Verband Deutscher Sektkellereien e.V.
VDS
Der Verband Deutscher Sektkellereien e.V.
ID: 265811748069-72
Lobbying Activity
Response to Wine package: Implementation of the recommendations of the High-Level Group on wine policy
2 Jun 2025
Thank you for the opportunity to comment, which we are pleased to take up together with our partner association, the German Federal Association of Wine and Spirits (BWSI) here and more detailed in the document attached: Article 1 Amendments to Regulation (EU) No. 1308/2013 Point 5(b) and Point 9: The inclusion of the terms "alcohol-free" and "alcohol-light" is welcomed. It is recommended that origin labeling (PDO and PGI) be extended to fully dealcoholised wines, not just partially dealcoholised ones. As this segment is growing rapidly, more product differentiation based on origin is essential. Article 2 Amendments to Regulation (EU) No. 251/2014 Points 24: The same labeling flexibility ("alcohol-free", "alcohol-light") should apply to aromatised wine-based products. It is also proposed that mandatory and optional labeling information be allowed in any EU official language, mirroring rules for standard wines. Regarding mulled wine ("Glühwein"), only the use of directly labeled fruits should be allowedexcluding broader categories like cider. Article 4 Transitional Provisions: Concerns are raised about transition periods only applying to pre-labelled stock. Due to supply chain issues, many producers have built up large inventories of labels with "dealcoholised" terminology. A broader transitional period allowing the use of unused labels is requested, including for aromatised wine-based products. Digital Labelling Identification of Electronic Means: A harmonised, language-free EU framework using symbols/pictograms instead of text is urged to reduce burdens on SMEs and ensure legal clarity across the Single Market and in third countries. This framework should be directly incorporated into the basic act. Export Labelling Requirements: A major issue is the mandatory ingredient and nutrition labelling for wines exported to third countries. Many countries reject such labels, leading to trade barriers. The wording "or products intended for export" in Article 119(1) should be deleted to prevent these issues and support exporters. Dealcoholised and Partially Dealcoholised Wines: The proposal to allow broader and harmonised terminology is supported as it aligns with consumer expectations and enhances market value. However, the proposed "30% reduction" threshold for partially dealcoholised wines is rejected, as it creates ambiguity and excludes certain products. The mandatory phrase "produced by de-alcoholisation" on the label is considered unnecessary. Producers should also be allowed to add CO and blend to compensate for losses during dealcoholisation, especially for sparkling wines. Current restrictions on technology limit innovation and should be removed. De-alcoholisation Processes: The current ban on using enriched wines for dealcoholisation is seen as unjustified and discriminatory, given enrichment is an approved oenological practice. The regulation should be amended to allow this. The referenced OIV resolution is deemed outdated and irrelevant for today's legal wine definitions. Aromatised Wine Products (Regulation (EU) No. 251/2014): Support is expressed for allowing aromatised wine products to be made from (partially) dealcoholised wines. This reflects growing consumer demand for innovative low-/no-alcohol beverages. Such products should be clearly regulated and integrated into the aromatised wine category, using consistent labeling rules and the same digital labelling standards as regular wines. A solid legal framework is essential for the growth and competitiveness of this segment. Thank you in advance for the consideration.
Read full responseResponse to Restrictions on bisphenol A (BPA) and other bisphenols in food contact materials
8 Mar 2024
Wir bedanken uns für die eingeräumte Möglichkeit zur Stellungnahme zum Verordnungsentwurf der Kommission zum Verbot der Verwendung von Bisphenol A und anderen Bisphenolen in Lebensmittelkontaktmaterialien, von der wir gerne aus Branchensicht Gebrauch machen. Für unsere Mitglieder ist es wesentlich, die Sicherheit ihrer Produkte zu gewährleisten und die Einhaltung der gesetzlichen Maßnahmen zum Schutz der Verbraucher sicherzustellen. Der vorliegende Verordnungsentwurf wurde vor dem Hintergrund der Stellungnahme der Europäischen Lebensmittelsicherheitsbehörde (EFSA) mit einer drastischen Absenkung des TDI-Wertes von BPA erarbeitet. In diesem Kontext weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass es bis heute nicht ausgeräumte wissenschaftliche Divergenzen zwischen der EFSA und dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) sowie der europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) gibt. Unsere Mitgliedsunternehmen sind an verschiedenen Stellen der Wein-, Sekt- und Spirituosenproduktion auf spezifische Anlagenteile angewiesen, welche teilweise BPA bzw. BPA-basierte Materialien enthalten. Grundsätzlich sehen wir die speziellen Anwendungsbereiche durch den Verordnungsentwurf insbesondere für die Ausnahmeregelungen für BADGE-basierte Hochleistungslacke und -beschichtungen sowie für Polysulfonharze zur Verwendung in Filtermembranen - grundsätzlich gewürdigt. Teilweise besteht jedoch Bedarf zur Klarstellung. Die in der Wein- und Sektherstellung verwendeten BADGE-basierten Epoxidharzbeschichtungen helfen u.a. die Migration von ungewünschten Fremdstoffen aus Sektdrucktanks aus Stahl und Weintanks aus Stahl bzw. Beton in das Produkt zu verhindern. Heute gibt es auf dem Markt hierfür keine gleichwertigen Alternativen. Unsere Branche wäre von der Nachweisgrenze von 0,01 mg/kg in Produkten, die mit diesen BADGE-basierten Beschichtungen in Berührung kommen, betroffen. Damit sich die Unternehmen bestmöglich auf die neue Verordnung vorbereiten können, sind jedoch Klarstellungen zu den Kontrollverfahren erforderlich, mit denen bestätigt werden soll, dass der BPA-Grenzwert in den Erzeugnissen eingehalten wird. Es bestehen Unklarheiten zu Artikel 10 Abs. 7 des Verordnungsentwurfs, der sich mit den Übergangsregelungen beschäftigt. Nach unserer juristischen Lesart des Verordnungsentwurfs gewährt Artikel 3 Abs. 2 einen vollumfänglicher Bestandsschutz für eingebaute Teile - u.a. auch in Betrieb befindliche Tanks und Behälter - auf denen BADGE-basierte Hochleistungslacke und -beschichtungen aufgebracht sind. Die Regelung in Artikel 10 Abs. 7 begrenzt diesen Bestandsschutz nicht auf einen Zeitraum von zehn Jahren. Die 10-Jahres-Frist in Artikel 10 Abs. 7 bezieht sich vielmehr auf den Verkauf von solchen Materialien, die während der Übergangszeit hergestellt und dann von Händlern auf Lager gehalten werden (z.B. Ersatzteile für Maschinen). Wir schlagen daher die folgende Klarstellung vor: By derogation from paragraph 5, final food contact articles to be used in professional production equipment not complying with this regulation shall be removed from the market stocks at the latest 10 year following the expiry of the applicable transitional period. Unklar bleibt auch, ob die Instandhaltung bzw. Reparatur von Materialien und Gegenständen mit BADGE-basierten Hochleistungslacken und -beschichtungen oder Polysulfonharzen zur Verwendung in Filtrationsmembranen der Verordnung und den daraus resultierenden Monitoring-Anforderungen entsprechen muss. Wir gehen nicht davon aus, dass dies der Fall ist. Falls doch, sollten konkrete Anleitungen zur Durchführung des Monitorings gegeben werden. Die gemeinsame Stellungnahme zusammen mit dem Bundesverband Wein und Spirituosen e.V. finden Sie beigefügt als Anhang.
Read full responseResponse to Indication of ingredients for aromatised wine products
25 Jul 2023
Gerne nehmen der Verband Deutscher Sektkellereien e.V., der Bundesverband der Deutschen Weinkellereien e.V. sowie der Bundesverband Wein und Spirituosen International e.V. die Gelegenheit der Stellungnahme zum Entwurf eines delegierten Rechtsakts zur Verordnung (EU) Nr. 251/2014 wahr: In Artikel 1 Absatz 1 des Entwurfs des delegierten Rechtsakts zur Verordnung VO (EU) Nr. 251/2014 ist geregelt, dass der in aromatisierten Weinerzeugnissen verwendete Grundwein nur als solcher betitelt innerhalb der Zutatenliste des aromatisierten Weinerzeugnisses angegeben werden darf gefolgt mit einer Aufzählung der im Wein enthaltenen Zutaten in einer Klammer (z.B. Zutaten: Wein [Zutaten des Weins], Zucker, Aroma, ). Nicht vorgesehen ist hingegen die Möglichkeit, alle Zutaten des aromatisierten Weinerzeugnisses ohne Verwendung des Wortes Wein einzeln aufzulisten (z.B. Zutaten: Traubenmost, Zucker, Aroma, Sulfite, ). Den allgemeinen lebensmittelkennzeichnungsrechtlichen Grundsätzen entsprechend sollten daher neben der Variante, das Wort Wein mit der Auflistung der Zutaten in einer Klammer anzugeben, alternativ sämtliche in dem aromatisierten Weinerzeugnis enthaltene Zutaten entsprechend ihres Gewichtsanteils in mengenmäßig absteigender Reihenfolge aufzählend angegeben werden dürfen. Mehrfach verwendete Zutaten, wie Zucker, könnten somit zusammengefasst werden und würden nur einmal entsprechend ihres Gewichtsanteils in der Zutatenliste aufgeführt. Im Übrigen ist aus unserer Sicht eine Klarstellung in Artikel 1 Absatz 2 des Entwurfs dahingehend erforderlich, dass nur die in Anhang II der Verordnung (EU) 1169/2011 gelisteten Allergene im Rahmen der Etikettierung aufgeführt werden müssen.
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