Adolf Würth GmbH & Co. KG

AWKG

Die Würth-Gruppe ist Weltmarktführer in ihrem Kerngeschäft, dem Handel mit Montage- und Befestigungsmaterial.

Lobbying Activity

Response to Sustainable Products Initiative

22 Jun 2022

Die Adolf Würth GmbH & Co. KG (AWKG) unterstützt die Ziele des Vorschlags der Europäischen Union zur Ökodesign-Richtlinie für die Verordnung zu nachhaltigen Produkten. Dabei bemüht sich die Adolf Würth GmbH & Co. KG nachhaltig zu wirtschaften, beispielsweise durch die Entwicklung innovativer Produkte. Die AWKG ist der Überzeugung, dass insbesondere Unternehmen einen hohen Beitrag zur Erfüllung der Vorgaben des Green Deal liefern und zu einer erfolgreichen Umsetzung der Kreislaufwirtschaft beitragen können. Vor diesem Hintergrund möchten wir an der öffentlichen Konsultation zur Initiative für nachhaltige Produkte teilnehmen und damit verbunden unsere Einschätzung abgeben. Fokus der Adolf Würth GmbH & Co. KG • Der Digitale Produktpass (DPP) hat Datensicherheit zu garantieren und die Datennutzung ausschließlich auf der „Need-to-know“-Basis zu erlauben. • Die Ökodesign-Anforderungen sollen Doppelregulierungen vermeiden. Digitaler Produktpass (DPP) Die AWKG begrüßt die Einführung eines Digitalen Produktpasses ausdrücklich. Wichtig dabei ist die Datensicherheit, das bedeutet, dass Daten nicht an Dritte weitergegeben werden dürfen und geregelt sein muss, in welchem Umfang und für welchen Zweck Daten für den DPP erhoben werden. Die AWKG plädiert dafür, dass Daten auf einer „Need-to-know“-Basis zur Verfügung gestellt werden, das können z.B. Informationen zum Umgang mit dem Produkt oder dessen Reparaturfähigkeit sein. Entscheidend für die Einhaltung gleicher Wettbewerbsbedingungen und Reduzierung der bürokratischen Aufwände ist auch die Etablierung einer autorisierten Stelle für die Überwachung der Angaben im DPP. Übersichtlichkeit und Unterscheidbarkeit der Informationen Die notwendigen Produktanforderungen aus der Ökodesign-Richtlinie sollten mit Anforderungen aus anderen, speziell technischen Regularien kompatibel sein. Diese produktübergreifenden Regelungen sind unpräzise, stattdessen sollten produktspezifische Regelungen gefördert werden. Insbesondere Doppelregulierungen sollten vermieden werden, da diese zu Bürokratieaufwand führen und den Zielen der Ökodesign-Richtlinie gegenüberstehen. Über die Adolf Würth GmbH & Co. KG, größte Einzelgesellschaft der Würth-Gruppe: Die Würth-Gruppe ist Weltmarktführer in der Entwicklung, der Herstellung und dem Vertrieb von Montage- und Befestigungsmaterial. Das Gründungs- und größte Einzelunternehmen der Würth-Gruppe ist die Adolf Würth GmbH & Co. KG in Künzelsau. Die Würth-Gruppe schloss das Geschäftsjahr 2021 mit Rekordergebnissen ab: Gemäß vorläufigem Jahresabschluss erzielte der Konzern 17,1 Milliarden Euro Umsatz, wovon die Adolf Würth GmbH & Co. KG 2,1 Milliarden Euro erwirtschaftete. Die Würth-Gruppe beschäftigt weltweit über 83.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, über 7.500 sind in der Adolf Würth GmbH & Co. KG tätig.
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Response to Promoting sustainability in consumer after-sales

25 Mar 2022

Die Themen Wiederverwendung und Nachhaltigkeit sind für die Adolf Würth GmbH & Co. KG sehr wichtig, gleichzeitig erfüllt Würth höchste Anforderungen an die Qualität. Deshalb sind wir grundsätzlich der Meinung, dass sowohl Hersteller als auch Händler innerhalb des gesetzlich festgelegten Garantiezeitraums eine Reparatur anbieten sollten. Dieser Service wird bei Würth bereits angeboten. Wichtig ist uns, dass eine Reparatur nicht mit dem Neukauf eines Produkts gleichgesetzt werden darf. Um dies zu gewährleisten, müssten gegebenenfalls alle Produktteile eines Geräts ersetzt werden, auch wenn diese eventuell gar nicht defekt sind. Dies würde den Themen Wiederverwendung und Nachhaltigkeit widersprüchlich gegenüberstehen. Darüber hinaus möchten wir daraufhin weisen, dass der Unterschied zwischen einem Material- und Herstellungsfehler sowie dem Verschleiß nicht immer erkennbar ist. Je nach Nutzung gibt es hierbei große Unterschiede, manche Geräte sind täglich in Benutzung, während andere nur einmal im Monat verwendet werden. Ebenso wichtig erscheint uns die Wertigkeit des jeweiligen Produkts zu berücksichtigen, um zu entscheiden, ob eine Reparatur sinnvoll ist. Daher sollte es grundsätzlich vermieden werden, dass der Transportaufwand sowohl ökologisch als auch wirtschaftlich den Nutzen der Reparatur übersteigt. Es sollte demzufolge genügend Handlungsspielräume geben, um entscheiden zu können, wann eine Reparatur sinnvoll wäre und in welchen Fällen nicht. Ein weiterer wichtiger Vorschlag wäre, dass es grundsätzlich keine genauen Vorgaben für Garantiezeiten gibt, daher wäre eine einheitliche Garantieregelung auf EU-Ebene ein möglicher Ansatz, welchen die Adolf Würth GmbH & Co. KG als Vorschlag gerne einbringen möchte. Abschließend möchten wir anmerken, dass die Förderung von Reparaturen kein Hindernis für neue Innovationen darstellen darf, sondern in einem guten Verhältnis zur Wirtschaft stehen sollte.
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Response to Review of the Construction Products Regulation

18 Aug 2020

Shortcomings: 1. Duplication of information between the CE-marking and the declaration of performance (DoP) unnecessarily increases the administrative burden without improving the quality of the information (see also evaluation report (SWD(2019)1770). 2. The obligation to provide detailed information on the CE-marking is burdensome as some construction products are highly complex due to different characteristics, but only have limited space on or in the package. Proposed amendments 1. The definition of the CE-marking and purpose of the information included in the CE-marking should be clarified. 2. The required information (e.g. the essential characteristics) for the CE-marking should be made available via a QR-Code. This would be in line with the objective to digitize the Single Market and to create a sustainable environment. c. Keeping the ETA route is beneficial to set incentives for innovations. To avoid any misuse, the European Commission must accelerate the procedures for harmonized standards. See file attached for the detailed feedback
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Response to Revision of the Machinery Directive

5 Feb 2019

see attachment
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Meeting with Günther Oettinger (Commissioner) and Lidl and

19 Dec 2017 · e-commerce

Response to Fairness in platform-to-business relations

22 Nov 2017

The Wuerth Group would like to thank the European Commission for having the chance to give a feedback on the inception impact assessment on fairness in platform-to-business relations. We appreciate the research in this field as it reveals the challenges we face with the growing digital trade. It is important to solve the key problems by designing a package fit-for-purpose. The package should contain ground rules, which provide legal certainty without having a negative impact on the dynamics of innovation. Given our own online marketplace, we support the idea that platforms must inform business users on the usage of the data storage. Additionally, the option to deny the storage of data should be on both sides, the business users and the platform operator. This is key to ensure a healthy platform-to-business relationship. The Wuerth Group admits that there is still room for further improvements. We agree that creating transparent infrastructure is important. For instance, we understand that not only the platform operator but also the business users should have access to the collected data. As to the three options for the package mentioned in the roadmap, we do see in each of them benefits. However, given the pace of technological developments, detailed regulatory requirements would impede a flexible reaction to emerging problems. Therefore, we prefer a liberal approach, which ensures a healthy P2B-relationship by providing minimum legal and regulatory requirements. The key task for the EU would be to ensure the compliance and to avoid unfair practices while industry-led interventions develop standards and fairness principles. This would improve legal certainty while maintaining the potential for innovation.
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