Deutscher Verkehrssicherheitsrat (DVR) e.V.

DVR

Die Aufgabe des Vereins ist die Förderung von Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer.

Lobbying Activity

Meeting with Anna Deparnay-Grunenberg (Member of the European Parliament)

7 Nov 2023 · Verkehrssicherheit

Meeting with Thomas Rudner (Member of the European Parliament)

11 Oct 2023 · Proposal for the 3rd Revision of the Driving Licence Directive

Response to Advanced driver distraction warning (ADDW) systems

20 Apr 2023

Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat schließt sich der Rückmeldung des ETSC (European Transport Safety Council) und der Unfallforschung der Versicherer UDV/ GDV im Hinblick auf - die erfassten Bereiche, die auch aus unserer Sicht nicht vollständig sind und ergänzt/erweitert werden sollten - eine rückwärtsgerichtete Bewegung des Fahrenden, die nicht berücksichtigt wird und verkehrssicherheitsrelevant ist - die Länge der Zeit bis zur Warnung, die innerorts gelten soll und die aus unsrerer Sicht zu lang bemessen ist. Diese Aspekte sollten in die Durchführungsverordnung mit aufgenommen werden, damit die Warnsysteme ihre Wirkung erzielen können und tatsächlich einen Einfluss auf die Verkehrssicherheit ausüben.
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Response to Revision of the Intelligent Transport Systems Directive

18 Mar 2022

Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat DVR begrüßt den Richtlinienvorschlag der EU-Kommission zur Überarbeitung der Vorschriften für intelligente Verkehrssysteme und weist auf den Beschluss des Vorstandes in der Anlage hin. Darüber hinaus hat der DVR Vorstand im Jahr 2018 folgenden Beschluss gefasst: . Neue Techniken für aktuelle und nutzerbezogene Verkehrsinformationen einsetzen Erläuterung Alle Informationen, seien es Verkehrsinformationen wie Staus, Baustellen, Sperrungen usw., Hindernisse, Gefahrenstellen, Straßenverlauf, Verkehrszeichen, Wetter- und Straßenverhältnisse sind für die Wahl der Fahrtstrecke und der Fahrweise wichtige Elemente. Dabei ist es bereits heute mit neuer Technik per Datenübertragung möglich, diese Informationen den Fahrenden direkt im Fahrzeug zur Verfügung zu stellen. Damit sind plötzlich auftretende Ereignisse wie Unfälle oder andere Gefahren sofort vermittelbar. Das kann zu mehr Aufmerksamkeit und Anpassung des Fahrverhaltens und somit zur Verhinderung von Unfällen führen. Präzise und umfassende Informationen führen zu vorausschauender Fahrtenplanung, zu weniger Stress und sind damit ein wichtiger Baustein für mehr Verkehrssicherheit. Hintergrund Es geht im Folgenden um die Daten und Informationen, die von privaten und öffentlichen Anbietern zur Verfügung gestellt werden. Dabei kann es sich um neue Informationen handeln oder um eine Aktualisierung bereits vorhandener Daten, beispielsweise indem Kartenbasisdaten eines Navigationssystems durch orts- und zeitabhängige Zusatzinformationen ergänzt werden. Die Vorteile, die sich hinsichtlich der Verkehrssicherheit aus der Nutzung neuer Techniken und der Bereitstellung von Informationen ergeben, werden noch nicht hinreichend ausgeschöpft. ... Projekte wie beispielsweise „LENA 4 ITS“ oder der „C-ITS-Korridor Niederlande-Deutschland-Österreich“, zeigen, dass die Technik weiter ist als die Umsetzung. So wurden im Projekt LENA 4 ITS Möglichkeiten untersucht, wie dynamische Routenempfehlungen direkt zu den Nutzern im Auto gelangen können, der C-ITS-Korridor entwickelt die dynamische Warnung bei Baustellen, mit der u.a. auch Wanderbaustellen präzise erfasst werden können. Unerlässlich ist die Zusammenarbeit zwischen öffentlichen und privaten Stellen. So müssen sicherheitsrelevante Daten, die beispielsweise die Bereiche Glätte, Hindernisse auf der Fahrbahn, ungeschützte Unfallstellen, Arbeitsstellen kürzerer Dauer, schlechte Sicht, Falschfahrer und Extremwetter betreffen, grundsätzlich allen zur Verfügung gestellt werden. Neue Informationstechnologien bieten die Möglichkeit, den Fahrenden frühzeitig über Gefahrenstellen zu informieren. Genaue Informationen können sowohl im Fahrzeug als auch im Straßenverkehr (dynamische LED-Beschilderung) angeboten werden. Die Forschung zeigt, dass die Technik grundsätzlich zur Verfügung steht und auch Daten über den Mobilitätsdatenmarkt (MDM) zur Verfügung gestellt werden können. Beschluss mit Empfehlungen: • Die Verfügbarkeit digitaler Verkehrsinformationen für Verkehrsteilnehmende ist grundsätzlich zu verbessern. • Für eine erfolgreiche Erhöhung der Verkehrssicherheit und im Interesse der am Verkehr Teilnehmenden müssen alle sicherheitsrelevanten Daten nutzbar gemacht werden • Es müssen Konzepte entwickelt werden, die die öffentliche Verwaltung bei der Bereitstellung und Nutzung digitalisierter Verkehrsinformationen unterstützen. Eine Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Ebenen (öffentliche Straßenbetreiber, weitere öffentliche Stellen, private Anbieter) und für deren Schnittstellen zu anderen Verkehrsträgern ist schnellstmöglich voranzubringen. Als Einstieg soll in Testfeldern auf ausgewählten Netzabschnitten beispielsweise das Zusammenführen der öffentlichen und privaten Daten und die Verknüpfung aller Kommunikationsanbieter auch auf ihre zukünftigen normativen Rahmenbedingungen erprobt werden. Darum ist die Benennung einer nationalen koordinierenden Stelle zu begrüßen.
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Response to Technical requirements and test procedure for approval of Event Data Recorders (EDR)

21 Oct 2021

Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat begrüßt den aktuellen Entwurf der delegierten Verordnung zur Einführung vom Event Data Recorder (EDR), die durch die General Safety Regulation (EU) 2019/2144 für konventionelle Neufahrzeuge 2022 gefordert wird. Laut General Safety Regulation ist es das Ziel, die Nutzung der aufgezeichneten Daten von Verkehrsunfällen für die Unfallforschung und -analyse sicherzustellen. Die durch die EU-Kommission vorgesehenen Vorgaben der zu speichernden Informationen im EDR werden das selbst gesteckte Ziel der Nutzung von Unfalldaten für die Unfallforschung und Unfallanalyse zur deutlichen Verbesserung der Verkehrssicherheit in Europa möglicherweise nicht erreichen. • Event Data Recorder müssen zur zweifelfreien Zuordnung verschiedener Unfallaufzeichnungen das Datum und den Zeitpunkt des Ereignisses speichern. • Die Häufung bestimmter Unfallarten nach Tageszeit, Wochentag und Jahreszeit kann nur durch eine zeitliche Zuordnung erkennbar werden. • Die Lokalisierung des Unfallereignisses nach Straßenart und Ortslage erfordert einen räumlichen Bezug der Daten. Um einen Beitrag zum übergeordneten Ziel der Verkehrssicherheit zu leisten, muss es zumindest zugelassen sein, Datum, Ort und Zeit für die Unfallanalyse und –forschung zu erfassen und zu speichern. Notwendig wäre aber eine verpflichtende Umsetzung. Im Jahr 2020 hat der Vorstand des DVR einen Beschluss zum Einsatz von EDR erwirkt, der als Anhang beigefügt ist.
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Response to Revision of the Directive on Driving Licences

21 May 2021

Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat begrüßt die anstehende Überarbeitung der Führerscheinrichtlinie. Hinsichtlich der angestrebten Ziele, die im Inception Impact Assessment genannt werden, sollte mit berücksichtigt werden: Zum Ziel 1: Einführung von driver improvement Kurse für auffällige Fahrer und Fahrerinnen bzw. besondere Kurse für Auffälligkeiten Zum Ziel 2: bei einer Einführung des begleiteten Fahrens die Mindestaltersgrenze von 16 Jahren ermöglichen. Eine Nachbetreuung/Feedback im Sinne eines Monitoring bei jungen Fahranfängern einführen Zum Ziel 3: Medical fitness von Berufskraftfahrern besonders im Blick haben Zum Ziel 4: ein einheitliches Verständnis für die Anerkennung von Führerscheinen aus Drittstaaten ermöglichen Zum Ziel 5: Übergangslösungen vom Papierführerschein vs. Digitalführerschein
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Response to Technical requirements and test procedure for approval of intelligent speed assistance (ISA)

28 Apr 2021

Excessive and above all inappropriate speeds are the essential causes of road accidents throughout Europe. Driver assistance systems to assist drivers in their choice of speed have been the subject of discussion for a long time. They have developed from systems which cannot be bypassed by the driver to the assistance systems which can be bypassed, as now proposed in the General Safety Regulation (GSR). Investigations have shown that intervening systems are the most effective systems with regard to accidents, but would have considerably less acceptance by users. The Board of the German Road Safety Council DVR has approved already in 2018 a resolution regarding ISA and states the following: • The DVR welcomes the requirement of the EU Commission to prescribe the mandatory equipment with overridable assisting ISA systems, which address the exceeding of the maximum permissible speed for all vehicles (Class M and N). • It must be made clear to drivers by means of a suitable attention-gaining human-machine interface, that the applicable speed limit has been exceeded. • Warning signals as the human-machine interface should be able to be deactivated or suppressed according to the situation. The visual display of the maximum permissible speed with is detected by the system should not be able to be switched off. • If a speed controller is activated, with adequately certain detection of the applicable speed limit for the vehicle, the vehicle should adapt its speed if this is lower than the preselected speed of the speed controller. • The driver must be able to override the system at any time. It must for example be possible to easily cancel the required speed of the vehicle by normal actuation of the pedal, without the necessity for a kick-down. • Driver acceptance will be aided by a low error rate for the systems. For this, infrastructure measures are essential: o Road signs should be as uniform as possible throughout Europe and should be uniformly, clearly and visibly installed. o Temporarily installed road signs, e.g. in the area of roadworks must be coordinated and must be reliably removed after the completion of the relevant measure. o Cancellation of the speed restriction must be displayed. • To further increase the effectiveness of the systems, the DVR recommends that the systems are further developed so that they can also address inappropriate speed as the more significant cause of accidents. Regarding the acceptance, DVR states that: Acceptance problems due to unwarranted warning signals (e.g. "continuous beeping" or "continuous vibration) must be avoided. These should therefore be able to be deactivated or suppressed according to the situation. The display of the maximum permissible speed with is detected by the system should not be able to be switched off. Furthermore, the driver can override the system at any time. The complete resolution is available in the attachement.
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Response to Type-approval of vehicles with regard to their Emergency Lane keeping system (ELKS)

2 Feb 2021

Es sollte im Annex Part 2 , 3.6.4.1.2 beschrieben werden, wie das System reagieren soll, wenn der Fahrer nach mehrfacher Aufforderung nicht interveniert.
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Meeting with Henrik Hololei (Director-General Mobility and Transport)

22 Apr 2016 · Infrastructure Directive, Automated Vehicles