TecPart - Verband Technische Kunststoff-Produkte e.V.
TecPart
TecPart is the organisation for technical plastics processors and compounder/recycler in Germany.
ID: 815649149176-67
Lobbying Activity
Response to Measures to reduce microplastic pollution
17 Jan 2024
TecPart Verband Technische Kunststoff-Produkte e.V. begrüßt grundsätzlich zwar das Engagement der europäischen Kommission für eine Verordnung über die Vermeidung der Freisetzung von Kunststoffgranulat zur Verringerung der Umweltverschmutzung durch Mikroplastik, in welcher die gesamte Lieferkette aufgerufen wird gemeinsam sich an der Bekämpfung von unabsichtlich freigesetzten Kunststoffgranulaten zu beteiligen. Zudem ist die besondere Würdigung von kleinen und mittelständigen Unternehmen, die Aufklärung der Mitarbeitenden und Verbrauchern im Umgang mit Kunststoffen sowie die praktikable Ausgestaltung der Inhalte, mittels der Schaffung einer harmonisierten europäischen Norm, ausdrücklich zu unterstützen. Der aktuelle Verordnungsentwurf enthält jedoch aus Sicht von TecPart Verband Technische Kunststoff-Produkte e.V., der deutschen Interessenvertretung der Hersteller, Verarbeiter sowie Recycler und Compoundierer von Kunststoffen in technischen Anwendungen, verschiedene kritische und verbesserungswürdige Punkte, welche der praktischen Umsetzbarkeit bei Wirtschaftsteilnehmern und Frachtunternehmen im aktuell vorgelegten Gesetzesentwurf entgegenstehen.
Read full responseResponse to Revision of EU legislation on end-of-life vehicles
4 Dec 2023
TecPart unterstützt das überragende Ziel der EU, einen CO2-neutalen Kontinent bis 2050 zu erreichen. Dazu zählen in hohem Maß die Nutzung der Sekundärrohstoffe und die damit verbundene Kreislaufwirtschaft. Demzufolge ist jegliche Rezyklatquote mit dem Maßstab der CO2-Reduzierung zu belegen. Dabei gilt es, den kompletten Kunststoff-Abfallstrom im open loop für die Sekundärmaterialien (Nebenprodukte/PIR/PCR) spartenübergreifend zuzulassen. Wir unterstützen daher Mehr Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft für Kunststoffprodukte in automobilen Anwendungen durch eine realisierbare Altfahrzeugverordnung TecPart Verband Technische Kunststoff-Produkte e.V. ist die deutsche Interessenvertretung der Hersteller, Verarbeiter sowie Recycler und Compoundierer von Kunststoffen in technischen Anwendungen. TecPart vertritt das Branchensegment, welches mit rund 100.000 Beschäftigten sowie über 900 Unternehmen, einen Umsatz von ca. 20 Milliarden Euro pro Jahr in Deutschland erwirtschaftet und damit rund ein Drittel der deutschen Kunststoffverarbeitung repräsentiert. In Europa stellt der Automobilsektor den drittgrößten Anwendungsbereich für Kunststoffe dar und trägt so entscheidend zum Wohlstand und sozialen Frieden in Europa bei. Als Sprachrohr dieser Branche unterstützen wir das Ziel der europäischen Gemeinschaft, bis 2050 ein CO2-neutraler Kontinent zu werden. Zur Reduktion und Eindämmung von klimaschädlichen Emissionen trägt neben der Nutzungsphase von Produkten auch die Kreislaufwirtschaft von Materialien zur Realisierung dieses Ziels bei. Ferner kann die Kreislaufwirtschaft das Ziel der Abkopplung von internationalen Rohstoffabhängigkeiten unterstützen. Das Potenzial der Nutzung von Sekundärrohstoffen gilt es daher so klimaschonend wie möglich zu heben. Dazu zählt aus unserer Sicht die CO2-Gesamtbilanz von der Herstellung des Materials bis zum Produktlebensende. Im Rahmen der daraus resultierenden Folgeziele u.a. der Abfallreduzierung gilt es neben der Weiterentwicklung etablierter Verwertungs- und Aufbereitungstechnologien die Bedeutung der europäischen Abfallhierarchie zu wahren. Im Fall der beispielsweise bei Kunststoffabfällen häufig zum Einsatz kommenden, energetischen Verwertung ist der Betrachtungsrahmen so zu ziehen, dass im Vergleich der alternativen Lösung mit dem Status quo dargelegt wird, dass durch den Entzug von Kunststoffabfällen als Ersatzbrennstoff keine anderen fossilen Energieträger genutzt werden müssen. Aus Sicht von TecPart gibt es einige Punkte des Entwurfs der EU-Altfahrzeug-Verordnung die eine potenziell kontra-produktive Richtungsentscheidung fördern. Um mehr Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft in automobilen Anwendungen für Kunststoffprodukte, sowohl ökologisch als auch ökonomisch, zu erreichen, fordern wir die europäischen Institutionen auf, dass: - zur Förderung der Kreislaufwirtschaft betriebswirtschaftlichen Instrumenten der Vorzug gegeben wird, die uns in Europa und weltweit wettbewerbsfähig halten. - jegliche Rezyklateinsatzquoten sich mit dem Maßstab der CO2-Reduzierung messen, bewerten und belegen lassen. - jeder Kunststoff-Abfallstrom für die Sekundärmaterialien (Nebenprodukte/PIR/PCR) zugelassen wird und diese Sekundärmaterialien bei der Ermittlung einer Rezyklatquote entsprechend gleichwertig berücksichtigt werden. -Rezyklate sektorübergreifend einsetzt werden können (open loop). -der Rezyklateinsatz in langlebigen Wirtschaftsgütern der Vorzug vor kurzlebigen Produkten gegeben wird, um die Rezyklatqualität hoch zu halten. -Technologieoffenheit hinsichtlich der Recyclingverfahren, die sich ausschließlich an ihrer CO2-Effizenz und Umweltverträglichkeit messen lassen müssen. -von einer sprunghaften Vervierfachung der Quote in eine derzeit unrealistischen Höhe Abstand genommen wird, stattdessen ein Ramp up von 12% bis 2030 und 25% bis 2040. -Reuse von Bauteilen ebenfalls als Beitrag zur Quotenerfüllung gesehen wird. Die detaillierte Position von TecPart haben wir angehängt.
Read full responseMeeting with Diederik Samsom (Cabinet of Executive Vice-President Frans Timmermans), Helena Braun (Cabinet of Executive Vice-President Frans Timmermans) and Stichting Koninklijk Nederlands Normalisatie Instituut
28 Feb 2023 · Circular Plastic in Europe