European Climate Research Alliance
ECRA
To bring together, expand and optimise expertise in climate research through a bottom-up approach.
ID: 276191631370-31
Lobbying Activity
Response to Environmental Implementation Review 2025
8 Jun 2024
Etwa 28% der Grundwasserkörper in Deutschland mit Nitraten belastet, wobei Landwirtschaft die Hauptquelle dieser Verschmutzung darstellt . Eine Überarbeitung und Verschärfung der Düngemittelverordnung ist erforderlich, um Menge und Art der verwendeten Düngemittel zu regulieren und den Eintrag von Nitraten zu reduzieren. Zudem sollten Landwirte bei der Umstellung auf umweltfreundlichere Anbaumethoden durch Subventionen und Beratungsangebote unterstützt werden. Eine Verbesserung der Überwachungsmechanismen und vor allem der Durchsetzung bestehender Regelungen ist notwendig, wobei häufigere Kontrollen und höhere Strafen bei Nichteinhaltung der Grenzwerte implementiert werden sollten. Die Komission sollte die Verschärfung der bestehenden Regeln anstreben sowie Kontrollen auf Einhaltung max. 2-jährig implementieren. In ländlichen und periurbanen Gebieten besteht bzgl. Kläranlagen weiterhin Handlungsbedarf. Es ist entscheidend, zusätzliche finanzielle Mittel für den Ausbau und die Modernisierung von Kläranlagen bereitzustellen. Diese Mittel sollten durch die EU finanziert werden, um die Belastung der nationalen und lokalen Haushalte zu verringern. Die Einführung moderner Abwasserbehandlungstechniken, wie biologische Phosphorentfernung und Membranfiltrationstechnologien, ist von großer Bedeutung. **2. Luftverschmutzung** Im Verkehrssektor sollten Maßnahmen zur Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs, die Abschaffung von KfZ mit Verbrennermotoren, wie die Erweiterung von Umweltzonen, die Förderung von Carsharing-Modellen und ganz besonders der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, eingeführt werden. Zudem ist die Förderung der Elektromobilität durch Subventionen und Steuervergünstigungen für den Kauf von (europäischen) Elektrofahrzeugen sowie den Ausbau der Ladeinfrastruktur essentiell. Industrieemissionen müssen durch die Verschärfung der Emissionsstandards und die Einführung strengerer Emissionsobergrenzen für NOx und Feinstaub weiter reduziert werden. Gleichzeitig soll die wissenschaftliche Forschung zu Feinstaub und chemischen Aerosolen weiter gefördert werden um zukünftige Verstöße bzw. globale Einträge in die Atmosphäre zu detektieren. In der Landwirtschaft sollten emissionsarme Techniken gefördert werden, beispielsweise durch den Einsatz von emissionsarmen Düngemitteln und bodenschonenden Bewirtschaftungsmethoden. Zudem müssen strenge Strafen für Unternehmen und landwirtschaftliche Betriebe, die die Grenzwerte für Schadstoffe überschreiten, eingeführt werden. **3. Naturschutz** Es gibt ernsthafte Bedrohungen durch Habitatverlust und intensive Landwirtschaft in der EU. etwa 65% der Lebensraumtypen und 60% der Arten in Deutschland in einem ungünstigen Erhaltungszustand . Es ist dringend notwendig, Schutzgebiete zu erweitern und besser zu vernetzen, um Lebensräume zu sichern und Wanderkorridore für Wildtiere zu schaffen. Projekte zur Renaturierung von Flüssen, Mooren und Wäldern sollten verstärkt gefördert werden, um natürliche Lebensräume wiederherzustellen und die Biodiversität zu fördern. Die Förderung von Agrarumweltprogrammen, die Landwirte belohnen, die biodiversitätsfreundliche Praktiken anwenden, ist ebenfalls von großer Bedeutung. Öffentlichkeitsarbeit und Bildungsprogramme zur Sensibilisierung der Bevölkerung und insbesondere der Landwirte für die Bedeutung der Biodiversität und den Schutz natürlicher Lebensräume sollten intensiviert werden. Um die genannten Maßnahmen effektiv umzusetzen, ist eine interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern, Landwirten, Industrie, Kommunen und Naturschutzorganisationen erforderlich. Die EU sollte die finanziellen Unterstützungs- und Kapazitätsaufbauprogramme optimal nutzen, um nationale und regionale Umweltschutzmaßnahmen zu stärken. Mechanismen zur regelmäßigen Evaluierung und Anpassung der Maßnahmen sollten eingeführt werden,Diese Empfehlungen sollen Umsetzungsdefizite beheben und eine nachhaltige Entwicklung zum Schutz von Umwelt und Gesundheit fördern.
Read full responseResponse to EU Strategy on Adaptation to Climate Change
24 Jun 2020
As already indicated in the proposed Inception Impact Assessment, it is crucial to "improve knowledge of climate impacts", to help public institutions on different levels to prepare for the changing climate. However, it is not known when and how extreme events will happen, as for example: droughts or floodings, or extreme winds or other types, meltings in the Arctic or Antarctic, or many other more; which all have terrible potential impact to social and economic structures.
Research has made tremendous advances (High Performance Computing, increased measurements, etc.), but there is still no ability to forecast reliably for more than some days, sometimes even less. Therefore, research performing organisations, national, private, and their networks need the continued support, both financial but also organisational: organisations, like ECRA, the European Climate Research Alliance, are open for collaborations and exchange of information and knowledge.
Read full responseResponse to 2030 Climate Target Plan
9 Apr 2020
ECRA - The European Climate Research Alliance
Submission for feedback to Commission inception impact assessment roadmap for the 2030 Climate Target Plan
For the past years, scientists have relentlessly alarmed decision makers and citizens that all commitments combined are nowhere near to avoid climate breakdown. The Special Report of the IPCC on Global Warming of 1.5°C has shown that missing the 1.5°C temperature target all countries have agreed to under the Paris Agreement entails severe additional damages to the global ecosystem and increases the chances of hitting systemic tipping points that could spiral global heating out of human control. In addition, the recent UNEP Emissions Gap report has underlined that current efforts will only limit global temperature increase to above 3°C above pre-industrial levels by the end of the century. The report also stressed that in order to keep temperature rise to 1.5°C all countries need to reduce their greenhouse gas emissions annually by 7.6% between now and 2030, implying a 2030 climate target of at least 65% for the European Union. In light of the EU’s global and historic responsibility and capacity to act and the equity principles underpinning the Paris Agreement, the impact assessment must also consider emission reduction pathways achieving higher than 55% emissions reductions by 2030 and climate neutrality by 2040 in order to provide for a reasonable likelihood of keeping the 1.5°C goal of the Paris Agreement attainable.
The role of science was of high importance and continues to be. Science and evidence-based knowledge needs to stay an underlying principle of decision making, in particular for areas of Climate Action and climate targets. ECRA - the European Climate Research Alliance - and numerous other organisations and networks are happy to support and inform decision-makers in their processes, whether on the micro, national, or supernational (EU), or international level; for weather and climate trends and climate interaction with other natural processes.
Read full response20 Feb 2020
Thank you for this initiative.
I represent a climate research organization - ECRA, the European Climate Research Alliance - and have sought the terms 'science', 'research', or 'state of the art' in the main document but have not found it, only as a footnote and explanation in the Annex. I would wish for a stronger role of scientific knowledge in these processes, to be able to deliver most ACCURATE numbers and descriptions of emissions. Thank you and best wishes.
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