Deutscher Tierschutzbund - German Animal Welfare Federation

DTSchB

The German Animal Welfare Federation is a leading non-profit advocating for animal protection in European Union policy.

Lobbying Activity

German Animal Welfare Federation urges animal-free ECHA strategy

2 Dec 2025
Message — The federation wants ECHA to integrate animal-free testing into its structure and planning. They suggest directing financial resources toward modern non-animal methods and staff training. Additionally, they call for measurable milestones to track the transition away from animal testing.123
Why — This would directly advance the organization's core mission to end animal testing across Europe.45
Impact — Traditional laboratories may face disruption as established animal testing methods are phased out.6

Meeting with Maria Noichl (Member of the European Parliament, Shadow rapporteur)

22 Oct 2025 · Animal Transport, fur

German Animal Welfare Federation urges stricter online trade rules

21 Oct 2025
Message — The federation calls for mandatory seller identification and pre-screening of animal advertisements. They also demand that online platforms take responsibility for removing animal cruelty content.12
Why — Tighter rules would reduce the financial and operational burden on animal shelters.3
Impact — Illegal traffickers lose the ability to deceive buyers through anonymous online advertisements.4

Meeting with Tilly Metz (Member of the European Parliament, Rapporteur) and Eurogroup for Animals and

20 Oct 2025 · Animal transport

German animal welfare group urges strict EU fur ban

1 Aug 2025
Message — The federation requests a strict ban on fur farming and imports. They claim animal welfare and economic profit form an unsolvable conflict.123
Why — A ban would successfully achieve their goal of ending animal suffering for luxury products.45
Impact — Fur producers suffer because higher animal welfare standards make their operations economically unviable.67

Meeting with Manuela Ripa (Member of the European Parliament, Rapporteur for opinion)

24 Apr 2025 · Dogs and Cats

German animal welfare group calls for end to testing loopholes

21 Mar 2025
Message — The organization demands the removal of loopholes allowing animal testing for ingredients under environmental or worker safety regulations. They state that if safety cannot be proven without animals, the ingredient should not be marketed.12
Why — Closing these gaps ensures the organization achieves its goal of a genuine cruelty-free market.3
Impact — Chemical manufacturers face market restrictions for ingredients that lack non-animal safety data.4

Response to Updating the list of invasive species threatening biodiversity and ecosystem services across the EU

21 Mar 2025

Please find attached the feedback from the German Animal Welfare Association (Deutscher Tierschutzbund e.V.) on the Update of the list of invasive species threatening biodiversity and ecosystems services across the EU and on the draft implementing regulation including annex (Ares(2025)1470705 and Ares(2025)1470705).
Read full response

Response to Rules on good manufacturing practice for active substances used as starting materials in veterinary medicinal products

19 Feb 2025

Verordnung(EU)2019/6 sieht vor (Erwägungsgrund(68)): Die gute Herstellungspraxis sollte EU- und internationale Tierschutzstandards berücksichtigen, wenn Wirkstoffe aus Tieren hergestellt werden. Erwägungsgrund(2) der VO: die in der Union geltende gute Herstellungspraxis soll weiterhin mit den einschlägigen int. Standards in Einklang gebracht werden. Die letzte Eurobarometer-Umfrage zur Einstellung zum Tierschutz zeigt, dass eine überwältigende Mehrheit der EU-Bevölkerung bessere EU-Rechtsvorschriften fordert, die Tiere wirklich schützen. Diese VO behauptet, sich an die VO(EU)2019/6 anzugleichen, lässt aber EU- und int. Tierschutzstandards außer Acht. Sie nimmt keinen Tierschutz-Bezug und erwähnt nur kurz die Sicherheit der behandelten Tiere (Artikel 5.1a), nicht jedoch die Tiere, von denen die Ausgangsstoffe stammen. Ein wichtiges Anliegen ist das Equine Choriongonadotropin, auch Pregnant Mare Serum Gonadotropin, ein aus dem Blut trächtiger Stuten auf grausame Weise gewonnenes Hormon, das zur Regulierung der Fruchtbarkeit von sogenannten Nutztieren eingesetzt wird und Gesundheits- und Tierschutzprobleme mit sich bringt. Der Großteil wird aus Nicht-EU-Ländern importiert und in der EU-Landwirtschaft in großem Umfang verwendet. Die Farm to Fork-Strategie Entschließung (Nr 130) des EU Parlaments erinnert, dass strukturelle Tierversuche, die nicht unerlässlich sind, keinen Platz in der Lebensmittelkette haben sollten, da Richtlinie 2010/63/EU den Ersatz und die Verringerung der Verwendung von Tieren in Verfahren vorschreibt und fordert die Kommission und die Mitgliedstaaten auf, die Einfuhr und die heimische Herstellung von PMSG zu stoppen. Die Verwendung von eCG verstößt gegen Richtlinie 2010/63/EU, da es alternative Methoden gibt, um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen: u.a. synthetische Alternativen (36 nur in DE) und besser noch tierzüchterische Maßnahmen, so dass bei landwirtschaftlich gehaltenen Tieren für die Synchronisierung des Fortpflanzungszyklus keine Hormone mehr eingesetzt werden müssen. Das 3R-Prinzip sollte systematisch in die Anwendung der Guten Herstellungspraxis integriert werden. In dem von der Eurogroup of Animals kürzlich veröffentlichten Weißbuch "Good Welfare for Equids, an dem wir auch mitgearbeitet haben, werden Bedenken hinsichtlich der Blutentnahme bei trächtigen Stuten geäußert, die über die Sicherheitsrichtlinien für nicht trächtige Pferde hinausgeht. Diese Praxis kann schwerwiegende gesundheitliche Probleme verursachen, darunter hypovolämischer Schock, Venenentzündungen, Anämie und Fehlgeburten. Die Angst, Schmerzen und Stress, die mit diesen Eingriffen einhergehen, verhindern, dass für die Stuten auch nur die grundlegenden Tierschutzstandards eingehalten werden. Neben den für die Produktion verwendeten Stuten, ist eCG auch für die Nutztiere, bei denen es eingesetzt wird von Belang, deren Sicherheit berücksichtigt werden sollte (Artikel 5.1 a). Es gibt keine internationalen Leitlinien für eine möglich sicher entnommene Blutmenge, doch wird in Anhang 6 des Weißbuchs nachdrücklich empfohlen, die deutschen Leitlinien für die Blutentnahme des BVL als Referenz zu verwenden. Diese verbieten die Blutentnahme bei trächtigen oder säugenden Stuten. Es ist auch festgelegt, dass ein Pferd, das zur Blutentnahme verwendet wird, ein Körpergewicht von mehr als 400kg haben und älter als 3 Jahre sein muss und dass alle 30 Tage nicht mehr als 1,5 Liter Blut pro 100 kg entnommen werden dürfen. Die Leitlinien enthalten auch Bestimmungen für die Blutentnahme bei anderen Tierarten und würden, wenn sie in die GMP aufgenommen würden, zum weltweiten Schutz der Tiere beitragen. Zudem ein Hinweis auf die EU-Grundprinzipien: Art.13 des AEUV erkennt Tiere als fühlende Wesen an und verlangt die umfassende Berücksichtigung ihres Wohlergehens. Dieses Grundprinzip unterstreicht die Notwendigkeit, hohe Tierschutzstandards in die gute Herstellungspraxis der VO(EU)2019/6 und die ergänzenden Rechtsvorschriften aufzunehmen
Read full response

Response to Uniform rules on good manufacturing practice for veterinary medicinal products and active substances

19 Feb 2025

Verordnung(EU)2019/6 sieht vor (Erwägungsgrund(68)): Die gute Herstellungspraxis sollte EU- und internationale Tierschutzstandards berücksichtigen, wenn Wirkstoffe aus Tieren hergestellt werden. Erwägungsgrund(2) der VO: die in der Union geltende gute Herstellungspraxis soll weiterhin mit den einschlägigen int. Standards in Einklang gebracht werden. Die letzte Eurobarometer-Umfrage zur Einstellung zum Tierschutz zeigt, dass eine überwältigende Mehrheit der EU-Bevölkerung bessere EU-Rechtsvorschriften fordert, die Tiere wirklich schützen. Diese VO behauptet, sich an die VO(EU)2019/6 anzugleichen, lässt aber EU- und int. Tierschutzstandards außer Acht. Sie nimmt keinen Tierschutz-Bezug und erwähnt nur kurz die Sicherheit der behandelten Tiere (Artikel 5.1a), nicht jedoch die Tiere, von denen die Ausgangsstoffe stammen. Ein wichtiges Anliegen ist das Equine Choriongonadotropin, auch Pregnant Mare Serum Gonadotropin, ein aus dem Blut trächtiger Stuten auf grausame Weise gewonnenes Hormon, das zur Regulierung der Fruchtbarkeit von sogenannten Nutztieren eingesetzt wird und Gesundheits- und Tierschutzprobleme mit sich bringt. Der Großteil wird aus Nicht-EU-Ländern importiert und in der EU-Landwirtschaft in großem Umfang verwendet. Die Farm to Fork-Strategie Entschließung (Nr 130) des EU Parlaments erinnert, dass strukturelle Tierversuche, die nicht unerlässlich sind, keinen Platz in der Lebensmittelkette haben sollten, da Richtlinie 2010/63/EU den Ersatz und die Verringerung der Verwendung von Tieren in Verfahren vorschreibt und fordert die Kommission und die Mitgliedstaaten auf, die Einfuhr und die heimische Herstellung von PMSG zu stoppen. Die Verwendung von eCG verstößt gegen Richtlinie 2010/63/EU, da es alternative Methoden gibt, um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen: u.a. synthetische Alternativen (36 nur in DE) und besser noch tierzüchterische Maßnahmen, so dass bei landwirtschaftlich gehaltenen Tieren für die Synchronisierung des Fortpflanzungszyklus keine Hormone mehr eingesetzt werden müssen. Das 3R-Prinzip sollte systematisch in die Anwendung der Guten Herstellungspraxis integriert werden. In dem von der Eurogroup of Animals kürzlich veröffentlichten Weißbuch "Good Welfare for Equids, an dem wir auch mitgearbeitet haben, werden Bedenken hinsichtlich der Blutentnahme bei trächtigen Stuten geäußert, die über die Sicherheitsrichtlinien für nicht trächtige Pferde hinausgeht. Diese Praxis kann schwerwiegende gesundheitliche Probleme verursachen, darunter hypovolämischer Schock, Venenentzündungen, Anämie und Fehlgeburten. Die Angst, Schmerzen und Stress, die mit diesen Eingriffen einhergehen, verhindern, dass für die Stuten auch nur die grundlegenden Tierschutzstandards eingehalten werden. Neben den für die Produktion verwendeten Stuten, ist eCG auch für die Nutztiere, bei denen es eingesetzt wird von Belang, deren Sicherheit berücksichtigt werden sollte (Artikel 5.1 a). Es gibt keine internationalen Leitlinien für eine möglich sicher entnommene Blutmenge, doch wird in Anhang 6 des Weißbuchs nachdrücklich empfohlen, die deutschen Leitlinien für die Blutentnahme des BVL als Referenz zu verwenden. Diese verbieten die Blutentnahme bei trächtigen oder säugenden Stuten. Es ist auch festgelegt, dass ein Pferd, das zur Blutentnahme verwendet wird, ein Körpergewicht von mehr als 400kg haben und älter als 3 Jahre sein muss und dass alle 30 Tage nicht mehr als 1,5 Liter Blut pro 100 kg entnommen werden dürfen. Die Leitlinien enthalten auch Bestimmungen für die Blutentnahme bei anderen Tierarten und würden, wenn sie in die GMP aufgenommen würden, zum weltweiten Schutz der Tiere beitragen. Zudem ein Hinweis auf die EU-Grundprinzipien: Art.13 des AEUV erkennt Tiere als fühlende Wesen an und verlangt die umfassende Berücksichtigung ihres Wohlergehens. Dieses Grundprinzip unterstreicht die Notwendigkeit, hohe Tierschutzstandards in die gute Herstellungspraxis der VO(EU)2019/6 und die ergänzenden Rechtsvorschriften aufzunehmen
Read full response

Meeting with Sebastian Everding (Member of the European Parliament)

21 Jan 2025 · Tiertransporte / Katzen-und Hundeverordnung

Meeting with Sebastian Everding (Member of the European Parliament)

17 Jan 2025 · Stehempfang Deutscher Tierschutzbund e.V. / Tierschutzlabel

Meeting with Maria Noichl (Member of the European Parliament, Shadow rapporteur)

1 Oct 2024 · Animal Welfare

Meeting with Stefan Köhler (Member of the European Parliament, Shadow rapporteur for opinion) and Eurogroup for Animals and

1 Oct 2024 · Politischer Austausch

Meeting with Manuela Ripa (Member of the European Parliament, Rapporteur for opinion)

26 Sept 2024 · Welfare of Cats and Dogs

Response to Protection of animals used for scientific purposes - adaptation of standards on accommodation, care and killing

30 Jan 2024

Attached we send the comment by the German Animal Welfare Federation on the proposed changes to the annexes of the Guideline 2010/63/EU on Animals used for Scientific Purposes and kindly ask for consideration.
Read full response

German Animal Welfare Federation Demands Strict Nine-Hour Transport Limit

19 Jan 2024
Message — The federation demands a nine-hour transport limit for all animals. They call for a ban on live exports outside Europe. They request specific protections for aquatic species and pets.123
Why — This would ensure the organization successfully secures stronger legal protections for animals.45
Impact — Livestock exporters and shipping firms would lose significant revenue from transport bans.67

Response to Welfare of dogs and cats and their traceability

19 Jan 2024

Im Anhang erhalten Sie die Stellungnahme des Deutschen Tierschutzbundes zum Verordnungsentwurf der Europäischen Kommission Proposal for a Regulation of the European Parliament and of the council on the welfare of dogs and cats and their traceability mit der Bitte um Berücksichtigung.
Read full response

Meeting with Maria Noichl (Member of the European Parliament)

10 Oct 2023 · Animal Welfare law revision

Response to Revision of EU rules on textile labelling

29 Sept 2023

Im Anhang übermitteln wir die Rückmeldung des Deutschen Tierschutzbundes zur öffentlichen Konsultation der EU Kommission zu den "Vorschriften zur Kennzeichnung von Textilien (Überarbeitung) mit der Bitte um Berücksichtigung.
Read full response

Meeting with Martin Häusling (Member of the European Parliament) and Deutsche Umwelthilfe e.V. and

8 Sept 2023 · Austausch zum Thema Gentechnik

Response to Evaluation of the Consumer Programme

28 Aug 2023

Herewith we submit the contribution of the German Animal Welfare Federation to the EU Public Consultation on the Evaluation of the EU consumer programme.
Read full response

German Animal Welfare Federation Rejects EU Genomic Plant Rules

16 Aug 2023
Message — The federation demands ending rodent feeding studies and requiring strict labeling for all genomic products. They insist animals must be treated differently than plants and microorganisms in genetic regulations.123
Why — Removing animal testing requirements would reduce financial and logistical burdens for small businesses.4
Impact — Consumers lose the ability to make informed choices without mandatory labeling of modified products.5

Response to Sustainable fishing in the EU: state of play and orientations for 2024

8 Aug 2023

Please find in the attachment the response of the German Animal Welfare Association to the 2023 European Commission's public consultation on the progress towards achieving more sustainable fisheries, the state of fish stocks and the setting of fishing opportunities.
Read full response

German Animal Welfare Federation Urges Shift to Plant-Based Diet

23 Jun 2023
Message — The federation requests a food system transition from animal agriculture to plant-based cultivation. They state that meat consumption must be reduced by 75 percent.12
Why — This policy would unify EU climate goals with the federation's welfare standards.3
Impact — The livestock industry loses its viability due to drastic production cuts.4

Meeting with Maria Noichl (Member of the European Parliament)

24 May 2023 · Überarbeitung Tierschutzgesetzgebung

Response to Updating the legislation related to the hygiene rules for products of animal origin

5 May 2023

It is proposed to amend annexes II and III of the Regulation EC 853/2004 to allow the stunning and bleeding directly on the farm of a limited number of bovine and caprine animals. On farm and mobile slaughter can be an advantage for the animals because they are not transported to a slaughterhouse. Nevertheless it is of upmost importance that stunning and slaughter are performed properly by a well-trained person who has a wide knowledge about stunning and slaughter including signs of insufficient stunning, stun to stick interval, how to stick the animal, the amount of blood that must flush to kill the animal etc. The slaughter equipment must be well maintained. In summary, mobile slaughter is a good method, but only if the slaughter is performed under best requirements. If the farmer or butcher doesnt perform the slaughter in a professional way, it is not an advantage for the animal or an improvement in terms of animal welfare. What is more, it has to be the mandatory requirement without any possible exception that an official veterinary has to be present at the time of slaughter, also if done at a mobile / on farm slaughter. However, already in the current situation in most of the EU countries there is a lack of veterinarians, especially in the rural areas and this problem will probably increase in the next years. Therefore an increase in mobile slaughter can lead to problems with the necessary availability of veterinaries at the time of slaughter which leads to less controls of the procedure. In consequence, infringements against the slaughter Regulation EC 1099/2009 can remain unnoticed and animal welfare regulations will not be enforced, but violated. In addition, also the introduction of on farm/mobile slaughter of small ruminants will lead to another animal welfare problem, namely slaughter without adequate stunning. Therefore we ask that stunning must be mandatory for all animals including sheep and goats. In the same way as the abovementioned slaughter of cattle and pigs, the slaughter of small ruminants must always take place in the presence of an official veterinary. It is mandatory that the veterinary controls and enforces the requirements of the Regulation EC 1099/2009 and guarantees that slaughter is only performed with the stunning of the animal. If it is not possible to guarantee the presence of an official veterinary, the use of on-farm or mobile slaughter has to be prohibited.
Read full response

Meeting with Christine Schneider (Member of the European Parliament)

13 Apr 2023 · Farm to Fork

German Animal Welfare Federation demands ban on livestock sea exports

30 Nov 2022
Message — The federation claims a ban on sea exports to third countries is the only acceptable solution. They demand that an independent veterinary be always on board to oversee the transport. Furthermore, they call for CCTV cameras and limit values for temperature and ammonia.12
Why — This would advance their mission of ending long-distance animal suffering and transport to non-EU countries.3
Impact — Shipping companies and livestock exporters risk total prohibition of their business for any compliance doubts.4

German Animal Welfare Federation demands ban on sea exports

30 Nov 2022
Message — The federation demands a total ban on sea exports, arguing that technical improvements cannot resolve welfare issues. Until then, they want independent veterinarians on board every vessel and strict technical standards.123
Why — Achieving these demands would fulfill the organization's core objective of ending long-distance animal suffering.45
Impact — Livestock exporters and vessel operators would face significant operational bans and increased costs.6

Response to Communication on the functioning of the Common Fisheries Policy

19 Sept 2022

Die Gemeinsame Fischereipolitik setzt den Rahmen dafür, die europäische Fischerei, die Fischbestände und Gewässer nachhaltig zu gestalten und zu regulieren. Aus Sicht des Deutschen Tierschutzbundes werden hierbei insbesondere die Tierschutzaspekte bei der Meeresfischerei und Aquakultur bis heute vernachlässigt. Über 80% der europäischen Fischpopulationen sind überfischt oder an der maximalen Belastungsgrenze angelangt. Vor diesem Hintergrund werden die wissenschaftlichen empfohlenen Fangmengen trotzdem jährlich überschritten. Die Vorgaben der Beifangreduzierung werden kaum effizient kontrolliert und rückverfolgt. Zudem kommen weiterhin Fischereimethoden wie die Grundschleppnetzfischerei zum Einsatz, die ökologische und klimaschädigende Folgen nach sich ziehen. Einer der wichtigsten Versäumnisse ist die fehlende Berücksichtigung des Tierschutzes von Fischen, Krebstieren und anderen aquatischen Lebewesen. Obwohl sich die Gemeinsame Fischereipolitik dazu verpflichtet hat, Tierschutzanforderungen uneingeschränkt Rechnung zu tragen, sind bisher keine spezifischen Maßnahmen in diesem Bereich definiert worden oder werden diese nicht systematisch überwacht. Dabei muss betont werden, dass fachliches Wissen und neue Technologien vorhanden sind und kontinuierlich weiterentwickelt werden, wie beispielsweise der Einsatz schonender Fang,-und Tötungsmethoden. Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Fische, Krebstiere und andere Meerestiere empfindungsfähige Lebewesen sind, weshalb es unabdingbar ist, sie nach den Vorgaben des Tierschutzrechts vor Schmerzen, Leiden und Schäden zu bewahren. Die Etablierung von Tierschutzstandards und ihre Überprüfung in die Praxis sind in der Fischerei (z.B. tierschutzgerechte Betäubungs- und Tötungsmethoden, Überwachungssysteme an Bord) wie auch in der Aquakulturbranche (EU-einheitliche, speziesspezifische gesetzliche Regelungen für Haltung, Transport und Tötung) dringend erforderlich. Die Gemeinsame Fischereipolitik muss es sich zur Aufgabe machen, die anspruchsvollen Nachhaltigkeitsziele des Green Deal und der Farm to Fork Strategie auch in ihrem Sektor zu integrieren. Der weitere Ausbau mariner Schutzgebiete inklusive Überwachung ist hier ebenso gefordert, wie die Reduzierung des Müll-und Schadstoffeintrags und der Lärmemissionen aus der Schifffahrt. Aus unserer Sicht dringend erforderlich ist auch die kritische Auseinandersetzung mit der Frage, in welchen Bereichen die Fischerei und die Aquakultur den Ansprüchen an einer gemeinsamen umweltgerechten und klimafreundlichen Lebensmittelpolitik bisher nicht gerecht werden. Insbesondere im Umgang mit der Grundschleppnetzfischerei, den hohen Beifangquoten, der Belastung der Gewässer mit Fischereiabfällen und Geisternetzen oder der Verfütterung von Fischmehl und Fischöl in Aquakulturen muss sich die Gemeinsame Fischereipolitik ihrer bisherigen Rolle bewusst werden und zukunftsgerichtete Schritte einleiten.
Read full response

German Animal Welfare Federation pushes for non-animal test methods

7 Apr 2022
Message — The federation urges the Commission to prioritize non-animal methods and remove remaining vertebrate tests. They advocate for aligning REACH requirements with the goal of full animal test replacement.1
Why — It would accelerate the transition to modern, non-animal methods for chemical safety.23
Impact — Laboratory animals remain at risk because many in vivo tests are still permitted.45

German Animal Welfare Federation demands absolute cosmetic animal testing ban

28 Oct 2021
Message — The Federation demands that animal testing for cosmetic ingredients be banned without exception. It seeks to resolve legal conflicts with REACH that currently allow continued testing. Additionally, they advocate for promoting innovative non-animal testing strategies for future assessments.12
Why — This would end legal ambiguities and inconsistencies that currently allow cosmetic ingredients to be tested.3
Impact — Regulatory bodies like ECHA would lose the authority to demand animal data for cosmetics.4

Response to Animal welfare labelling for food

20 Aug 2021

Der Deutsche Tierschutzbund e.V. begrüßt die Initiative der EU-Kommission und deren Bestreben, die leider sehr oft sehr veralteten EU-Tierschutzvorschriften zu aktualisieren, um diese den jüngsten wissenschaftlichen Erkenntnissen anzupassen, den Geltungsbereich auszuweiten und die Vorschriften leichter durchsetzbar zu machen. In der folgenden Ausführung sowie dem beigelegtem Papier werden wir unsere Kritikpunkte nahelegen und ausführen, wie diese aus Tierschutzsicht verbessert werden sollten. 1.Nutztiere: Der Deutsche Tierschutzbund fordert, dass kein Tiertransport länger als 8 Stunden dauert. Wir fordern zudem, dass bei Temperaturen ab 30°C grundsätzlich keine Transporte mehr stattfinden, es sei denn der Transportwagen verfügt über eine Klimaanlage, die angemessene Temperaturen gewährleisten kann. Langfristig sollen keine Tiertransporte mehr in Nicht-EU-Länder stattfinden, da es bei diesen Transporten erfahrungsgemäß nicht möglich ist ein akzeptables Tierschutzniveau zu gewährleisten. Der Deutsche Tierschutzbund begrüßt grundsätzlich die angedachte Abschaffung der Käfighaltung, jedoch wird das Ende der Käfighaltung zu vorsichtig und unter zu vielen Vorbehalten in Aussicht gestellt. Wir sprechen uns für ein Ende aller nicht tierärztlich indizierten Manipulationen aus. 2. Heimtiere Heimtiere wie Hunde und Katzen finden vor allem im Rahmen des kommerziellen Transports Erwähnung. Der Deutsche Tierschutzbund vertritt die Ansicht, dass der gewerbliche Transport von Hunden und Katzen strenger geregelt werden muss, da der Tierschutz bei diesen Transporten bislang zu wenig gewährleistet ist. Allerdings sollten neben Hunden und Katzen auch andere Tierarten, die gewerblich transportiert werden (z. B. Ziervögel, kleine Heimtiere, Reptilien und Amphibien) in der Überarbeitung der EU-Tierschutzvorschriften mit berücksichtigt werden. Schwächen im aktuellen System des gewerblichen Transports von Hunden und Katzen machen es illegalen Händlern leichter, ihren Geschäften nachzugehen (z. B. durch Fälschung des EU-Heimtierausweises, keine ordnungsgemäßen TRACES-Meldungen). Allerdings gehen die Probleme, die durch die durch den illegalen Handel entstehen, weit über die Problematik des gewerblichen Transportes allein hinaus und bedürfen daher noch weiterer EU-weiter gesetzlicher Regelungen. 3. Pelztiere Die vorliegende Zusammenfassung zur Überarbeitung der EU-Tierschutzvorschriften erwähnt auch Pelztiere. Der Deutsche Tierschutzbund vertritt die Position, dass es keinen vernünftigen Grund gibt, Tiere wie Nerze, Füchse, Marderhunde oder Chinchilla nur auf Grund ihres Fells zu halten und zu töten und lehnt die Pelztierhaltung deswegen vollständig ab. Nun Zeit und Ressourcen zu investieren, um höhere Standards für die Bedingungen auf Pelztierfarmen zu entwickeln, wird von uns abgelehnt. 4. Fische und Krustentiere Das Inception Impact Assessment-Papier der EU-Kommission berücksichtigt die Tatsache, dass es für einige Spezies, darunter für die Haltung von Fischen in Aquakulturen unzureichende gesetzliche Regelungen gibt und die bestehenden Rahmenbedingungen in den europäischen Mitgliedstaaten uneinheitlich umgesetzt werden – dies birgt Gefahren für den Schutz und das Wohlbefinden der gehaltenen Spezies. Für Fische sollten dieselben ethischen und rechtlichen Bedingungen gelten, wie auch für Vögel und Säugetiere. Wir begrüßen es, dass in die zu überarbeitenden EU-Vorschriften verschiedene Tierschutzaspekte für Fische in Aquakulturen integriert werden sollen. 5. Schafen, Ziegen, Enten, Gänsen, Mast-/Zuchtkaninchen Neuweltkameliden und Wachteln sowie weitere vernachlässigte Tierarten Für viele der genannten Tierarten bestehen leider bisher keine EU-weiten verpflichtenden Haltungsvorgaben. Dies ist insbesondere für Schafe, Ziegen, Enten, Gänse, Mast-/Zuchtkaninchen, Neuweltkameliden und Wachteln der Fall. Leider können daher immer wieder tierschutzwidrige Haltungen beobachtet werden. (3968 Zeichen)
Read full response

Response to Revision of specific rules of food of animal origin

30 Oct 2020

Der Deutsche Tierschutzbund e.V. (DTSchB) begrüßt die Initiative der EU-Kommission, im Rahmen einer Überarbeitung des Anhangs III der VO (EG) Nr. 853/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates über spezifische Hygieneanforderungen für Lebensmittel tierischen Ursprungs eine europäische Rechtsgrundlage für mobile Schlachteinheiten zu schaffen. Anbei finden Sie unsere Stellungnahme.
Read full response

Response to Action plan for the development of EU organic production

23 Oct 2020

Der Deutsche Tierschutzbund e.V begrüßt die Initiative der EU-Kommission im Rahmen des Europäischen Grünen Deals die europäische Landwirtschaft bis 2030 ökologischer zu gestalten und durch den Aktionsplan für die Entwicklung der ökologischen Produktion in der EU die Investitionen in eine nachhaltige Landwirtschaft zu fördern. Der Tierschutz sollte dabei eine zentrale Rolle im Ökolandbau spielen. Die Haltung und das Management der Tiere müssen in der ökologischen Landwirtschaft über dem Mindeststandard liegen, um dem Anspruch an eine tiergerechtere Haltung entsprechen zu können. Anbei finden Sie eine Auflistung von Bereichen, in denen aus Sicht des Tierschutzes dringend nachgebessert werden muss.
Read full response

Response to A New Consumer Agenda

11 Aug 2020

The German Animal Welfare Federation (Deutscher Tierschutzbund e.V) expects the European Commission to tackle the long ongoing animal welfare concern, namely illegal pet trade in the new new ‘consumer agenda’. It is estimated that about 85 million households in the European Union are living with at least one pet (1). The demand for pets is very high, demonstrated during the ongoing Corona-pandemic. Many German shelters reported that the demand for pets was so high that breeders had not enough dogs to meet the growing demands. Therefore, the search for animals often takes places online – unfortunately the online market in Europe is still largely unregulated. Illegal cross-border trading practices are a big concern for animal welfare and consumers. Traded puppies are often too young to be separated from their mothers and can become sick on their way or when arriving at their new homes. Illegal trade can also be a danger to human health: in a recent case in France an illegally imported dog from Morocco was diagnosed with rabies (2). Today, the majority of pets from cross-border illegal trade are sold online, and their lucrative trade across the EU is often disguised as a non-commercial movement of pets. The lack of traceability of both animals and sellers is the main problem according to the „EU Coordinated Control Plan on online sales of cats and dogs“ (3). Therefore, we urge the European Commission to consider the topic of illegal pet trade in future legislation with reference to consumer protection. Until today, there are no European or national policies that protect consumers or the pets offered. Customer protection is a necessary measure that should be guaranteed by the EU Member States. As part of the new Consumer Agenda implementing the Directive Modernizing Consumer Law into their national laws is a tangible opportunity. Additionally, it is very important to educate consumers on illegal pet trade and promote con-sumer behavioural change. Guidelines for websites that offer pet ads should also be implemented. Best practice would be the verification of sellers via classified ad sites, ideally by verifying the identity of the seller at initial registration. A harmonised EU wide system for identification and registration of cats and dogs would maintain traceability and is a crucial tool for tackling illegal pet trade. (1)http://www.fediaf.org/images/FEDIAF_facts_and_figs_2019_cor-35-48.pdf (2)https://www.openagrar.de/rsc/viewer/openagrar_derivate_00027429/Radar_Bulletin_Deutschland-Februar_2020_oeffentlich.pdf?page=5 (3)https://ec.europa.eu/food/animals/welfare/other_aspects/online_dog-cat_en
Read full response

Response to Fitness Check of the EU legislation on animal welfare

29 Jul 2020

Der Deutsche Tierschutzbund begrüßt die Initiative der EU-Kommission im Rahmen des European Green Deal und der darin enthaltenen Farm-to-Fork-Strategie, die geltenden EU-Tierschutzvorschriften im Nutztierbereich einer Eignungsprüfung zu unterziehen. Gleichzeitig weisen wir darauf hin, dass es nicht nur einer Überprüfung der bestehenden Vorschriften benötigt, sondern auch bestehende und bekannte Lücken in den Tierschutzvorschriften durch neue Gesetzgebung geschlossen werden müssen. Besonders die Tierschutzschlacht- und transportverordnungen müssen überarbeitet werden: Die Tierschutzschlachtverordnung ist in vielen Punkten lückenhaft. Den Schlachtunternehmen wurde viel Freiheit in der Auslegung und Umsetzung der Verordnung gelassen, das hat zu erheblichen Tierschutzproblemen geführt. Es mangelt auch an tierschutzgerechten Betäubungs-und Tötungsmethoden für Pelztiere sowie freilebende Wildtiere und Fische, zudem sind Schlachthöfe selten auf Pferde ausgelegt. Die Tierschutztransportverordnung muss vor allem hinsichtlich der Temperatur- und Platzvorgaben überarbeitet werden. Zudem fehlen gesonderte Transportbestimmungen für Zirkus- und Wildtiere sowie für Fische, kleine Heimtiere, Ziervögel und Reptilien. Grundsätzlich fehlen verbindliche Mindestanforderungen für den Schutz von Puten, Enten, Gänsen und adulten Rindern. Neben den Mindestanforderungen zum Schutz von Legehennen, fehlt eine zusätzliche Richtlinie für den Schutz von Elterntieren, die Aufzucht von Bruderhähnen und Junghennen. Zu bemängeln ist, dass es auch weiterhin an EU-weiten minimalen zwingenden Vorgaben zur Haltung, Pflege, Fütterung und Zucht von Equiden mangelt. Zudem fehlt es an einer spezifischen EU-Rechtsvorschrift über Mindestnormen für den Schutz von Kaninchen. Unsere detaillierten Forderungen finden Sie angehängt in einer Stellungnahme.
Read full response

Response to Update of the list of Invasive Alien Species of Union concern

11 Apr 2019

Deutscher Tierschutzbund e.V. welcomes the steps forward taken by the European Commission to proactively assess and list widely spread invasive alien species as well as species not yet prevalent, but that may pose a serious invasive risk in the future. Thus we are highly concerned to learn that the American mink is not considered further to be listed in the second update of the Union list. An important feature of this legislation is that it creates the possibility to prohibit the sale, breeding, keeping and transporting of certain species, which are currently traded or farmed and have the capacity to become invasive. We were, therefore, pleased to see that some of the most problematic animal species have actually been included in the first update and were considered for the next update. In 2017 an animal species used for the fur production has been listed for the first time, the raccoon dog (Nyctereutes procyonoides). A second such species would have been the American mink (Neovison vison). Nowadays the American mink is present and has established self-sustaining populations in the wild in more than 20 European countries and the numbers are increasing (BONESI & PALAZON 2007; HEGYELI & KECSKES 2014). The reproduction rate of this species is high (1 -12 offspring per litter; sexual mature after 1-1.5 years) which allows the mink to spread relatively fast and therefore poses a problem. Additionally juveniles and males can migrate and settle about 40 km (STUBBE 1993) which supports their further dispersal. This invasive alien species poses a significant threat to local fauna in European countries. Predation by escaped and feral American minks in Europe can have severe impacts on e.g. waterfowl, some vulnerable water vole populations and as well crustaceans, whereas the competition for resources with the American mink is a serious threat for the critically endangered European mink (MARAN ET AL. 2011). As there is scientific evidence that the American mink has the greatest impact on native European species from all alien mammals (GENOVESI ET AL. 2012), it is absolutely crucial to add this species to the Union list. As animal protection organisation, we would strongly urge the European commission to ensure that this species is added to the list, as the potential further spread through fur farming represents a real threat beyond the species' current distribution. We therefore urge the listing of the American mink as an invasive alien species of EU concern and strongly caution against allowing pressure from the fur industry to result in an exclusion of further animal species used for the fur production to the list. This would be exceptionally short-sighted and will only lead to more significant animal welfare problems and greater threats to biodiversity in the long run. We would also like to remind the European commission that the EU Regulation No. 1143/2014 includes a permitting system that may allow commercial activities, such as fur farming, involving invasive alien species to continue to operate under a strict system of authorisation. This provision, which we believe effectively weakens the legislation, was introduced following heavy lobbying by the fur industry. lt is absolutely counterproductive if a highly invasive species, such as the American mink, will not be included on the list of invasive species of EU concern when such legislative measures have already been taken to protect the commercial interests of the fur industry.
Read full response