Fachverband der Stein- und keramischen Industrie

FV Steine-Keramik

Der Fachverband hat im eigenen Wirkungsbereich die fachlichen Interessen der Mitglieder der gleichartigen Fachgruppen und Fachvertretungen zu vertreten.

Lobbying Activity

Response to Permanent storage of EU ETS emissions through carbon capture and utilisation

16 Jul 2024

Wir setzen uns für den Grundsatz ein, dass Emissionen an dem Punkt erhoben und bepreist werden sollten, an dem die Emissionen in die Atmosphäre gelangen. Betreiber müssen bereits jetzt (und nicht erst ab der Revision des ETS in 2026) in der Lage sein, nachzuweisen, dass das abgeschiedene CO2 während der gesamten Wertschöpfungskette, einschließlich der End-of-Life-Phase, dauerhaft in den Produkten gebunden bleibt. Gefälltes Kalziumkarbonat (PCC) sollte, wie jede Form von Kalziumkarbonat, einer gerechten Behandlung unterliegen. Verbrennungsanlagen, die Kalziumkarbonate verarbeiten, müssen ihre "Prozessemissionen" auf die gleiche Weise melden wie jeder Zement- oder Kalkhersteller und für diese Emissionen zur Rechenschaft gezogen werden. Ergänzung des Annex wie folgt: Annex. Indicative list of products where the GHG is permanently bound e) PCC (as a percentage of the national recycling rate) f) Carbonated calcium silicate masonry units Der überarbeitete Artikel 12.3b der ETS-Richtlinie legt fest, dass Emissionen von Treibhausgasen von der Abgabeverpflichtung ausgenommen sind, wenn sie in einer Weise aufgefangen und genutzt werden, die zu ihrer dauerhaften chemischen Bindung in einem Produkt führt, wodurch ihre Freisetzung in die Atmosphäre während des normalen Gebrauchs und der Aktivitäten nach der Lebensdauer des Produkts verhindert wird. Folglich sollte der in Ausarbeitung befindliche delegierte Rechtsakt ein Verfahren skizzieren, das es den Betreibern von Anlagen, die unter das ETS fallen, ermöglicht, die in einem Produkt dauerhaft chemisch gebundenen THG-Mengen von ihren THG-Emissionen abzuziehen, um sicherzustellen, dass sie während der normalen Nutzung und über die Lebensdauer des Produkts hinaus nicht in die Atmosphäre gelangen. Die Liste im Anhang des delegierten Rechtsakts sollte als Beispiel und nicht als erschöpfend betrachtet werden. Für diesen Prozess schlagen wir vor, dass die Überwachungs- und Berichterstattungsverordnung die notwendigen Daten/Formate für den Abzug dauerhaft gebundener Treibhausgase von den Emissionen der Ursprungsanlagen festlegen sollte. Dieser Abzug muss von ETS-Prüfern als Teil des jährlichen Berichtszyklus an die zuständige Behörde überprüft werden, wobei das Subsidiaritätsprinzip gilt. Die Verordnung sollte eine Doppelzählung vermeiden. Wenn Abfälle z. B. als Brennstoff wiederverwendet oder in einem Verbrennungsprozess zersetzt werden, muss das dabei entstehende CO2 vom Betreiber dieser Verbrennungsanlage bilanziert werden; für Industrie- und Siedlungsabfälle hoffentlich ab 2028. Mineralische Karbonate (z.B. precipitated calcium carbonate PCC) verfügen über eine robuste chemische Bindungsfähigkeit, die das Potenzial für eine dauerhafte Kohlenstoffspeicherung gewährleistet. PCC wird vor allem für Papier verwendet und findet auch in Bauprodukten, Kunststoffen, Gummi und Farben Verwendung. Bei normaler Verwendung wird das im PCC gebundene CO nicht freigesetzt. Das normale Ende des Lebenszyklus von Papier ist Recycling (Kreislaufwirtschaft). Im Jahr 2020 waren in der EU 85 % der PCC-Anwendungen Papier, mit einer Recyclingquote von 74 %. Das bedeutet, dass der größte Teil der in PCC gebundenen Treibhausgase nicht in die Atmosphäre gelangen kann. Nur eine sehr begrenzte Menge an CO2 könnte freigesetzt werden. In diesem Fall muss die Freisetzung von CO2 aufgrund der potenziellen Zersetzung des mineralischen Inhalts deklariert und verbucht werden. Es ist daher nicht nachvollziehbar, dass mineralische Karbonate wie PCC derzeit mit potenziellen Abgaben belegt werden, obwohl sie CO2 dauerhaft binden können und derzeit von der vorliegenden del. Rechtsakt ausgeschlossen wird. Wir fordern daher eine Aufnahme in die Liste des Annex, um eine faire Behandlung und Unterstützung für innovative CO2-Bindungstechnologien zu gewährleisten. Wir weisen weiters darauf hin, dass im Annex unter "d)carbonated bricks and tiles" das Wort "clay" wieder aufgenommen werden muss.
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Response to Ecodesign for Sustainable Products - Product priorities

12 May 2023

Please find our input attached.
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Response to Review of the Construction Products Regulation

11 Jul 2022

Please find attached our comments to the review of the CPR.
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Response to EU rules on industrial emissions - revision

23 Jun 2022

Im Anhang finden Sie die Stellungnahme des Fachverbands der Stein- und keramischen Industrie /WKÖ zum Review IED.
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Response to Maximum dimensions and weights in national and international traffic for certain road vehicles circulating within Union

26 Jan 2022

Der Fachverband Steine-Keramik und das Forum mineralische Rohstoffe regt im Rahmen der jetzigen Überarbeitung der EU-RL eine generelle Erhöhung der höchst zulässigen Gesamtgewichte um 10% der in Anhang 1 unter Pkt. 2 genannte Fahrzeuge an. Vorteile einer Tonnagenerhöhung: - Reduktion der LKW-Fahrleistungen – Abfedern des anwachsenden Verkehrsaufkommens - Einsparung von CO2-Emissionen - Verringerung des Kraftstoffverbrauchs - Verminderung von Lärm und Staub - Effizientere Beladung durch höhere Nutzlast
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Response to Review of Directive 2012/27/EU on energy efficiency

18 Nov 2021

Wir bedanken uns für die Möglichkeit der Stellungnahme. EED III Die Bestimmung zur verpflichtenden Umsetzung von Energieauditergebnissen wird abgelehnt. Wie können diese in Abzüge im Emissionshandelssystem übersetzt werden? Welche Maßnahmen gelten für die ETS Anlagen? Die Strafen müssen kalkulierbar und die Ziele erreichbar sein. Dabei muss der Energiebedarf der Dekarbonisierung eingerechnet werden, Stichwort Zielkonflikte. Energieeffizienz-Steigerungen erschöpfen sich mit der Zeit. Es wird immer schwieriger, technische Potenziale zu finden. Als Konsequenz daraus ist in einer neuen Verpflichtungsperiode zu berücksichtigen, dass von technischen Optimierungen immer weniger zu erwarten ist. Gute Effizienzfortschritte sind nur bei systemischen Maßnahmen zu erreichen. Da-her sollte der Fokus einer überarbeiteten EED auf systemischen, also strategischen Maß-nahmen, liegen. Bei einer Verpflichtung, die die Unternehmen direkt betrifft, muss ein Mechanismus eingeführt werden, der auf das Problem der bereits ausgeschöpften Potentiale eingeht und sicherstellt, dass hocheffiziente Anlagen/Unternehmen nicht dafür bestraft werden, dass sie hocheffizient sind. In diesem Zusammenhang muss betont werden, dass eine Dekarbonisierung der energieintensiven Industrien, insbesonders jener mit Prozessemissionen, nur mit einem erheblichen Mehrenergiebedarf möglich ist. Dieser Umstand scheint im derzeitigen Vorschlag der KOM nicht ausreichend berücksichtigt zu sein, da einerseits das verbindliche Ziel der Union verschärft wird und andererseits die Mitgliedstaaten die Dekarbonisierung energieintensiver Industrien in ihrem Endenergieverbrauch bereits inkludieren müssen. Ebenfalls kritisieren wir die verpflichtende Einführung von Energiemanagementsystemen ab 100 TJ und die Streichung der Wahlmöglichkeit zwischen EMS und externem Energie-Audit. Die extrem niedrige Schwelle von 10 TJ, ab der zumindest ein Energie-Audit durch-geführt werden muss, wird dazu führen, dass gut ausgebildete Energie-Auditoren kaum verfügbar sein werden bzw. durch den Engpass die Kosten für diese Audits in die Höhe schnellen werden. Verknüpfung EED und ETS Kritisch ist die Umsetzung der Ergebnisse von Energieaudits im Rahmen der Energieeffizienz-Richtlinie (EED) und die Verknüpfung mit dem ETS. Es droht eine Kürzung der freien Zuteilung im ETS um 25%, wenn Maßnahmen der Audits nicht umgesetzt werden. Aufgrund der 10TJ bzw. 100TJ Grenze, ab der ein Energiemanagementsystem bzw. Energieaudit verpflichtend wird, sind alle Betriebe davon betroffen. Diese Verknüpfung von ETS und EED wird abgelehnt. Diesbezüglich sei festgehalten, dass ein Energieaudit unter der Energieeffizienzrichtlinie wesentlich mehr Bereiche abdeckt, als dies im ETS der Fall ist. Bei-spiele hierfür sind der Transport und die Beheizung von Firmengebäuden, zukünftig auch Maßnahmen im Bereich der elektrischen Effizienz von elektrischen Motoren, Beleuchtung und pneumatischen Fördersystemen. Das vorgesehene Prinzip der Konditionalität verletzt mehrere grundlegende Prinzipien im ETS: • Das ETS bietet einen marktbasierten Ansatz zur Emissionsreduktion: Bestperformer erhalten Anreize in Form einer geringeren Verpflichtung zur Rückgabe von Zertifikaten, während weniger emissionseffiziente Anlagen Zertifikate zukaufen müssen. Die Konditionalität richtet sich gegen die Idee dieses marktbasierten Ansatzes. • Die Idee einer solche Konditionalität kann zu unbeabsichtigten Konsequenzen führen: In den Sektoren der Stein- und keramischen Industrie entsteht der größere Teil der Emissionen nicht durch die Verwendung von Energie, sondern als Prozessemissionen. • Die Bezugnahme der individuell für einzelne Anlagen vorgesehene Konditionalität verhindert bei Unternehmen mit mehreren Standorten, ihre Investitionen zur Dekarbonisierung auf einige spezifische Standorte zu konzentrieren, wo diese tatsächlich erforderlich ist.
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Response to Revision of the Renewable Energy Directive (EU) 2018/2001

17 Nov 2021

Please find attached our positionpaper concerning RED III and EED III.
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Response to Revision of the Energy Tax Directive

17 Nov 2021

Please find attached our positionpaper on EED and RED: Kritisch ist die Umsetzung der Ergebnisse von Energieaudits im Rahmen der Energieeffizienz-Richtlinie (EED) und die Verknüpfung mit dem ETS. Es droht eine Kürzung der freien Zuteilung im ETS um 25%, wenn Maßnahmen der Audits nicht umgesetzt werden. Aufgrund der 10TJ bzw. 100TJ Grenze, ab der ein Energiemanagementsystem bzw. Energieaudit verpflichtend wird, sind alle Betriebe davon betroffen. Diese Verknüpfung von ETS und EED wird abgelehnt. Diesbezüglich sei festgehalten, dass ein Energieaudit unter der Energieeffizienzrichtlinie wesentlich mehr Bereiche abdeckt, als dies im ETS der Fall ist. Bei-spiele hierfür sind der Transport und die Beheizung von Firmengebäuden, zukünftig auch Maßnahmen im Bereich der elektrischen Effizienz von elektrischen Motoren, Beleuchtung und pneumatischen Fördersystemen. Das vorgesehene Prinzip der Konditionalität verletzt mehrere grundlegende Prinzipien im ETS: • Das ETS bietet einen marktbasierten Ansatz zur Emissionsreduktion: Bestperformer erhalten Anreize in Form einer geringeren Verpflichtung zur Rückgabe von Zertifikaten, während weniger emissionseffiziente Anlagen Zertifikate zukaufen müssen. Die Konditionalität richtet sich gegen die Idee dieses marktbasierten Ansatzes. • Die Idee einer solche Konditionalität kann zu unbeabsichtigten Konsequenzen führen: In den Sektoren der Stein- und keramischen Industrie entsteht der größere Teil der Emissionen nicht durch die Verwendung von Energie, sondern als Prozessemissionen. • Die Bezugnahme der individuell für einzelne Anlagen vorgesehene Konditionalität verhindert bei Unternehmen mit mehreren Standorten, ihre Investitionen zur Dekarbonisierung auf einige spezifische Standorte zu konzentrieren, wo diese tatsächlich erforderlich ist.
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Response to Carbon Border Adjustment Mechanism

17 Nov 2021

Please find attached our position paper concerning CBAM and some comments on the ETS review related to CBAM for your information: Die Verschärfungen, die im Emissionshandelssystem (ETS) umgesetzt werden sollen, sind noch strenger als bisher angenommen. Der Lineare Reduktionsfaktor von 4,2%, die Benchmarkreduktion von bis zu 2,5%, das Phase-out der Gratiszuteilung für die Sektoren, die dem CBAM unterworfen werden, die Einbeziehung von Verkehr und Gebäuden in einen dem ETS angeschlossenen Emissionshandel mit unbekannten Auswirkungen stellen in Summe eine noch unvorstellbare Belastung für unsere ETS-Betriebe dar. Die Verschärfungen werden sehr kritisch gesehen, da die Summe der Belastungen zu hoch ist. Positiv bewerten wir die Anhebung des Zertifikatevolumens, das zugunsten des Innovationsfonds versteigert und die Einführung von Carbon Contracts for Difference. Die Auswirkungen des neuen ETS Gebäude/Verkehr sind nicht absehbar und daher nicht zu bewerten. Die beiden Bereiche sollten nicht zusammen in ein System gepresst werden. Ähnlich wie beim ETS für Industrie und Energie, haben diese Sektoren andere Voraussetzungen und Ansprüche an einen CO2 Preis. Der Innovation Fund (IF) soll ebenfalls für die Finanzierung von Innovationen in den Sektoren Verkehr und Gebäude herangezogen werden. Dafür sollten aber nur die aus dem separaten ETS zur Verfügung gestellten Mittel (derzeit sind 150 Mio. Zertifikate vorgesehen) dafür verwendet werden. Die sonstigen Mittel des IF sollten Projekten der Industrie zugutekommen. Wir begrüßen die geplante Ausnahme des Scopes für Anlagen mit mehr als 95% Biomasse-Emissionen. In der Stein- und keramischen Industrie handelt es sich um atypische, kleine Anlagen, die nicht als repräsentativ angesehen werden können und somit eine Herauslösen aus dem ETS rechtfertigen. Wir sind der Meinung, dass ein CBAM nur zusätzlich zum bestehenden Carbon Leakage Schutz umzusetzen und machbar ist. Ein Phase-out, in welcher Form auch immer, wird abgelehnt. Es muss zu einer Gleichstellung der CO2-Kosten zwischen Importeuren und EU-Produzenten kommen und der neue Mechanismus vollständig funktionsfähig und getestet sein. Die von der KOM vorgeschlagenen Bestimmung, wonach diese Sektoren im IF lediglich besondere Aufmerksamkeit erlangen sollen, ist dementsprechend weiter nachzuschärfen. Zu überarbeiten sind die Vorhaben bez. Änderung der Definitionen bzw. deren nicht Abgestimmtheit mit verwandten Regelungen (siehe CBAM). Im Visier stehen die Benchmarks, das Update der Aktivitäten gem. Annex I sowie Definitionen zu Emissionen aus Produkten oder aus Prozessen (Recital 8). Die Änderung der Definition für Emissionen führt zu Unsicherheit für Unternehmen, die CO2 zukünftig aus dem Rauchgas ihrer Anlage abtrennen und einer Verwertung zuführen werden. Der Vorschlag der KOM bringt hier keine Planungssicherheit insbesondere für weitergeleitetes CO2 und untergräbt damit den Business Case führ zahlreiche in der EU geplanten CCU Projekte, zum Beispiel für das österreichische Vorzeigeprojekt C2PAT. Es ist zudem nicht sichergestellt, dass CO2 aus einer Anlage der Stein- und keramischen Industrie, das für die Herstellung von Plastik verwen-det wird, in Abzug gebracht werden kann: „an obligation to surrender allowances shall not arise in respect of emissions of GHG which are considered to have been captured and utilised to become permanently chemically bound in a product so that they do not enter the atmosphere under normal use“. Darüber hinaus muss gewährleistet werden, dass sämtliche Transportmodalitäten für CO2 (LKW, Bahn, Schiff, Pipelines) nicht nur für die Zwecke der geologischen Speicherung von CO2, sondern auch für die Verwertung von CO2 anerkannt werden.
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Meeting with Simeona Manova (Cabinet of Commissioner Elisa Ferreira)

29 Sept 2021 · European but local - The contribution of the bricks and tiles industry to the European Green Deal

Response to Commission Decision determining the benchmarks values for free allocation in the period 2021-2025

23 Dec 2020

Please find attached the position of the Austrian Association for Building Materials and Ceranic Industries
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Response to Revision of the EU Emission Trading System Accreditation and Verification Regulation (AVR)

16 Jul 2020

We disagree with the changes in the following article 43: Art. 43 (8). If the EU ETS lead auditor undertakes annual verifications for a period of five consecutive years for a given installation, then the EU ETS lead auditor shall take a three consecutive year break from providing verification services to that same installation. The five years maximum period includes EU ETS verifications of emissions or allocation data performed for the installation starting after 1 January 2021.’; Any forced change of a verifier that is already familiar with the given installation would lead to additional cost and to a loss of knowledges and time. We do not see any necessity to this.
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Response to Revision of the EU Emission Trading System Monitoring and Reporting Regulation (MRR)

16 Jul 2020

We propose to add the following wording to transpose Article 29 (1) RED II concerning an exemption for waste and residues from applying the sustainability criteria (RED II article 29 2-7) into the MRR: „Article 38 Biomass source streams […] 2. The emission factor of biomass shall be zero, provided that the biomass complies with paragraphs 2 to 7 and 10 of Article 29 of Directive (EU) 2018/2001. For this purpose, the biomass shall be assessed in accordance with Articles 30 and 31(1) of that Directive. "In case of bioliquids and biomass fuels produced from waste paragraphs 2 to 7 of Article 29 of Directive (EU) 2018/2001 do not apply" and the greenhouse gas emissions from the production and use of bioliquids and biomass fuels for the purposes of Article 29(10) shall be calculated in accordance to Annex VI section B.1.(a) of Directive (EU) 2018/2001, solely taking into account emissions from processing, emissions from transport and distribution and emissions from the fuel in use.”
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Response to Establishment of a smart readiness indicator for buildings

15 Jul 2020

Gefordert wird eine stärkere Verknüpfung der Funktionen Energieeffizienz und Energieflexibilität. Dies kann nicht nur in getrennter Bewertung der einzelnen Services erfolgen, sondern sollte in einer zusätzlichen Bewertungsgröße abgebildet sein, die in die bestehenden Kenngrößen wie CO2 Emissionsreduktion einfließt. Massive Bauteile mit großer thermischer Speichermasse, als Teil der Gebäudetechnik implementiert, tragen als langlebiges, passives Element zur Lastverschiebung bei und müssen entsprechend bewertet werden. Damit wird ein energieeffizienter Betrieb unter Ausnutzung des Angebots von fluktuierender erneuerbarer Energie ermöglicht. Die thermische Bauteilaktivierung bietet wesentliches Potenzial zur Speicherung volatil anfallender elektrischer Energie im Gebäudesektor, beispielsweise aus Sonne und Wind. Durch die flexible Abnahme von erneuerbarem Überschussstrom leistet sie zudem wesentliche Beiträge zur Stabilisierung des Stromnetzes und erfüllt die Anforderungen an die „Smart Readiness“ von Gebäuden. Der SRI sollte diesen Beitrag auch berücksichtigen. Überschüssige Energie zum richtigen Zeitpunkt einspeichern und später zeitversetzt nutzbar machen: Die thermische Bauteilaktivierung kann so mit ihrer Speicherwirkung wesentlich zur Entlastung und zum Ausgleich von Netzen – Strom und Wärme – beitragen. Die vorhandenen Bauteile erfahren so einen Zusatznutzen und werden „intelligenter“. Die thermische Bauteilaktivierung kann sowohl zum Heizen als auch zum Kühlen eingesetzt werden, was angesichts der immer heißer werdenden Sommer immer wichtiger wird. Deshalb eignet sie sich hervorragend für die Koppelung mit alternativen Energiequellen, der minimale Energieaufwand kann durch Umgebungswärme aus Geothermie oder Grundwasser, Solarenergie, Photovoltaik, Wind oder mit biogenen Brennstoffen bzw. mit Fern- und Nahwärme abgedeckt werden. Sektorkopplung ist daher ein weiterer Beitrag zum SRI. Der Bewertung der Verbesserung der gut eingeführten Kenngrößen im Energieausweis (PEB, CO2, fGEE), unter Ausnutzung energie-flexibler Gebäudekomponenten, sollte der Vorzug gegenüber zusätzlichen Indikatoren gegeben werden. Vor allem der Gesamtenergieeffizienz-Faktor fGEE ist, wegen seiner Technologieoffenheit und Berücksichtigung der durch den Klimawandel bedingten Zunahme der Gebäudekühlung, für Innovationen wie den Smart Readiness Indicator eine hervorragende Basis. Aktive Speicher wie z. B. thermische Speicher müssen auf diese Weise kombiniert bewertet werden können.
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Response to Commission Regulation amending the CLP Regulation (EC) 1272/2008 and correcting Commission Regulation (EU) 2018/669

8 Feb 2019

We strongly believe that the classification of titanium dioxide (TiO2) as a suspected carcinogen (cat. 2) is inappropriate from the toxicological and epidemiological perspective. Our Industries are downstream users and in case of a classification they will face major uncertainty and reservation from customers side as well as commercial losses with impacts on growth and job security. CLP is not the most appropriate regulatory tool to address the concerns and potential hazards and that OELs alone would most effectively address the potential concerns. EU Workers are already highly protected by occupational health regulations against dust. A CLP Regulation would not add any benefit to this Level of protection. We need to be aware that any classification and labelling would extend its effect on many other Legislation, e.g. circular economy, especially considering that the proposed classification is based merely on non-substance specific dust effects. We therefore oppose classification of TiO2 under CLP and its inclusion in the next ATP.
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