders kritisch ist Paragraph 4.3.3, der die Klimavorteile stofflicher Holznutzungen untergräbt und Offsetting-Mechanismen auf unsicherer Basis legitimiert, weshalb dieser gestrichen werden sollte. Zudem wird die exklusive Anrechenbarkeit von Biokohle in Beton-, Zement- und Asphaltanwendungen abgelehnt und technologieoffene Anerkennungsregeln gefordert, die nur nicht stofflich verwertbare Biomasse einbeziehen. Ein ausgewogenes CRCF muss die dauerhaften Klimavorteile der Holzverwendung ausdrücklich berücksichtigen, um ehrliche und nachhaltige Klimapolitik zu gewährleisten. Die vollständige Stellungnahme ist im Anhang enthalten.
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Response to European strategy for housing construction

18 Sept 2025

Der Hauptverband der Deutschen Holzindustrie und Kunststoffe verarbeitenden Industrie und verwandter Industrie- und Wirtschaftszweige e.V. (HDH) bedankt sich für die Möglichkeit zur Beteiligung an dem Vorgang und unterstützt das Vorhaben der Europäischen Kommission, mit einer Europäischen Strategie für den Wohnungsbau einen entscheidenden Beitrag zur Lösung der Wohnraumkrise in Europa zu leisten. Angemessener und bezahlbarer Wohnraum ist ein soziales Grundbedürfnis und zugleich eine Voraussetzung für wirtschaftliche Stabilität, Wettbewerbsfähigkeit und sozialen Zusammenhalt. Die Bereitstellung neuer Wohnungen darf dabei nicht allein als Frage der Bauleistung betrachtet werden, sondern muss eng mit den Zielen der Klimapolitik und der Kreislaufwirtschaft verbunden werden. Neben einem entschlossenen Neubauprogramm spielen auch Sanierung, Nachverdichtung und Aufstockung eine zentrale Rolle, um den Gebäudebestand zukunftsfähig zu machen, zusätzlichen Wohnraum in bestehenden Strukturen zu schaffen und die Ressourcennutzung zu optimieren. Holz ist für all diese Ansätze der ideale Baustoff: Es ist nachwachsend, speichert Kohlenstoff langfristig, eignet sich für innovative Bauweisen und leistet einen unmittelbaren Beitrag zu Klimaschutz und Ressourcenschonung. Gleichzeitig kann der Holzbau aufgrund seines hohen Vorfertigungsgrades Bauzeiten erheblich verkürzen und Kosten reduzieren. Durch sein geringes Eigengewicht und seine hohe Anpassungsfähigkeit eignet sich der Werkstoff zudem besonders für Sanierungen, Nachverdichtungen und Aufstockungen, da er bestehende Strukturen nur gering belastet und flexibel in urbane Kontexte integriert werden kann. Eine ausführlichere Rückmeldung kann der beigefügten Stellungnahme entnommen werden.
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