Nordzucker AG

Die Zuckerrübe ist der Rohstoff, aus dem seit über 150 Jahren Zucker in Europa gewonnen wird.

Lobbying Activity

Meeting with Norbert Lins (Member of the European Parliament)

15 Oct 2025 · GAP, effektiver Pflanzenschutz und Züchtung vor dem Hintergrund SBR, sowie der Entwicklungen bei Nachhaltigkeitsberichterstattungen

Meeting with Jan-Christoph Oetjen (Member of the European Parliament)

28 Mar 2025 · Werksbesuch und Austausch zur Marktsituation

Meeting with Klaus Berend (Director Health and Food Safety)

19 Feb 2025 · Maintenance of production of sugar beets in the light of new pests and lack of effective plant protection products.

Meeting with Koen Dillen (Head of Unit Agriculture and Rural Development)

18 Feb 2025 · Discussion on sugar and protein crops markets and opportunities

Meeting with Norbert Lins (Member of the European Parliament)

18 Feb 2025 · SUR, Pflanzenschutz, Züchtung, wettbewerbsfähigen Zuckerrübenanbau

Meeting with Lena Düpont (Member of the European Parliament)

5 Feb 2025 · aktuelle Themen in Brüssel und bei Nordzucker

Meeting with Jens Gieseke (Member of the European Parliament)

9 Nov 2023 · Umweltpolitik

Response to Sustainable use of pesticides – revision of the EU rules

16 Sept 2022

Der Nordzucker Konzern ist einer der führenden Zuckerhersteller weltweit. In Europa gewinnt das Unternehmen aus den Zuckerrüben von 10.000 Landwirten mit über 3000 Mitarbeitern an 18 Standorten eine große Auswahl Zucker-Produkte – zum Teil in Bioqualität. Der Rohstoff Zuckerrübe wird vollständig genutzt. Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette haben im Unternehmen schon seit Jahrzehnten Priorität. Die Zuckerrübe mit ihrer vergleichsweise langsamen Jugendentwicklung von der Aussaat im März bis zur Bedeckung der gesamten Fläche durch die Blätter im Juni steht in besonderer Konkurrenz zu den Unkräutern. Sie würden ohne Bekämpfungsmaßnahmen die Zuckerrübenpflanzen durch Licht und Nährstoffkonkurrenz verdrängen und eine Zuckerrübenernte unmöglich und unwirtschaftlich machen. Schon heute stellt die Unkrautbekämpfung durch die Verringerung von Wirkstoffen in Pflanzenschutzmitteln eine immer größere Herausforderung dar. Durch intensive Programme forschen wir an Möglichkeiten, den Aufwand von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln zu reduzieren und dennoch die Ertragskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Zuckerrüben zu erhalten. Unsere Erfahrungen aus diesen Versuchen und aus dem ökologischen Anbau von Zuckerrüben zeigen, dass zwar ein Einsatz von Robotik möglich ist, dieser jedoch auf absehbare Zeit zusätzlich Handarbeit erfordert. Entsprechend sind zahlreiche Arbeitskräfte zur Entfernung der Restverunkrautung notwendig. Diese Arbeitskräfte sind bereits heute kaum noch zu beschaffen. Davon ist auch der ökologische Anbau jetzt schon betroffen. Durch Handarbeitskräfte würden die Anbaukosten so stark ansteigen, dass die Zuckerrübe im europäischen Vergleich nicht mehr wettbewerbsfähig wäre und der Rübenanbau großflächig eingestellt und Zuckerfabriken geschlossen würden. Einen greifbaren Lösungsansatz im Einsparen von Pflanzenschutzmitteln sehen wir vielmehr beim Einsatz aus Kombination von chemischer und mechanischer Unkrautbekämpfung sowie den Einsatz neuer Züchtungstechniken zur Verhinderung von Krankheiten, die durch Insekten übertragen werden. Durch den Einsatz von Band- oder Spotspraying ist eine Reduktion von Pflanzenschutzmitteln im Rübenanbau möglich, jedoch kann nicht völlig auf Herbizide verzichtet werden. Die weitere Entwicklung solcher Verfahren kostet Zeit und bedarf der Unterstützung durch Forschung und Versuche. Sollte es zur Umsetzung der geplanten Verordnung kommen, wird nach unserer Einschätzung der allergrößte Teil der Landwirte (ca. 85 %) in den betroffenen Gebieten den Rübenanbau einstellen. Die Schließung von Zuckerfabriken mit allen Konsequenzen durch den Verlust von zehntausenden direkten und indirekten Arbeitsplätzen wäre die Folge. Auch die Versorgung der Lebensmittelwirtschaft und der Bevölkerung mit Zucker und anderen davon abhängenden Lebensmitteln wäre nicht mehr gewährleistet.
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Meeting with Bernd Lange (Member of the European Parliament, Committee chair)

20 Jun 2022 · General exchange of view

Meeting with Günther Oettinger (Commissioner)

20 Feb 2019 · CAP