Ravensburger Verlag GmbH

Ravensburger AG is an international group with several renowned toy brands.

Lobbying Activity

Meeting with Oliver Schenk (Member of the European Parliament) and Toy Industries of Europe and Deutscher Verband der Spielwarenindustrie e.V.

13 Feb 2025 · Europe's safe toy market

Response to Revision of the Toy Safety Directive

30 Oct 2023

Sehr geehrte Damen und Herren, die Firma Ravensburger Verlag GmbH produziert ca. 80% der Spielware in den drei eigenen Fabriken in Europa. Nur ca. 20% kommt von außerhalb Europas. Bei allen unseren Produkten beachten wir die bereits strengen Vorgaben der Spielzeugrichtlinie 2009/48/EG. Wir begrüßen auch die aktuelle Revision der Spielzeugrichtlinie, um diese auf den aktuellen Stand der Technik zu bringen. Generell möchten wir folgendes anmerken: Spielzeug welches nach den Vorgaben der Richtlinie und deren darunterliegenden Normen hergestellt wurde, ist bereits sicher. Ein Abverkaufsverbot nach einer sehr kurzen Übergangsfrist ist nicht nachvollziehbar und steht im Widerspruch zu Nachhaltigkeitsgedanken und dem eventuellen Verbot, unverkaufte Produkt zu vernichten. Ebenso ist für uns nicht nachvollziehbar, warum der Anhang C einfach für Produkte für Kinder über drei Jahren ausgerollt wird, ohne deren spezifisches Verhalten oder anatomische Änderung (Gewicht, Größe, etc.) mit entsprechenden veränderten Grenzwerten wissenschaftlich begründet anzupassen. Auch dass Stoffverbote auf unzugängliche Komponenten ausgerollt werden, erschließt sich uns nicht, da Expositionen auf Kinder nicht erfolgen. Dadurch werden unnötige Testkosten kreiert, was unweigerlich zu erhöhten Verbraucherpreisen führt. Ein Mehrwert aufgrund fehlender Exposition ist nicht gegeben. Bedenken haben wir auch zu den neuen Anforderungen zur psychischen Gesundheit, da hier keinerlei objektive Bewertungskriterien vorliegen und somit einer subjektiven Willkür Tür und Tor geöffnet ist. Ein digitaler Produktpass (DPP) kann von Vorteil sein, jedoch macht er bereits sicheres Spielzeug nicht sicherer und Hersteller (besonders auf Online-Plattformen) welche sich heute schon nicht an die gesetzlichen Vorgaben halten, werden dies bei Verschärfung der Vorgaben auch nicht tun. Der DPP bedeutet zusätzlichen Aufwand für die renommierten Spielwarenhersteller, was ebenfalls zu Mehrkosten in den Verbraucherpreisen führt. Generell sehen wir, dass die Marktaufsicht gestärkt werden muss und dass Onlineplattformbetreiber in die Pflicht genommen werden müssen, das Angebot auf Ihrer Plattform auf Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben zu überprüfen. Eine detaillierte Aufstellung unserer Anmerkungen finden Sie im Anhang. Mit freundlichen Grüßen Uwe Stützle Director Global Quality Management Ravensburger Verlag GmbH
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