Confederation of the German Textile and Fashion Industry

textil+mode

Der Gesamtverband des deutschen Textil- und Modeindustrie e.V.

Lobbying Activity

Response to Persistent organic pollutants: long-chain perfluorocarboxylic acids, their salts and related compounds.

18 Dec 2025

Textil+Mode (t+m), representing the German textile and fashion industry, welcomes the opportunity to comment on the proposed amendment to Regulation (EU) 2019/1021 on long-chain perfluorocarboxylic acids (C9C21 PFCAs), their salts and related compounds. We identify key issues regarding regulatory coherence, scope alignment with the Stockholm Convention and enforceability. In particular, the risk of double regulation with REACH Annex XVII Entry 68, the proposed concentration limits for related substances, and potential impacts on permitted applications under the PFHxA restriction require clarification. Detailed legal and technical considerations are set out in the attached position paper.
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Response to Extension of the scope of the carbon border adjustment mechanism to downstream products and anti-circumvention measures

25 Aug 2025

Stellungnahme des Gesamtverbandes textil+mode zum CBAM Der CBAM (Carbon Border Adjustment Mechanism) ist eine völlig neue Maßnahme, die noch nicht erprobt und in ihrer Ausgestaltung noch unvollständig ist. In seiner derzeitigen Form birgt er die Gefahr, die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie zu gefährden und keinen wirksamen Schutz vor CO2-Verlagerungen (Carbon Leakage) zu bieten. Eine wesentliche Verbesserung des Mechanismus ist dringend erforderlich, um seine Ziele zu erreichen. In diesem Zusammenhang werden die für dieses Jahr und Anfang nächsten Jahres geplanten Überprüfungen der EU-Kommission von entscheidender Bedeutung sein. Wir fordern die EU-Kommission auf, zunächst die Ausgestaltung des CBAM zu verbessern und seine derzeitigen Mängel zu beheben. Anschließend sollten die Auswirkungen der Maßnahme auf die Verlagerung von CO2-Emissionen und die Wettbewerbsfähigkeit gründlich bewertet werden. Erst dann kann über eine eventuelle Ausweitung des CBAM auf weitere Sektoren nachgedacht werden. Der erste dringende Schritt besteht darin, die Gestaltung des CBAM um bestimmte notwendige Elemente zu ergänzen, die für die Wirksamkeit der Maßnahme von entscheidender Bedeutung sind. Sobald die Ausgestaltung des CBAM verbessert wurde und der CBAM tatsächlich in Kraft getreten ist, sollte die EU-Kommission ihre Bewertung gemäß der CBAM-Verordnung schnellstmöglich, spätestens aber bis zum 1. Januar 2028 durchführen. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass diese Bewertung alle relevanten Parameter berücksichtigt und dass ausreichende Ressourcen für diese Aufgabe bereitgestellt werden. Die Bewertung sollte in enger Zusammenarbeit mit der Industrie erfolgen, um sicherzustellen, dass die Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit angemessen berücksichtigt werden. Sollte die Bewertung der Wirksamkeit ergeben, dass der CBAM wirksam zur Bekämpfung der Verlagerung von CO2-Emissionen beiträgt, kann die EU-Kommission Gespräche mit den betroffenen Sektoren über mögliche Ausweitungen des Anwendungsbereichs aufnehmen. Sollte die Bewertung allerdings ergeben, dass der CBAM zum Schutz vor Carbon Leakage nicht wirksam ist, muss die EU-Kommission die schrittweise Abschaffung der kostenlosen Zuteilung der Emissionshandelszertifikate verschieben, um einen wirksamen Schutz vor CO2-Verlagerungen weiterhin zu gewährleisten. Dies muss so lange gelten, bis andere geeignete Instrumente gefunden worden sind, die einen solchen Schutz zuverlässig gewährleisten können. Weitere Einzelheiten finden Sie in der Anlage
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Meeting with Jörg Wojahn (Head of Unit Trade)

1 Apr 2025 · Generalised Scheme of Preferences – state of play

Response to European Sustainability Reporting Standards

7 Jul 2023

Beigefügt finden Sie bitte die Bewertung des Gesamtverbandes der deutschen Textil- und Modeindustrie e.V. der Entwürfe für die EU-Nachhaltigkeitsberichtsstandards auf Grundlage der Richtlinie zur unternehmerischen Nachhaltigkeitsberichterstattung (Corporate Sustainability Reporting Directive, CSRD).
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Response to Revision of EU rules on late payments (Late Payments Directive)

6 Mar 2023

Der Gesamtverband der deutschen Textil- und Modeindustrie begrüßt grundsätzlich die Zielsetzung der Europäischen Kommission, die sie mit der Überarbeitung der Richtlinie 2011/7/EU zur Bekämpfung von Zahlungsverzug im Geschäftsverkehr verfolgt. Wir geben jedoch zu bedenken, ob die im Raum stehenden einzelnen Änderungsmaßnahmen (Optionen) sich hierfür eignen. Diese Bedenken gelten insbesondere im Hinblick auf 1.) die Einführung einer (absoluten) Höchstfrist für Zahlungen im B2B-Verhältnis, 2.) die gesetzliche Definition von grob nachteilig, 3.) die Einführung einer Belohnung für unverzügliche Zahlungen bei öffentlichen Vergabeverfahren, 4.) die Einrichtung neuer staatlicher Durchsetzungsstellen und einer EU-Beobachtungsstelle für Zahlungen sowie 5.) die Umwandlung der Richtlinie in eine Verordnung. Weitere Ausführungen können Sie der beigefügten Stellungnahme entnehmen.
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Meeting with Mariya Gabriel (Commissioner)

24 Jan 2023 · Innovation and Sustainability in fashion

Response to Revision of the Union Customs Code

19 Sept 2022

Siehe Dateianhang (Positionspapier)
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Response to Safety requirements to be met by European standards for certain children products (excluding toys)

2 Sept 2022

Der Gesamtverband der deutschen Textil- und Modeindustrie e. V. dankt für die Möglichkeit zum Entwurf der Kommissionsentscheidung zur „Sicherheit von Kinderprodukten (ausgenommen Spielzeug) – Anforderungen an europäische Normen“ (gemäß den Anforderungen der Richtlinie 2001/95/EG des Europäischen Rates) Stellung zu nehmen. Unsere Kommentierung haben wir in der Anlage zusammengefasst.
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Response to EU rules on industrial emissions - revision

23 Jun 2022

Der von der EU-Kommission vorgelegte Vorschlag zur Überarbeitung der Industrieemissionsrichtlinie (IED) soll einen Beitrag leisten, die im Rahmen des GREEN DEAL gesteckten Ziele für ein nachhaltiges, klimaneutrales Wirtschaftens der EU-27 zu erreichen. Die vorrangig mit-telständisch geprägte deutsche Textilindustrie bekennt sich zu Nachhaltigkeit und produktionsintegriertem Umweltschutz. Als Lieferant wichtiger Querschnittstechnologien benötigt sie aber rechtliche Rahmenbedingungen, die Genehmigungsverfahren entbürokratisieren und die Umsetzung von Forschung und Innovation beschleunigen, was in dem von der Kommission vorgelegten Entwurf leider nicht berücksichtigt wird. Wir teilen daher die in den Stellungnahmen des BDI und unseres Dachverbandes EURATEX adressierten Kritikpunkte und beschränken uns in unserer Stellungnahme ausschließlich auf den Vorschlag zu Annex I (h) und dessen Auswirkungen auf die Unternehmen der deutschen Textilindustrie. Wir lehnen die vorgeschlagene Änderung der Ziffer 6.2 der Anlage I der IED ab, denn sie leistet für die Umwelt keinen signifikant positiven Beitrag. Die bürokratischen Anforderungen würden jedoch stark ansteigen und die Entwicklungsmöglichkeiten der mittelständischen Unternehmen negativ beeinflussen. In jedem Fall ist eine Korrektur des Vorschlag Annex 1 (h) vorzunehmen. Im Detail verweisen wir auf unsere Stellungnahme "EU-Richtlinie über Industrieemissionen (IED) Annex I (h): Erweiterung des Geltungsbereiches für Anlagen Nr. 6.2" (Anlage).
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Response to Effectively banning products produced, extracted or harvested with forced labour

20 Jun 2022

ZwArb verletzt fundament. Mnschnrechte schwer. Wir unterstützen d. Ziel, ZwArb zu bekmpfn. Firmen setzen sich in vielen Initiativen f. Bekämpfg von ZwArb weltw. ein, haben eigene CSR-/Nachhaltigktsabteilgn. Die Großen haben hier immer mehr Mitarbeiter, aber auch viele KMU ergriffen Maßnhmn. Es gibt auch viele inter-/nationale Initiativen gg. ZwArb, z.B. d. UN Global Compact Netzw., d. dt. Global Compact Netzw., Bündnis f. nachhltge Textilien, Together for Sustainability (TfS), Chemie³, Bettercoal uvm. Gut regeln, nicht doppelt Mit Art. 5 EU-GrundRCharta gehört Bekämpfg v. Sklaverei & ZwArb zu d. unveräusserl. europ. Werten, zu denen sich auch d. Wirtsch. bekennt. Auch hier gilt: Wenn d. Staat regulierend eingreift, dann nach Grunds. guten Regierens. Durch d. zahlr. aktuellen Nachhaltgkts-Reguliergsvorhbn darf es nicht zu kontraprod. Dopplngn/Überschneidgn kommen. Mit LieferkettenRL, div. sektorspez. Reguliergn wie VOen zu Konfliktmineralien, Holz/Batterien, CSRD, Vorgaben gem. Art. 18 TaxonomieVO z. nachhaltgn Finanzierg bestehen f. Firmen schon heute viele diverse Anfordrgn, die einheitl. & effizientes Herangehen stark erschweren. Auch gibt es mit EU-RL 2011/36 zur Bekämpfg des Menschenhndls weitere EU-Gesetzgebg. Hier bedarf es Zsmmnfassg & Vereinfachg der einzelnen Sorgfalts- & Berichtspflchtn, sonst werden Firmen mit Bürokratie überlastet & verantwortgsv. wirtschaftl. Handeln konterkariert. Der Bekämpfg von ZwArb hilft das nicht. Entspr. gilt f. Durchsetzg rechtl. Verpflichtgn: Wie sollen neue ad-hoc-Regeln m. and. regulator. Anfordergn interagieren? Wie soll das praktisch funktionrn? Wer soll verantwortl. sein, das gesamte Regelwerk organisch & konsequent um- & durchzusetzen? Mit welchen Mitteln? Umfssnde Folgnabschätzg nötig Um solche Dopplgn zu vermeiden & alle Auswirkgn neuer Rechtsakte abzuschätzen, macht EU regelmäßig Folgenabschätzgn. Hier sah KOM davon ab, den zustdg. Ausschuss für Reguliergskntrlle zu befragen, was ob d. unklaren Folgen d. angestrbtn Regulierg nötig wäre. Alle relev. Interssngrppn müssen in Folgenabsch. einbezgn werden. In unserer Position zur EU-LieferkettenRL wiesen wir auch auf Bednkn führender Wirtschaftsfschgsinstitute hin, die v. Risiken neuer Lieferkttnregulierg warnen. Diese schaffe für Firmen m. Geschäftsbeziehgn v.a. in ärmeren Ländern m. schwachen Institutionen weitere Kosten & Risiken. Man könne dav. ausgehn, dass dt. Firmen d. Zahl d. Zulieferer aus diesen Ländern deshalb reduzieren / sich ganz v. dort zurückzhn. Das schwäche d. entwicklgsfördernde Einbindg dieser Firmen in globale Wertschöpfgskttn, was wiederum potenziell Pro-Kopf-Einkmmn in ärmrn Ländern senke & damit verbundne Folgeprobl. schaffe. Staat nicht aus Verantwortg entlassen Die dt. Textil- & Modeind. ist fest entschlssn sicherzustlln, was entlang der gesamten Wertschöpfgskette passiert, hat aber keine volle Kenntnis & Kontrlle, was auf jd. einzlnn Stufe d. Kette passiert & nicht über jeden Artikel, der auf EU-Markt gelangt. Daher müssen auch staatl. Behörden ihren Beitrg leisten, d. Rechtsrhmn korrekt umzustzn. Regeln nur, wo wirklich Regelgsbedarf ist Aus vielen div. Materialien zusmmngesetzte Produkte stellen betroffene Firmen vor bes. Herausfordergn: Je mehr Materialien & Zulieferer er hat, desto mehr Bürokratieaufwd kommt gem. KOM-Plänen auf d. Hersteller zu. Diversifizierg & Vielfalt würden so de facto bestraft, wie auch Bemühgn d. Firmen, durch breitere geograph. Aufstellg Abhänggktn auf d. Weltmarkt zu reduzieren. Eine VO, die umfassende Einzelprüfgn vorschreibt, würde d. Herstllr einladen, d. Zahl ihrer Zulieferer & damit Bürokratie- & Prüfgsaufwd zu minimieren. Bsp. f. prakt. Auswirkgn: Schuhwaren. Ein v. unsren Firmen produzrtr Schuh entsteht aus bis zu 140 Arbeitsschrttn, 250 verarbeiteten Teilen & 45 div. Materialien. Um Bürokratieexzesse zu vermeiden, muss die KOM Möglichktn & Bedürfnisse d. KMU berücksichtgen.Auch hier gilt d. think-small-first-Prinzip.
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Response to Sustainable corporate governance

23 May 2022

German textile & fashion industry companies, most of them SMEs, are committed to fair soc. & env. standards along supply chains, undertaking major efforts to expand knowledge & control. Their economic commitment & know-how transfer contribute much to sustainable growth & jobs in developing & emerging countries. Our responsibility is expression of a corporate culture of ethics far beyond the limits of legal liability: No need for new legislation. In view of 2 years marked by Covid & recent foreign policy upheavals serious impacting on energy prices, economic development in Europe faces major challenges. In this situation, the burden on the economy from new unnecessary regulatory requirements must be limited. Leading economic research institutes warn of significant economic risks of excessive supply chain regulation. If at all, it makes more sense to regulate at EU than at national level, but pluri-/multilateral approaches would be more effective. The state monitoring system proposed by COM with its asystematic liability in the supply chain is a theoretical construction ignoring SMEs' limited possibilities. The Directive goes far beyond the required, adding disproportionate complexity for SMEs when cutting red tape is needed. The discriminatory treatment of textiles & fashion as compared to other industries & the general suspicion expressed in the COM's draft do not reflect the reality of the sector. COM seems to be guided by a distorted image of our industry. Content & scope of obligations are still not defined precisely enough to be applied in operational practice. Since SMEs have fewer human resources than large trading companies & given that textile & fashion manufacturers have many business customers as suppliers, it is particularly difficult for them to meet the requirements of the Directive for all business partners. As suppliers to larger companies, they are ultimately subject to the higher requirements applying to the latter even if formally exempt up to a certain no. of employees. Regulatory moderation & balance are key. Companies may only be expected to do what they can realistically deliver. Substantive requirements: • In accordance with the UNGP, an EU statutory duty of care should focus on internationally recognised human rights. It must be designed to be manageable. • The company size threshold for textiles & fashion under the Directive must be subject to the same rules applying to all other sectors. Overall, values proposed by the COM need to be significantly increased. • Corporate due diligence may only extend to that level which can actually be controlled by the companies concerned, i.e. only direct suppliers of the companies concerned (Tier-1). Here the COM proposal is not clear & restrictive enough. • Sanctions must be clearly limited to intentional & grossly negligent violations; civil liability must be excluded. • Bureaucratic burden, in particular the overlapping of various reporting obligations, must be kept to an absolute minimum. • With the proposed obligations for company directors, there must be no double structure of requirements & no interference with national company law. • Complaint mechanisms must be unbureaucratic & offer sufficient protection against abuse. • Sanctions must be defined with legal certainty. Their design must be proportionate, predictable & target-oriented. • Relief from liability for established industry-specific standards (safe harbour) must be recognised. Self-declarations (similar to antitrust proceedings), lists inspired by EU export control law or EU Green Lists could also contribute to legal certainty & feasibility. • Many contract relationships in int'l trade are long-term. EU companies invest a lot in promoting social, environmental & other standards. Sufficiently long transition periods (5 years) are indispensable for the development of future systems. • Accompanying business support measures must be designed to be of real help.
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Response to Protection of workers health from risks related to exposure to lead and di-isocyanates

21 Mar 2022

The German association for the apparal and textile industry (t+m) welcomes the opportunity to provide feedback to the European Commission on the review of the Chemical Agents Directive (98/24/EC) (our opinion refers to diisocycate). As a downstream user industry, we have not closely followed the OEL process for diisocyanates so far, as the affectedness was not clear enough for our SME companies. Regarding to this consultation we have been able to deal with the issue more intensively and have been able to identify concrete areas of application in our production processes within the framework of expert discussions. We want to highlight that diisocyanate are essential to produce special technical textiles (e.g. thermal and sonic insolation, polyfunctional and poly-shaped molded parts, multipurpose applicable adhesive, multiple aesthetic surface effects), which are used in nearly all areas of the Industry constructions, automotive, energy and are therefore necessary to achieve the EU Green Deal objective. In view of the fact that we are currently unable to make any comprehensive statements as to whether the planned significant reduction of limit values by an overall factor of three could be exceeded in the textile industry processes we cover and whether these can be achieved through adequate technical measures at the workplaces or through machine configurations, we support the opinion adopted by the EU Advisory Committee on Safety and Health at Work (ACSH) in November 2021, proposing a stepwise transition. We ask for the opportunity to comment in detail on these questions at a later date. For more information we refer to our statement (Annex).
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Response to Measures to reduce microplastic pollution

17 Jan 2022

Auf der Suche nach den Verursachern des zunehmenden Plastikmülls in den Ozeanen und von Mikroplastikpartikeln in der Umwelt ist auch die Textilindustrie durch den möglichen Abtrag von Kunststoff-Fasern im Fokus. Dabei werden zahlreiche nicht belegte Behauptungen in den Raum gestellt und Textil als Teil der Lösung mit Hilfe von Umwelt- und Filtertechnik außer Acht gelassen. Die deutsche Textilindustrie stellt sich der öffentlichen Diskussion über ihren möglichen Anteil am Vorkommen von Mikroplastik in der Umwelt und ist bereit, konstruktiv an angemessenen Lösungen für die Problematik mitzuarbeiten. Zugleich erwartet die Textilindustrie aber, dass zunächst eine wissenschaftliche Faktenbasis zum Problemkreis Mikroplastik erarbeitet und auf dieser Basis Lösungsmöglichkeiten entwickelt und diskutiert werden. Bisherige Ergebnisse von Untersuchungen und Forschungsvorhaben zeigen, dass Mikroplastik sehr weit verbreitet ist und in sehr unterschiedlichen Konzentrationen und Größenverteilungen in den verschiedenen Umweltmedien vorkommt. Die Spannbreite der Ergebnisse in Bezug auf die gefundenen Mengen in den Proben und die daraus abgeleiteten bzw. hochgerechneten Gesamtmengen in der Umwelt ist nach wie vor sehr groß. Auch über die Haupteintragsquellen gibt es noch sehr unterschiedliche Aussagen. Bisher scheint es keine gesicherten Erkenntnisse darüber zu geben, ob von Mikroplastik-Partikeln eine toxikologische Gefahr ausgeht. Tierversuche, in denen Mäuse mit extrem hohen Dosen an Mikroplastik gefüttert wurden, zeigten keine schädlichen Effekte an den Organen der Tiere. Nach den bisher vorliegenden Erkenntnissen werden aus Textilien Mikroplastikpartikel in Form von Fasern unterschiedlicher Größe in die Umwelt abgeben. Dies geschieht wohl im Wesentlichen bei der Wäsche der Textilien, in geringerem Ausmaß aber auch in der Produktion und im täglichen Gebrauch. Dabei ist festzuhalten, dass ein großer Teil der Bekleidung aus Naturfasern wie Baumwolle besteht, die sich in der Umwelt relativ schnell zersetzen und damit kein Problem mehr darstellen. Forderungen: • Die Textilindustrie stellt sich dem Problem „Mikroplastik aus Textilien“ offen und konstruktiv. • Wir hoffen und erwarten, dass Politik und Öffentlichkeit das Thema auf der Basis von wissenschaftlich belegten Fakten rational behandeln. • Es sind weitere Forschung und entsprechende Finanzmittel notwendig, um das Problem „Mikroplastik aus Textilien“, seine Größenordnung und seine Gefahren besser zu verstehen und Lö-sungsmöglichkeiten zu erarbeiten. • An diesen Lösungen arbeitet die Textilindustrie gerne konstruktiv mit. • Für alle angedachten Lösungen muss folgendes gelten: o Praktikable Definitionen, Standards und Messmethoden müssen entwickelt werden. o Lösungen müssen auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) umsetzbar sein. o Gleiche internationale Wettbewerbsbedingungen (level playing field) für die betroffenen Unternehmen müssen gewährleistet sein. o Kohärenz mit bestehenden Rechtsvorschriften und politischen Initiativen muss hergestellt werden. o Eine umfassende Folgenabschätzungen für geplante Regelungen muss durchgeführt werden. o Potenzielle Zielkonflikte müssen analysiert und aufgelöst werden. o Textilien müssen als ein wichtiger Teil der Lösung des Mikroplastikproblems gesehen werden. o Alle Lösungen müssen möglichst welt-, mindestens aber europaweit und möglichst auf freiwilliger Basis umgesetzt werden. o Zur Umsetzung von Lösungen bedarf es weiterer finanzieller Unterstützung, denn die Un-ternehmen können diese im internationalen Wettbewerb nicht alleine finanzieren. Hinweis: links zu wichtigen Studien finden Sie in dem beigefügten Dokument
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Response to EU strategy for sustainable textiles

2 Feb 2021

In general, “textil+mode” welcomes the plan for an EU Textile Strategy, as this will hopefully provide the textile industry with a target-oriented framework for the many topics being discussed under the heading of sustainability. However, in order to integrate all ideas and approaches into one framework, a coordinated and coherent strategy is required. On the one hand, the strategy has to address the variety of topics outlined in the roadmap in a differentiated way, but on the other hand, it also has to emphasize synergies. In doing so, it must keep in mind the balance of ecological, social and economic aspects and take into account existing regulations as well as scientific knowledge. We would like to highlight some further aspects, please find the enclosed document for this purpose.
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Meeting with Werner Stengg (Cabinet of Executive Vice-President Margrethe Vestager)

1 Oct 2020 · To discuss Industrial B2B-platforms

Response to Strategy for smart sector integration

5 Jun 2020

Aus Sicht der deutschen Textil- und Modeindustrie müsste man folgende Punkte beachten: 1. Strom: • Wir haben viele Betriebe, die relativ viel Strom benötigen (z.B. Webereien und Spinnereien) • Diese könnten problemlos Strom aus erneuerbaren Energien einsetzen und würden dies auch gerne tun • Voraussetzung: der Strom steht in ausreichender Menge, sicher und zu international wettbewerbsfähigen Preisen zur Verfügung • Diese Voraussetzungen zu schaffen, ist Aufgabe der Politik bzw. der gesamten Gesellschaft, da die Unternehmen allein dies nicht leisten können 2. Brennstoffe: • Wir haben viele Betriebe, die in ihren Prozessen Brennstoffe z.B. zur Trocknung einsetzen müssen (Veredelung, Vliesstoffherstellung) • Hier könnte z.B. grünes Gas aus erneuerbarem Strom („Power to Gas“) problemlos eingesetzt werden; in Zukunft ist vielleicht sogar der Einsatz von grünem Wasserstoff denkbar • Voraussetzung: die Brennstoffe stehen in ausreichender Menge, sicher und zu international wettbewerbsfähigen Preisen zur Verfügung • Diese Voraussetzungen zu schaffen, ist Aufgabe der Politik bzw. der gesamten Gesellschaft, da die Unternehmen allein dies nicht leisten können Insgesamt gilt natürlich, dass alle Energiearten möglichst effizient eingesetzt werden sollten. Hier könnten durch Beratung und Investitionszuschüsse evtl. noch weitere Fortschritte erzielt werden, wenngleich die Unternehmen schon seit Jahren dabei sind, Effizienzpotentiale zu finden und möglichst zu heben, soweit dies rentabel möglich ist. Da wir in Zukunft in Deutschland voraussichtlich erheblich mehr grünes Gas oder grünen Wasserstoff benötigen, als in Deutschland selbst sinnvoll erzeugt werden kann, muss letztlich ein globaler Markt für diese Brennstoffe geschaffen werden, auf dem wir dann irgendwann diese grünen Brennstoffe einkaufen können, so wie heute Erdöl und Erdgas. Eine Fokussierung nur auf Strom (all electric society) ist aus unserer Sicht nicht sinnvoll, da Strom in vielen Bereichen nicht effizient genutzt werden kann, da er nicht gut speicherbar ist und die vorhandenen Speicher darüber hinaus eine zu geringe Energiedichte, zu hohe Kosten und zu lange Ladezeiten aufweisen. Zudem ist Strom technisch nicht überall sinnvoll zu nutzen, z.B. nicht in Hochtemperaturprozessen.
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Response to Amendment of Regulation (EU) 2019/1021 on persistent organic pollutants as regards the listing of PFOA in Annex I

5 Dec 2019

The Confederation of the German Textile and Fashion Industry is the umbrella association of the German textile and fashion industry. It represents the industry at national and international level in matters of economic and social policy. Its members are 11 associations of the textile and fashion industry at state level, and 14 trade associations of the textile and fashion industry and the footwear and leather goods industry. As a member of EURATEX, the European Textile and Clothing Confederation, with whom we actively engaged in the REACH restriction process on PFOA and its substances elaborating the diversity of textile application and need for a time derogation for specialised applications, we strongly support the EURATEX suggestion for way forward: • Alignment of the proposed derogation text for workers’ protection textiles with Entry 68 of the REACH restriction • Derogation for medical textiles until 4 July 2025 • Inclusion of review period to assess alternatives for the proposed textile derogations prior to its expiration The harmonisation with REACH regulation of entry 68 is important, because especially in the area of textiles for workers protection a consistency to the REACh regulation, Annex XVII, Entry 68 is necessary, as well as a specific derogation for medical textiles in line with currently proposed timing of derogation for invasive and implantable medical devices (until 4 July 2025). Fluorine-free alternatives are presently not in sight for these applications. Considering the time needed to scale up solutions on the market and current time-limited derogations for workers’ protection, membranes for medical textiles and medical textiles, it is important to include a review clause in the text that would allow the European Commission to assess the availability of alternatives for these applications before the expiration date. Further elaboration provided in the EURATEX position.
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Response to Carbon Leakage List 2021 - 2030

13 Nov 2017

In Bezug auf die Carbon Leakage-Liste möchten wir grundsätzlich anmerken, dass eine Qualifizierung für diese Liste auch ausschliesslich aufgrund eines qualitativen Nachweises möglich sein muss. Dieser sollte in Form von fachlich qualifizierten Gutachten oder ähnlichen Belegen erfolgen können. Quantitative Schwellenwerte widersprechen gerade dem Grundgedanken und dem Sinn und Zweck eines qualitativen Nachweises, der eine Art „last resort“ oder Auffangregelung darstellt und daher auch mehr Möglichkeiten bieten muss, um sich für die CL-Liste zu qualifizieren. Es gibt Branchen, für die keine NACE-Daten z.B. für die Handelsintensität zur Verfügung stehen, weil Sie kein fertiges Produkt herstellen, sondern einen Produktions-Zwischenschritt an einem Produkt durchführen. Dabei gibt es häufig die Konstellation, dass diese Produkte im Eigentum des Auftraggebers verbleiben. Dies trifft im Bereich der Textilindustrie insbesondere auf die Textilveredelung (NACE-Code 13.30) zu, für die keine Handelsdaten vorliegen, da hier oftmals die sog. Lohnveredelung durch geführt wird. Schaut man sich aber die Handelsintensität auf Endproduktebene an, zeigt sich die generell hohe Handels- und Wettbewerbsintensität im Bereich der Textilprodukte. Daraus kann man aus unserer Sicht den Schluss ziehen, dass auch die Textilveredelung (NACE-Code 13.30) im intensiven Wettbewerb steht und sich daher auch für die CL-Liste qualifizieren können sollte, obwohl für die Textilveredelung keine Handelsdaten vorliegen.
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Meeting with Robert Schröder (Cabinet of Commissioner Carlos Moedas)

6 Dec 2016 · market chances for the textile, clothing and shoe industry

Meeting with Michael Hager (Digital Economy)

8 Nov 2016 · Digitalisierung der Industrie

Meeting with Jean-Luc Demarty (Director-General Trade)

21 Mar 2016 · German textile sector and on-going trade negotiations