Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft

ver.di

ver.di ist die gemeinsame Gewerkschaft für die im Bereich der Dienstleistungen, der dienstleistungsnahen Industrie, den Medien, der Kultur und der Bildung beschäftigten Mitglieder.

Lobbying Activity

Meeting with Martin Schirdewan (Member of the European Parliament)

14 Oct 2025 · Lieferkettengesetz, Index-Lohn, Omnibus-Verordnung

Meeting with René Repasi (Member of the European Parliament, Rapporteur) and European Trade Union Institute

14 Oct 2025 · 28th Regime

Meeting with Tiemo Wölken (Member of the European Parliament)

14 Oct 2025 · Sustainability and workers participation

Meeting with Angelika Niebler (Member of the European Parliament)

14 Oct 2025 · Labor Market Policy

Meeting with Gabriele Bischoff (Member of the European Parliament) and Deutscher Gewerkschaftsbund and

21 May 2025 · Austausch mit Gewerkschaftsspitzen aus Rheinland-Pfalz

Meeting with Pascal Arimont (Member of the European Parliament) and European Federation of Public Service Unions and

13 May 2025 · Public Hearing on volunteer firefighters

Meeting with Terry Reintke (Member of the European Parliament)

10 Sept 2024 · Social Europe

Meeting with Fabio De Masi (Member of the European Parliament)

10 Sept 2024 · Draghi Report, EU Trade and Employment policy

Response to Commission Directive amending Annex III of the Nitrates Directive

13 May 2024

ver.di ist Mitinitiatorin der Europäischen Bürgerinitiative "Wasser ist Menschenrecht/right2water". Wir achten besonders auf den Schutz der Ressource Wasser vor dem Eintrag von Schadstoffen. Denn was nicht eingetragen wird, muss nicht teuer wieder entfernt werden. ver.di spricht sich deshalb gegen den Änderungsvorschlag aus. In der Europäischen Union ist bereits jetzt eine signifikante Belastung der Böden und Gewässer mit Nitrat festzustellen. Es steht zu erwarten, dass sich dieser Zustand mit der Ausbringung von weiterem nitrathaltigen Düngemittel noch weiter verschlechtert. Dies wäre insbesondere dann der Fall, wenn RENURE nicht substitutiv angewendet wird. So würde nicht zu erhöhten Erträgen oder einer erhöhten Lebensmittelsicherheit beigetragen, sondern ausschließlich zu Nährstoffbelastung in Form von Stickstoff, Phosphor usw. für Gewässer, Böden und Umwelt. Die positiven Eigenschaften von hochwertigem RENURE, wie Lokalität, Senkung der wirtschaftlichen Kosten und Substitution von Mineraldünger können nur genutzt werden, wenn RENURE 1:1 als Substitut für Mineraldünger angewandt wird. Eine Erhöhung des Grenzwertes für organischem Dünger, wie der aktuelle Vorschlag verstanden werden kann, ist nicht zielführend. Für die Nitrat-Hotspots, meist gekennzeichnet durch hohe Tierbesatzzahlen, hätte eine undifferenzierte Erhöhung des Nitratgrenzwertes um weitere 100 Kilogramm pro Hektar und Jahr die Konsequenz, dass die Belastungssituation in den Gewässerkörpern in einem unschätzbaren Maße verschlimmert werden würde. Für die Wasserwirtschaft bedeutet dies u.a., dass aufbereitetes jedoch immer noch zu hoch belastetes Wasser mit unbelastetem Wasser verschnitten werden müsste oder eine Aufbereitung unter zusätzlicher Hinzunahme von Umkehrosmoseanlagen, Filteranlagen, usw. nötig wäre. Dies hat eine erhebliche Kostensteigerung zur Folge, die in der Konsequenz Wasserpreis/-gebühr belasten. Darüber hinaus entsteht zusätzlicher personeller Aufwand, der sich in Anbetracht des Fachkräftemangels nicht bewältigen lässt. Die vorgeschlagene Änderung steht im Gegensatz zum Ziel der Nitratrichtlinie (Artikel 1 91/676/EWG), die durch Nitrat aus landwirtschaftlichen Quellen verursachte oder ausgelöste Gewässerverunreinigung zu verringern und weitere Gewässerverunreinigungen dieser Art vorzubeugen. Deshalb lehnen die Beschäftigten in der deutschen Wasserwirtschaft den Vorschlag ab.
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Meeting with Birgit Sippel (Member of the European Parliament)

3 May 2024 · importance of EU elections

Meeting with Rasmus Andresen (Member of the European Parliament)

2 Feb 2024 · socio-economic situation in Europe

Response to Adjusting size criteria for inflation in the Accounting Directive to define micro, small and medium-sized enterprises

6 Oct 2023

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) kritisiert den Vorschlag der Europäischen Kommission vom 13. September 2023, die Größenkriterien für Kleinstunternehmen, kleine, mittlere und große Unternehmen anzupassen. Auf unsere entschiedene Ablehnung trifft insbesondere die vorgeschlagene Anpassung der Definition von "großen" Unternehmen, die die Zahl der Unternehmen in dieser Größenkategorie gemäß der EU-Bilanzierungsrichtlinie um fast 12.000 (d.h. 14% der Gesamtheit der großen Unternehmen) reduzieren würde. Denn die in der EU-Bilanzierungsrichtlinie festgelegten Schwellenwerte sind entscheidend dafür, welche Arten von Informationen die Unternehmen veröffentlichen müssen. Insbesondere die EU-Richtlinie über die Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen (CSRD) legt eine Reihe von Berichtspflichten fest, die für große EU-Unternehmen gelten. Aus Sicht von ver.di es ist völlig unverständlich, auf diesem Wege den Geltungsbereich dieser erst am 16. Dezember 2022 in Kraft getretenen Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung einzuschränken. Die von der Kommission vorgeschlagenen Änderungen der Schwellenwerte würden zu einer erheblichen Verringerung der Zahl der Unternehmen führen, die gemäß der CSRD Bericht erstatten müssen. Nach offiziellen EU-Statistiken entfallen nur 36 % der Beschäftigung in der EU auf Großunternehmen. Die vorgeschlagene Anpassung würde den Prozentsatz der erfassten Beschäftigten noch weiter reduzieren. Es ist nicht hinnehmbar, dass die Berichterstattung über ökologische und soziale Auswirkungen der Unternehmenspolitik sowie über die Wahrung der Menschenrechte auf Unternehmen beschränkt wird, die weniger als ein Drittel der gesamten Beschäftigten in der EU ausmachen. Ver.di fordert die Europäische Kommission daher nachdrücklich auf, diesen Vorschlag zu überdenken und die Größenschwellen nicht anzupassen. Im weiteren Verfahren ist außerdem darauf zu achten, das ergänzende Kriterium der Beschäftigtenanzahl nicht zu verändern, wie es unter anderem von Arbeitgeberverbänden gefordert wird. Jeder Versuch, diesen Schwellenwert für größere Unternehmen über den bisherigen Schwellenwert von während des Geschäftsjahres durchschnittlich beschäftigten 250 Arbeitnehmer*innen hinaus zu erhöhen würde zu einer willkürlichen weiteren Begrenzung der Nachhaltigkeitsberichterstattung führen, die aus gewerkschaftlicher Sicht mit der sozialen und ökologischen Verantwortung von Unternehmen unvereinbar wäre. Auch mit Blick auf Arbeitnehmer*innen, Verbraucher*innen und weitere Stakeholder würde Vertrauen in politische Prozesse verloren gehen.
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Response to Revision of the Urban Wastewater Treatment Directive

14 Mar 2023

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di vertritt die Beschäftigten aus der deutschen Trinkwasserversorgung, Abwasserentsorgung und -behandlung, Gewässerbewirtschaftung und den Talsperren sie erbringen einen wichtigen Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Aus diesem Grund haben wir die Europäische Bürger*inneninitiative (EBI) Wasser ist Menschenrecht/right2water - gemeinsam mit EPSU - initiiert und in Deutschland koordiniert. Right2water war die erste erfolgreiche EBI überhaupt. Fast 2 Mio. Menschen EU-weit haben die Forderung nach Verwirklichung des Menschenrechts auf Wasser und Sanitärversorgung unterstützt. ver.di begrüßt den Entwurf der Kommission weitgehend und hält die ambitionierten Fristen für richtig. Im Folgenden finden Sie Ergänzungs- und Änderungsvorschläge aus Sicht der Arbeitnehmer*innen in der Wasserwirtschaft.
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Meeting with Ismail Ertug (Member of the European Parliament)

28 Feb 2023 · PSO Guidelines

Meeting with Andrea Beltramello (Cabinet of Executive Vice-President Valdis Dombrovskis) and Eurogroup for Animals and

10 Jun 2022 · Trade and sustainable development, Free Trade Agreements

Meeting with Ismail Ertug (Member of the European Parliament) and Österreichischer Gewerkschaftsbund

21 Apr 2022 · PSO Guidelines of the COM

Meeting with Piet van Nuffel (Cabinet of Commissioner Marianne Thyssen)

26 Sept 2018 · European Labour Authority

Response to Fitness Check of the Water Framework Directive and the Floods Directive

17 Nov 2017

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di vertritt mit der Europäischen Föderation der Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes (EGÖD) die folgende Ansicht: Als Antwort auf die Europäische Bürgerinitiative „Wasser ist ein Menschenrecht“, die fast 2 Millionen Unterschriften gesammelt hat (www.right2water.eu), gab die Europäische Kommission bekannt, dass sich die Debatte über Wasser auf europäischer Ebene danach völlig geändert hat. Wir bemerken jedoch die gleiche alte Logik in Wasserfragen, die jetzt dem Fitnesscheck Gestalt verleiht. Die Dokumente und die Methodik berücksichtigen weder die von der EBI angesprochenen Probleme noch die Berichte des Europäischen Parlaments oder des Wirtschafts- und Sozialausschusses zu diesem Thema. Die Wasserrahmenrichtlinie und der Tauglichkeitsscheck ihrer „Töchter“ beziehen sich nicht ein einziges Mal auf die Europäische Bürgerinitiative zum Menschenrecht auf Wasser und sanitäre Grundversorgung. Dies lässt Zweifel am Interesse der Kommission auf Bürgerbeteiligung und an der Stimme der europäischen Bürger-innen aufkommen. Dies widerspricht der Mitteilung der Kommission über die EBI und dem Bericht des Europäischen Parlaments über die EBI (2015). Da die Wasserrahmenrichtlinie einen etablierten partizipativen Prozess vorsieht, ist dies umso besorgniserregender. Das Menschenrecht auf Wasser und Sanitärversorgung im Sinne der Vereinten Nationen muss durch Rechtsvorschriften in der EU umgesetzt werden. Die Europäische Kommission kann sich nicht hinter den "übermäßigen Kosten" oder "Schwierigkeiten" verstecken, die dieser Fitnesscheck einlädt. Ausgangspunkt sollten die UN-Resolution, die von der Europäischen Union beschlossenen Sustainable Development Goals und die ECI right2Water sein. Die WRRL-Überprüfung bietet eine Gelegenheit, das Right2Water und die Sanitärversorgung in der EU-Gesetzgebung anzuerkennen. Die WRRL bietet den flexiblen und partizipativen Rahmen für ihre Umsetzung und Überwachung in den Mitgliedstaaten. Die Arbeit des Sonderberichterstatters der Vereinten Nationen über die Menschenrechte im Bereich Wasser und sanitäre Versorgung hat gezeigt, wie dies unter Berücksichtigung der besonderen Situation in jedem Land geschehen kann. Für weitere Informationen: http://www.ohchr.org/EN/Issues/WaterAndSanitation/SRWater/Pages/SRWaterIndex.aspx Die Kriterien für die öffentliche Konsultation in 2018 und die Auswahl der HauptrednerINNEN der angekündigten Konferenz sollten im Voraus bekannt sein, und die Zivilgesellschaft sollte Teil des Entscheidungsprozesses sein.
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Meeting with Günther Oettinger (Commissioner)

8 May 2015 · Digitalisierung der Industrie und Arbeitswelt

Meeting with Arunas Vinciunas (Cabinet of Commissioner Vytenis Andriukaitis)

19 Jan 2015 · Broad spectrum of health issues