Bund deutscher Baumschulen

BdB

Der BdB tritt für gute politische und adminstrative Rahmenbedingungen für die deutsche Baumschulwirtschaft ein.

Lobbying Activity

Meeting with Christine Schneider (Member of the European Parliament) and EUROPEAN NURSERYSTOCK ASSOCIATION npo (ENA)

15 May 2025 · Nursery

Response to Updating the list of invasive species threatening biodiversity and ecosystem services across the EU

18 Mar 2025

Broussonetia papyrifera Papiermaulbeerbaum Der Papiermaulbeerbaum wird in Deutschland bislang nicht in großen Mengen produziert. Allerdings wird die Art zunehmend auch bei öffentlichen Ausschreibungen von Städten und Kommunen gezielt ausgeschrieben. Zur Vermeidung einer beschränkten Vielfalt wird in der Gestaltung des urbanen Grüns das Portfolio verwendbarer Arten erhöht. Insbesondere im Rahmen der notwendig gewordenen Anpassung unserer Städte an den Klimawandel besitzt die Art großes Potential. Die natürliche Frostempfindlichkeit der Art wiederum reduziert massiv die Chancen auf eine erfolgreiche Etablierung in der freien Natur. Weiterhin weisen wir eindringlich darauf hin, dass die Art bislang vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) weder als invasiv noch als potentiell invasiv eingestuft wurde. Für den deutschen Gartenbau gibt es dahingehend keine Hinweise auf dokumentierte Bestände in Deutschland, welche auf ein mögliches invasives Verhalten hinweisen würden. Als Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V. sind wir die berufsständische Vereinigung und Interessenvertretung der Baumschulen. Wir vertreten als Verband die rund 1.000 angeschlossenen Betriebe und haben die Aufgabe, die Baumschulwirtschaft nach innen und außen zu stärken, wettbewerbsfähig zu machen und zu halten.
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Meeting with Christine Schneider (Member of the European Parliament)

15 Nov 2024 · Forests

Meeting with Katherine Power (Cabinet of Commissioner Mairead Mcguinness)

22 Jan 2024 · Discussion in relation to German Tree Nursery sector

Meeting with John Berrigan (Director-General Financial Stability, Financial Services and Capital Markets Union)

30 Aug 2023 · CMDI, Capital Markets Union

Meeting with Christine Schneider (Member of the European Parliament)

30 Jun 2023 · SUR

Response to Measures related to Popillia japonica

4 Apr 2023

Sehr geehrte Damen und Herren, haben Sie vielen Dank für die Möglichkeit der Partizipation an der öffentlichen Konsultation zu Maßnahmen der Verhinderung der Etablierung und Verbreitung des Japankäfers Popillia japonica. Mit großer Sorge verfolgt der Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V. die öffentliche Debatte rund um die Einschleppung des Erregers. Auch ist sich die deutsche Baumschulwirtschaft bewusst, welche massiven Schäden der Japankäfer anderorts auf der Welt an verschiedenen, landwirtschaftlich relevanten Kulturen verursacht. Mit Blick auf den vorliegenden Entwurf möchten wir folgende Aspekte zur Diskussion stellen: Artikel 3 Risikoflächen (offene Rasenflächen an Flughäfen, Bahnstrecken oder auch landwirtschaftlich genutzten Flächen) sollen jährlich durch die zuständigen Behörden auf Anwesenheit von Larven des Japankäfers überprüft werden. Der BdB begrüßt dies, weist aber in diesem Zusammenhang auf die Notwendigkeit der Stärkung entsprechender Behörden hin. Andernfalls droht aus Sicht des Berufstandes die Gefahr, dass das notwendige, zu leistende Soll nicht erfüllt werden kann. Dafür existieren schlicht und einfach allein in Deutschland zu viele Risk areas. In anderen EU-Staaten dürfte es ähnlich ausschauen. Darüber hinaus möchten wir die Entwicklung geeigneter Schulungsverfahren für Versorger von Pflanzenmaterial anregen. Der geschulte Blick der Wirtschaft kann zusätzlich helfen, frühzeitig auf negative Entwicklungen reagieren zu können. In Deutschland hat man zwar auch gute Erfahrungen mit Citizen Science sammeln können, doch gehen wir von effektiveren Wegen nach gezielter Schulung aus. Auch im Bereich der anderen betroffenen Regionen (Häfen, Flughäfen, Golfplätze etc.) ließen sich mit hoher Wahrscheinlichkeit geeignete Personen zur Beschulung finden. Artikel 4 Der BdB begrüßt die Entwicklung von Notfallplänen und wird sich in diesem Zusammenhang auch als Partner den zuständigen Behörden in Deutschland anbieten. Artikel 5 Bei allem Verständnis für zu treffende Maßnahmen zur Vermeidung einer weiteren Ausbreitung nach Fund von Popillia japonica weist der BdB kritisch auf mögliche wirtschaftliche Folgen hin. Insbesondere die Definition der Pufferzone und seiner maximalen Ausweitung der Grenzen auf 15 km über die Befallszone hinaus (Artikel 5 (b) (ii)) birgt das deutlich erhöhte Risiko eines flächendeckenden Betriebsausfalles in Ballungsgebieten. Hier müssen entsprechende Absicherungsmechanismen für die Wirtschaft bereitgestellt werden. Dies gilt umso mehr, wenn die Einschleppung durch Dritte oder natürliche Wanderung des Japankäfers entstanden ist. Artikel 9 Sowohl attract-and-kill Strategie wie auch der Einsatz von biologischen Pflanzenschutzmitteln (z.B. Bacillus thuringiensis, Nematoden) ist zur Bekämpfung des Japankäfers zu begrüßen. Zusätzlich sollte der chemisch-synthetische Pflanzenschutzmitteleinsatz als weitere Maßnahme zunehmend Berücksichtigung finden. Die europäische Bevölkerung müsste aus Sicht des BdB bei Massenauftreten des Japankäfers in Deutschland und der EU darüber sachlich informiert werden, damit die Akzeptanz der Gesellschaft zugunsten einer gesunden und erfolgreichen Nahrungsproduktion im Falle des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln gesichert werden kann. Artikel 9 (a) (iv) Der chemisch-synthetische Pflanzenschutz wird ausdrücklich im Entwurf des Maßnahmenkataloges erwähnt. Der BdB weist dringlich auf die derzeitige Diskussion rund um die Verordnung zur nachhaltigen Verwendung von Pflanzenschutzmitteln hin. Europäisches Recht im Bereich von Pflanzengesundheit und Pflanzenschutz sollten im Einklang zueinander stehen. Bei den derzeit diskutierten Szenarien ist eher von gegenteiligem auszugehen. Ich verbleibe mit den besten Grüßen und stehe Ihnen selbstverständlich gerne für Rückfragen zur Verfügung. Marius Tegethoff (Bereichsleiter Produktion/Qualitätssicherung)
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Meeting with Agnieszka Drzewoska (Cabinet of Commissioner Mairead Mcguinness) and Banco Santander, S.A. and

1 Feb 2023 · Retail Investment Strategy

Meeting with Agnieszka Drzewoska (Cabinet of Commissioner Mairead Mcguinness) and Bundesverband deutscher Banken e.V. and

18 Jan 2023 · Retail Investment Strategy

Meeting with Norbert Lins (Member of the European Parliament, Committee chair)

7 Dec 2022 · Aktuelle Land- und Forstwirtschaftsthemen

Response to Amendment of pests of plants on seeds and other plant reproductive material

24 Nov 2022

Sehr geehrte Damen und Herren, der Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V. begrüßt ausdrücklich die Entscheidung zugunsten der weiteren Anwendung nationaler Zertifizierungssysteme für Saatgut und Sämlinge von Obstarten bis Ende 2029. Mahnend weisen wir auf die Zeit nach Ablauf der Frist hin. Aus Sicht des Berufsstandes sollte darauf hingewirkt werden, dass ein nahtloser Übergang nach 2029 erfolgen kann bei gleichzeitiger Anerkennung der nationalen Zertifizierungssysteme. Im Zuge der Veröffentlichung der EU-Pflanzengesundheitsverordnung 2019/2072/EU hat die deutsche Baumschulwirtschaft sich zufrieden mit der Etablierung des neuen Instrumentes der sogenannten geregelten Nicht-Quarantäne Schaderreger (RNQP) gezeigt. Wurde mit dieser doch der Realität, der Verbreitung sowie Bekämpfungsmöglichkeiten verschiedener Schadorganismen Tribut gezollt. Die Erwartungen an erfüllbare Maßnahmen waren hoch. In praktischer Anwendung konnten fortan etwa mit Candidatus phytoplasma mali befallene, symptomtragende Pflanzen der Gattung Malus mit Apfeltriebsuchtbefall, schnell durch Rodung getilgt werden. Die Praxis arbeitet in diesem Zusammenhang stark mit den zuständigen Behörden zusammen. Allerdings stellen wir auch fest, dass viele RNQPs auf den Prüfstand gehören. Verschiedene Organismen aus dem Bereich der Pilze oder Bakterien können latent im Boden vorhanden sein, gar sind sie wichtige Bausteine von Ökosystemen. Die Herkunft einiger als RNQP gelisteter Arten offenbart zudem die klare europäische Vergangenheit, weshalb die Bekämpfung grundsätzlich in Frage gestellt werden könnte. Insbesondere eine 0%-Toleranz bei derartigen Schaderregern erscheint aus Praxissicht nicht verhältnismäßig. Wir drängen darauf, dass die aktuellen Maßnahmen gegen RNQPs auf neuen Risikoanalysen überprüft werden müssen. Insbesondere die Effektivität, Praktikabilität sowie Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen gehören auf den Prüfstand. Fehlende Vektorenbekämpfung bei gleichzeitig nicht funktionierender Notfallregulierung bedrohen letztlich die Betriebe in ihrer Existenz. Perspektivisch sehen wir etwa durch den aktuell diskutierten Entwurf der Verordnung zur nachhaltigen Verwendung von Pflanzenschutzmitteln die langfristige Reduktion chemisch-synthetischer Pflanzenschutzmitteln auf bis zu 90% der Flächen der Landwirtschaft und des Gartenbaus auf die Betriebe zurollen. Weder ein effektives Resistenzmanagement, noch geeignete Gegenmaßnahmen gegen Bodenpathogene wie Vertreter aus den Gattungen von Phytophtora oder Pseudomonas, könnten dann durch die Pflanzenversorger zur Vermeidung der weiteren Verbreitung eingehalten und durchgeführt werden. Alternativ ist selbst bei theoretischem Vorhandensein von Pflanzenschutzmitteln eine selektive Herangehensweise nur schwer umsetzbar. Eine thermische Dämpfung birgt womöglich zur Desinfektion des Bodens die Gefahr, Nutzorganismen und andere Arten indirekt zu schädigen. Die Änderungen beziehen sich zwar auf die 2014/98/EU sowie die RL 93/49/EG, doch gibt es die klaren Verbindungen zur 2019/2072/EU. Die Aufnahme entsprechender Regularien in Vermarktungsrichtlinien lässt die Annahme zu, als seien direkte Bekämpfungsmaßnahmen permanent verfügbar. Aus Sicht des Baumschulbereichs ist dies bereits heute nicht der Fall. Für Rückfragen und einen offenen Meinungsaustausch stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen Marius Tegethoff (Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V.) John Hermann Cordes (Vorsitzender BdB-Fachausschuss Obstgehölze) Christoph Dirksen (Vorsitzender BdB-Fachausschuss Laubgehölze) Uwe Behrens (Vorsitzender BdB-Fachausschuss Immergrüne und Koniferen) Thorsten Krohn (Vorsitzender BdB-Fachausschuss Landschafts- und Wildgehölze)
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Response to Sustainable use of pesticides – revision of the EU rules

6 Sept 2022

Die deutsche Baumschulwirtschaft erzielt auf einer Fläche von 17.160 Hektar mit 29.000 Arbeitskräften im Jahr einen Jahresumsatz in Höhe von 1,3 Mrd. €; etwa 20 % des Jahresumsatzes geht in den Export. Dabei werden in 1.536 überwiegend klein- und mittelständischen Betrieben über 30.000 unterschiedliche Gehölzarten und –sorten produziert, die zur Biodiversität beitragen. Der Bund deutscher Baumschulen (BdB) vertritt etwa 900 Baumschulbetriebe. Erhöhte Auflagen führen zu einem für Kleinbetriebe kaum noch leistbaren Bürokratie-aufwand, was zu einem Strukturwandel zu größeren Betriebseinheiten und somit zu einer Verarmung des Sortiments führt. In der beigefügten Stellungnahme wird auf die einzelnen Artikel des Verordnungsentwurfes aus Sicht der deutschen Baumschulwirtschaft eingegangen.
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Response to Updating the list of invasive species threatening biodiversity and ecosystem services across the EU

10 Dec 2021

Sehr geehrte Damen und Herren, anbei erhalten Sie die Stellungnahme des Bundes deutscher Baumschulen (BdB9 e.V. hinsichtlich des geplantes Updates der Liste invasiver Arten mit unionsweiter Bedeutung. Für Ihre Aufmerksamkeit und Berücksichtigung vorgebrachter Argumente möchte ich mich rechtherzlich bedanken. Mit freundlichen Grüßen i.A. Marius Tegethoff Bereichsleiter Produktion / Qualitätssicherung Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V.
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Response to Deleting references to regulated non-quarantine pests in existing EU legislation on seeds and propagating materials

9 Sept 2019

Sehr geehrte Damen und Herren, der Bund deutscher Baumschulen (BdB) begrüßt grundsätzlich die Etablierung des Instruments der RNQPs. Im nachfolgenden bezieht sich diese Stellungnahme auf Anhang IX im Zusammenhang mit der Durchführungsrichtlinie 2014/98/EU. In diesem Zusammenhang wünscht sich der BdB die Einführung von Toleranzwerten für die Anwesenheit von RNQPs. Der BdB begründet dies mit der hohen Anzahl an RNQP, welche in Teilen identische Symptome an den Pflanzen erzeugen können und zudem seit mehreren Jahren eine weite Verbreitung in der EU erfahren haben. Visuelle Kontrollen könnten in Einzelfällen nicht zum erhofften Ergebnis führen. Zum Ausschluss etwaiger Zweifel wären kostentreibende Proben die Folge. Zusätzlich ist davon auszugehen, dass aufgrund der aktuellen Entwicklung im Bereich der Zulassung chemisch-synthetischer Pflanzenschutzmittel eine notwendige Vektorenbekämpfung nur noch unzureichend durchgeführt werden kann. Dies gilt insbesondere für über Insekten übertragbare Krankheiten wie z.B. plum pox virus. Weiterhin weist der BdB auf die weite Verbreitung von Pseudomonaten hin. Der in weiten Teilen Europas bekannte Bakterienbrand solle unter anderem von Pseudomonas syringae ausgelöst werden. Aufgrund der weiten Verbreitung regt der BdB zur Diskussion über die vollständige Deregulierung an. Für Ihre Aufmerksamkeit und Ihre Mühen danken wir Ihnen sehr. Mit freundlichen Grüßen Marius Tegethoff
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Response to Labelling of propagating material of fruit plants

31 Jul 2019

Sehr geehrte Damen und Herren, seit vielen Jahren ist es in Deutschland typisch, CAC Material mit orangenen Etiketten auszustatten. Während der Umsetzung der Durchführungsrichtlinien 2014/96/EU, 2014/97/EU und 2014/98/EU hat sich der Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V. national wie international für die Festlegung der Farbe „orange“ für CAC-Material eingesetzt. Die Farbe „gelb“ ist aus Sicht des BdB nicht zu befürworten. Die Betriebe haben mit Blick auf die branchentypischen Versandzeiten bereits Etiketten für die Saison 2019/2020 in „orange“ bestellt. Der BdB befürwortet aus diesem Grund die Festlegung auf die Farbe „orange“. Andernfalls muss zur Vermeidung eines deutlich erhöhten finanziellen Aufwands die Einführung einer Übergangsfrist bis Dezember 2020 in Betracht gezogen werden. Für Ihre Aufmerksamkeit danke ich Ihnen sehr. Mit freundlichen Grüßen i.A. Marius Tegethoff
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