secunet Security Networks AG
secunet is one of the leading providers of sophisticated IT security in Europe.
ID: 533422038902-36
Lobbying Activity
Response to EU Space Law: Union law for safe, secure and sustainable space activities
4 Nov 2025
secunet Security Networks AG welcomes the opportunity to contribute feedback on the EU Space Act. Please find our detailed feedback in the document attached.
Read full responseResponse to Digital package – digital omnibus
14 Oct 2025
secunet welcomes the European Commissions Digital Omnibus Package as a timely and strategic initiative to reinforce Europes resilience and global competitiveness. The rapid advancement of digital technologies, coupled with the growing complexity of EU regulatory frameworks, present both significant opportunities and pressing challenges for European industry. To ensure that Europe remains at the forefront of innovation, it is essential to establish a coherent and future-proof regulatory environment that safeguards strategic autonomy and technological sovereignty across the data acquis, throughout our supply chains, and within our public procurement systems. As Germanys leading provider of high-security IT solutions, secunet has been a trusted partner to public authorities, critical infrastructure operators, and industry leaders for over 2 decades. With deep expertise in cybersecurity, digital identity, secure cloud infrastructure and AI governance secunet plays a pivotal role in enabling secure digital transformation across Europe. Our mission aligns closely with the objectives of the Digital Omnibus Package: to streamline regulatory obligations, reduce administrative burden, and ensure that European values privacy, trust and technological independence are embedded in the foundations of the European Digital Single Market. Please find more information in the document attached.
Read full responseMeeting with Axel Voss (Member of the European Parliament)
28 Jan 2022 · Artificial Intelligence
Response to Action Plan on synergies and cross-fertilisation between the civil, defence and space industries
22 Oct 2020
Grundsätzlich ist die Initiative zur Schaffung gegenseitiger Synergien und Befruchtungen zwischen zivilem Umfeld sowie der Verteidigungs- und Raumfahrtindustrie zu begrüßen. Im digitalen Umfeld besteht ein hohes Potenzial der gegenseitigen technologischen Übertragbarkeit aus einem zivilen Umfeld hin in ein wehrtechnisches – und umgekehrt.
Aus der Digitalen Konvergenz, also dem Zusammenwachsen von bisher getrennten Bereichen und Wertschöpfungsketten – namentlich die „klassische“ Sicherheits- und Verteidigungsindustrie und die Informationstechnologie, können zahlreiche neue Möglichkeiten zur Verbesserung der im Rahmen von Sicherheit und Verteidigung genutzten Produkte und Dienstleistungen entstehen.
Ein besonders relevantes Anwendungsbeispiel in diesem Zusammenhang ist die Datenverschlüsselung mitttels kryptographischer Verfahren, die im Zeitalter der elektronischen Kommunikation sowohl im zivilen Bereich (Industrie, Gesundheitswesen, kritische Infrastrukturen) als auch für Gefahrenabwehr verantwortliche öffentliche Organisationen (Polizeien, Militär etc.) unerlässlich.
Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten in beiden Bereiche stärker miteinander zu verknüpfen ist sinnvoll – vor allem mit Blick auf die vor uns liegenden Herausforderungen im Zusammenhang mit der digitalen Transformation. Da sich die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft in den kommenden Jahren beschleunigen wird, ist insbesondere die Unterstützung der europäischen IT-Sicherheitsbranche von entscheidender Bedeutung, um Innovationen bei marktreifen Produkten zu begleiten.
Damit Sicherheitsstanddards möglichst möglichst hoch und möglichst einheitlich (zumindest auf EU-Ebene) sind, bedarf es entsprechender Produktzulassungs- und Zertifizierungsverfahren. Diese müssen transparent und – angesichts kurzer Produktlebenszyklen und einer hohen Innovationsdynamik im IT-Umfeld - vor allem schnell sein. Eine weitere wichtige Rahmenbedingung ist es, die bestehenden öffentlichen Beschaffungsverfahren nachhaltig zu vereinfachen und zu verkürzen. Insbesondere für Start-ups und kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und deren Wettbewerbsfähigkeit stellen die komplexen und langwierigen Vorgänge im Hinblick auf öffentliche Beauftragungen beträchtliche Hemmnisse dar.
Bei der weiteren Forschungs- und Entwicklungstätigkeit von Technologien für zivile Zwecke und die Verteidigungs- und Raumfahrtindustrie und deren weiterer Förderung ist die angestrebte Novelle der Verordnung zur Ausfuhrkontrolle von Gütern mit doppeltem Verwendungszweck (sog. Dual-Use-Güter) zwingend zu berücksichtigen. Mit dem Verordnungsvorschlag der Europäischen Kommission aus dem Jahr 2016 wurde unter anderem eine neue Dimension der „menschlichen Sicherheit“ (human security) für Exportkontrollen eingeführt, um den Missbrauch bestimmter Cyberüberwachungstechnologien durch autoritäre Regierungen zu verhindern. Die politischen Diskussionen zwischen den Parteien des Trilogs drehten sich zuletzt um die Definition der Cybersurveillance-Güter und die Einführung einer sogenannten Catch-All-Klausel für Cybersurveillance-Güter. Als Catch-All-Klauseln werden in der Dual-Use-Verordnung gesetzliche Bestimmungen bezeichnet, die eine Ausfuhrgenehmigungspflicht nicht an eine konkrete technische Güterbeschreibung anknüpfen, sondern auf den Endverwendungszweck des Gutes abstellen.
Vor diesem Hintergrund könnte die Initiative zur Schaffung gegenseitiger Synergien und Befruchtungen zwischen Zivilumfeld sowie Verteidigungs- und Raumfahrtindustrie dringend benötigte neue Impulse in die politische Debatte rum um die Problematik der Dual-Use-Güterausfuhr bringen. und hoffentlich einen Beitrag dazu leisten, Wettbewerbsnachteile für europäische Wirtschaftsbeteiligte zukünftig zu verringern.
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