Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe e.V.

ZDS

Der ZDS ist ein Zusammenschluss von Hafenunternehmen, die unmittelbar und mittelbar am Güterumschlag in den deutschen Seehäfen beteiligt sind oder deer Seehafenpolitik dienen.

Lobbying Activity

Response to Proposal for a Regulation on Military Mobility

17 Oct 2025

Dear Sir or Madam, enclosed is our feedback on the consideration of military mobility aspects for German seaport operators. The Central Association of German Seaport Operators (ZDS) is the federal association of the 140 companies involved in seaborne cargo handling in the ports on the German North and Baltic Sea coasts. The ZDS represents the common economic, commercial, social, and collective bargaining interests of the companies and concludes collective bargaining agreements for port workers for its members covered by collective agreements. The ZDS is committed to strengthening the competitiveness of German seaports and safeguarding their attractiveness as locations. Sincerely, Central Association of German Seaport Operators
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Response to EU Ports Strategy

28 Jul 2025

Europäische Hafenstrategie Position des Zentralverbandes der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) im Rahmen des Call for evidence Der ZDS begrüßt die Zielsetzungen des Europäischen Parlaments und der Europäischen Kommission, die Wettbewerbsfähigkeit, Sicherheit, Nachhaltigkeit und Resilienz der europäischen Häfen zu stärken. Eine Europäische Hafenstrategie kann dazu beitragen. Nach Auffassung des ZDS muss eine Hafenstrategie der Europäischen Union nach einer Bestandsaufnahme des bestehenden Rechts- und Politikrahmens den Beitrag, den Europas hunderte Hafenstandorte und Hafenunternehmen in ihrer Vielfalt zum Außenhandel, zur Versorgungssicherheit, zur Energiewende, zur Beschäftigung und zur Sicherheit leisten können, unterstützen und maximieren. Unsere Erwartungen Handlungsbedarf besteht in einer Vielzahl von Bereichen. Dabei haben wir die folgenden Themenfelder und Hauptanliegen identifiziert: 1. Infrastruktur und Anbindung Forderung nach ausreichender Finanzierung der EU-Verkehrs- und Kommunikationsinfrastruktur. Schaffung klarer rechtlicher Rahmenbedingungen, z.B. zur Einstufung des Seeverkehrs zwischen EU-Mitgliedstaaten als Binnenverkehr. Abbau bürokratischer Hürden bei Genehmigungs- und Planungsverfahren, insbesondere bei Infrastrukturprojekten an großen Wasserstraßen. Anpassung der EU-Wasserrahmenrichtlinie: Forderung nach einer zusätzlichen Bewirtschaftungsperiode über 2027 hinaus, um Rechtsunsicherheit zu vermeiden. 2. Nachhaltigkeit und Klimaschutz Investitionen in CO-freie Infrastruktur (z.B. für emissionsarme Umschlaggeräte, Elektrokräne, alternative Kraftstoffe). Förderung von Hafenfahrzeugen mit alternativen Antrieben. Sicherstellung von Mitteln zur Instandhaltung bestehender Infrastrukturen (z.B. Kohleumschlag), die sich bis zur Umstellung nicht mehr amortisieren. Beseitigung regulatorischer Hürden für alternative Energienutzung. 3. Wettbewerbsfähigkeit und faire Marktbedingungen Überarbeitung des veralteten EU-Beihilferahmens für Häfen (z.B. Gruppenfreistellungsverordnung, neue Beihilfeleitlinien). Durchsetzung des EU-Kartellrechts in der Linienschifffahrt. Einheitliche Anwendung von Umweltrecht in allen EU-Staaten. Stärkere Anerkennung der globalen Wettbewerbssituation, insbesondere gegenüber stark staatlich subventionierten Nicht-EU-Konkurrenten. 4. Digitalisierung und Innovation Bereitstellung von EU-Fördermitteln für Digitalisierungsprojekte. Unterstützung bei der Digitalisierung von Verwaltungsprozessen. Reduzierung von überbordenden Dokumentations- und Berichtspflichten zur Entlastung der Unternehmen. 5. Resilienz und Versorgungssicherheit Strategische Einbindung von Häfen in Sicherheits- und Außenwirtschaftspolitik. Klare Regeln zum Umgang mit kritischer Infrastruktur (z.B. Technikfreiheit bei Anbieterwahl). Förderung robuster Logistikstrukturen und redundanter Infrastrukturen. Verbesserung der Sicherheitsausstattung (Personal, Geräte) zur Bekämpfung von Drogenkriminalität. Bessere Zusammenarbeit zwischen Behörden und Unternehmen. 6. Governance und europäische Zusammenarbeit Keine zusätzlichen Berichtspflichten durch die Hafenstrategie. Evaluierung bestehender Berichtspflichten im Hinblick auf deren Kosten-Nutzen-Verhältnis. Berücksichtigung regionaler Unterschiede und Verkehrsarten (Nordsee, Ostsee, Atlantik, Mittelmeer, Schwarzes Meer). Stärkere Berücksichtigung von Projekten im Hafensektor in der Fazilität Connecting Europe (CEF). 7. Dual Use Zivile und militärische Nutzung Finanzielle Förderung der Umrüstung auf Dual-Use-Infrastrukturen. Strategische Unterstützung von Hafenstandorten als Teil der europäischen Sicherheitsarchitektur. 8. Außenwirtschaftspolitik Schaffung neuer EU-Freihandelsabkommen. Außenwirtschaftspolitik soll interessen- und faktengeleitet sein, nicht emotional. Investitionen mit Reziproz 9. Beschäftigung und Qualifizierung Förderinstrumente für Fort- u. Weiterbildung, Unterstützung betriebliches ChangeManagement
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Meeting with Jens Gieseke (Member of the European Parliament) and Mobility for Prosperity in Europe

8 Apr 2025 · Austausch zu EU Politik

Meeting with Rasmus Andresen (Member of the European Parliament)

5 Mar 2024 · European legislation for ports

Response to Evaluation of the Consortia Block Exemption Regulation

30 Sept 2022

Konsortien und Allianzen in der internationalen Linienschifffahrt einhegen • Im Verhältnis zwischen Seehafenbetrieben als Dienstleister und Schifffahrtsunternehmen als deren Kunden und Konkurrenten sorgen die international vielerorts kartellrechtlich freigestellten Verbünde von Linienschifffahrtsunternehmen für eine übermäßige Marktmacht der Schifffahrt. • Die europäische Wirtschaft drängt seit langem auf eine Reform der wettbewerbsrechtlichen Sonderstellung der Linienschifffahrt. • Eine Bewertung der kartellrechtlichen Sonderstellung von Linienschifffahrtunternehmen muss deren beihilferechtliche Sonderstellung einbeziehen. • Die im August 2022 angelaufene Nachprüfung der EU-Gruppenfreistellungsverordnung für Konsortien ist dabei ein wichtiger Meilenstein. • Die für das Anhörungsverfahren gewählte Methode ist jedoch fragwürdig. • Das EU-Wettbewerbsrecht scheint auf die Linienschifffahrt nicht systematisch angewandt zu werden, insbesondere im Hinblick auf Marktanteilsschwellenwerte. • Die Verordnung grenzt Absprachen unter Reedereien über landseitige Aktivitäten wie Hinterlandverkehre nicht hinreichend aus. • In der EU ist die Resilienz von Lieferketten durch die GVO hyperbeschleunigte Anpassung des globalen Angebotes von Schiffsraum überstrapaziert und hat zu Nachteilen für europäische Transportnutzer und Verbraucher geführt. • Die Hafenwirtschaft erwartet einen klaren und spezifischen EU-Rechtsrahmen für Konsortien und Allianzen, welcher deren Gebaren und rechtlichen Interpretationsspielraum einhegt.
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Meeting with Günther Oettinger (Commissioner) and Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. and

9 Feb 2017 · transport policy

Meeting with Friedrich-Nikolaus von Peter (Cabinet of Commissioner Violeta Bulc)

23 Apr 2015 · Meeting with ZDS